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NAPI ROAD

Die ersten Gäste im Nationalpark kamen im Jahr 1926 durch das Numbi Gate. Nur drei Autos wurden im Jahr 1927 erfasst, von jedem wurde ein Pfund 1 als Eintrittsgebühr erhoben.

Zu diesem Zeitraum war das Pretoriuskop Camp die einzige Übernachtungsmöglichkeit für Touristen im Kruger National Park und die kamen dort hin über die heute asphaltierte Napi Road (H1-1 Main Road). Nach einem Zeitraum von 2 Jahren wurde dann das erste Straßennetz weiter im Park angelegt und weitere Camps gebaut. Dies ermöglichte dann auch Reisen bis zum Olifants River, diese Reise machten im Folgejahr schon 850 Autos. Obwohl dies eine sehr kleine Menge ist, wenn man es auf die aktuellen jährlichen Besucherzahlen von über einer Million Menschen vergleicht, wurden die Behörden durch die Beliebtheit des Kruger National Park durchaus überrascht. Man expandierte also weiter bis zum heutigen Stand.

An der Hauptstraße sind Büffel, Löwen, Giraffen und auch Rhinos oft zu sehen, die Strecke ist landschaftlich sehr schön und führt vorbei an einigen Dämmen, an denen sich eine längere Pause zum beobachten durchaus lohnt, vor allem in der trockenen Jahreszeit.

Nahe dem Numbi Gate gibt es viele Kudus, wahrscheinlich wird ein Kudu das erste Tier sein das man sieht, wenn man hier in den Kruger hinein fährt. In letzter Zeit gab es Warnungen, denn der Weg zum Numbi Gate führt durch dicht besiedeltes Gebiet. Hier gibt es öfters mal Streiks und Demonstrationen und die Straßen sind auch nicht gut und voller Schlaglöcher.

Dennoch ist das Numbi Gate ein kleiner, gemütlicher Eingang, hier kann man auch schöne, bunte Holzvögel kaufen.



Shitlhave Dam

Dieser Damm mit dem lustigen Namen liegt an der Napi Road, wir haben ihn immer "shit happens dam" genannt. Ausgesprochen wird er Sheet-laa-ve und ist nach einem Ranger benannt. Der Tsonga war einer von Colonel J. Stevenson-Hamilton's ersten Rangern, Sergeant Jafuta Xitlhave. In der Tsonga-Sprache und bedeutet das Wort auch "Stich in die Seite".

Eine kurze Stichstrasse führt zu einem Aussichtspunkt am Ufer. Von hier aus kann man oft Wasserböcke, Hippos, Elefanten, Kudus oder mit Glück auch Eland Antilopen sehen.

Der Damm liegt auf dem gleichen Gesteinsgürtel, aus dem auch der Ship Mountain an der Voortrekker Road besteht. Ein paar Kilometer weiter in Richtung Skukuza führt einen kleine Schleife um die Napi Boulders. Hier soll man in der Abenddämmerung oft Eulen sehen, wir waren leider zur falschen Tageszeit vor Ort. Eine kleine Gedenktafel wurde dort für J.F. Ludorf am Felsen angebracht, er war ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Parks, der im Jahr 1978 verstarb. Unten auf dem letzten Foto ist sie zu sehen.

Noch ein weiterer Granitbrocken befindet sich neben der Napi Road, der 385 Meter hohe Mathekenyane Hill.

Als wir am späten Nachmittag kurz vor Sonneuntergang nach einer Rundfahrt über die Napi Road fuhren, sahen wir endlich drei Rhinos die gerade hinüber wollten. Leider hatten wir nicht mehr viel Zeit sie ausgiebig zu beobachten, denn vor Schließung der Tore um 18:00 Uhr mussten wir wieder im Pretoriuskop Camp sein. Da ein Overlander Bus kam haben sie sich sowieso erschrocken und sind schnell im dichten Gras verschwunden und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Der Bus hatte sicher Probleme noch das Numbi Gate zu erreichen.



Transport Dam

Der Transport Dam ist sehr beliebt, hier ist eigentlich immer etwas los. Wenn man nicht auf Tiere trifft, dann mit Sicherheit auf viele Autos. Das liegt zum einen daran, das dieser Dam gut vom Hauptcamp Skukuza aus zu erreichen ist. Auf einigen Karten ist er auch als Vervoer Dam eingezeichnet.

Außerdem wurde hier der wohl berühmteste Film gedreht, der in sozialen Netzwerken millionenfach geteilt wurde. Er nennt sich "Battle of Kruger" und ist unten zu sehen. Eine wohl einmalige Sichtung mit Interaktion zwischen Löwen, Büffeln und einem Krokodil.

Wer mit diesen Bildern im Kopf kurz nach der Regenzeit im April hierher kommt, der wird wohl eher enttäuscht sein. Außer ein paar Wasserböcken und Impalas und einigen Vögeln sahen wir hier leider gar nichts. Im Mai im Jahr zuvor verpassten wir gerade einen Geparden-Kill um ein paar Minuten, die Raubtiere hatten sich mit ihrer Beute uneinsehbar in eine Senke zurück gezogen und der Stau darum herum löste sich gerade auf. Pech gehabt. In der Mitte des Sees sitzt auf einem kahlen baum oft ein Adler.

Wer länger auf Neuankömmlinge warten möchte, der findet hier keinelei Schatten. In der heißen Jahreszeit hält man es so nicht sehr lange auf seinem Beobachtungsposten aus.

Der Parkplatz am Ufer bietet Stellfläche für viele Autos, außerdem kann man dahinter noch eine kleine Schleife fahren.



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Shitlhave Dam

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