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GOUKAMMA NATURE RESERVE

Einige Kilometer hinter Sedgefield auf dem Weg nach Knysna führt die Fernstraße N2 am idyllisch gelegenen Groenvlei vorbei. Am Ende des Sees kreuzt die Schmalspurbahn des CHOO TJOE TRAIN auf einer Fachwerkbrücke, direkt dahinger zweigt rechts eine ca. 6 km lange Straße nach Buffelsbaai ab. Das ist ein kleiner, verschlafener Ferienort mit bunten Häusern und weiten Stränden. Das erste Bild zweigt den Blick vom Strand auf den Ort. Zu Fuß kann man vom Walker Point aus immer am Strand entlang bis nach Brenton-on-Sea laufen, dem Strandvorort von Knysna.

Dieser Abstecher an die Küste lohnt sich auf jeden Fall, denn hier liegt auch das Goukamma Nature and Marine Reserve, das täglich von 8-18 Uhr geöffnet ist. Der östliche Teil des Wilderness National Park grenzt an dieses Naturschutzgebiet, das von der Cape Nature Conservation verwaltet wird.

Der Park ist 2.330 ha groß und schließt einen 14 Kilometer langen Küstenstreifgen ein. Das Marine Reserve reicht eine nautical mile, also 1,8 km von der Küste ins Meer. Zerklüftete Sandsteinfelsen, Tidenpools und Muschelbänke bestimmen das Landschaftsbild am Strand.

Übernachtung wird entweder im rustikalen Groenvlei Bushcamp angeboten oder in einem einfachen Camp auf der Seite von Buffelsbaii. Information und Reservierungen gibt es bei:


The Manager
Goukamma Nature and Marine Reserve
P.O. Box 331
KNYSNA 6570
Tel & Fax: (044) 383 0042
e-mail : goukamma@mweb.co.za

Nähere Informationen zu den Unterkünften gibt es hier auf der Seite der Cape Nature Conservation.

Am Groenvlei

An der Nordgrenze des Goukamma Nature and Marine Reserve befindet sich der Groenvlei, der am Rand sumpfige grüne See liegt 3 Meter über dem Meeresspiegel. Dies ist der einzige Süßwassersee der Region, er wird nur durch Sickerwasser und einige Quellen gespeist und keinen Abfluss zum Meer.

An seinem Ufer, gegenüber der N2 liegt ein ziemlich teures Luxushotel, zum Glück eingermassen an die Landschaft angepasst. Wenn man auf der Zufahrtstraße zu diesem Hotel dann am Eingang vorbeifährt kommt man auf allmählich schlechter werdender Straße vorbei an einigen Privathäusern und Gründstücken. Die Straße wird schließlich ungepflastert und geht am Ende ziemlich steil bergab, um am Meer auf einem kleinen Parkplatz zu enden. Hier hat man einen Abschnitt des Goukamma Nature Reserve erreicht, eine Treppe führt hinab zum Strand.

Flora und Fauna

Die Dünen hier sind meist mit Küsten-Fynbos bewachsen und gehören zu den höchsten in Südafrika.

Im Park leben nur wenige größere Säugetiere wie Buschböcke, kleine Blauducker oder Schweine. Wir haben nicht ein einziges davon gesehen, dafür aber um so mehr Vögel. 150 Arten wurden registriert, darunter auch Sekretäre und Fischadler. Besonder gut ließen sich hier am Meer zwischen den Felsen die seltenen schwarzen Austernfischer beobachten. Sie brüten hier auch und sitzen meist als Pärchen auf den Muschebänken. In den Tidenpools lassen sich kleine Fische und Krebschen beobachten.

Wanderwege

Die in den Park hineinführenden Tracks enden als Sackgassen, auch wenn die kleinen Karten aus dem Tourist Information Center in Knysna etwas anderes vermuten lassen. Der Park ist eher ein Revier für Wanderer.

Es gibt 4 Wanderwege im Nature Reserve, für die man jeweils bei Ankunft im Park ein Self-Registration-Permit ausfüllen muss. Über die jeweiligen aktuellen Bedingungen sollte man sich auf jeden Fall bei der Tourist Information kundig machen und sich bei der Organisation nach Möglichkeit von seinen Gastgebern helfen lassen.

Der Strand ist hier zum Baden nicht geeignet, denn die Strömungen sind stark und tückisch. Sonnenschutz, ausreichend Wasser und Moskitomittel für die Waldregionen gehören ins Wandergepäck. In den Dünen kann man schon mal auf Schlangen stoßen, hier kann es im Sommer auch extrem heiß werden. Je nach Brutsaison sind bestimmte Strandbereiche gesperrt, damit man den Nestern der geschützten schwarzen Austernfischer nicht zu nahe kommt.

Google Map zum Thema

Strandabschnitt

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