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LIMPOPO FOREST CAMP

Es gibt verschiedene Unterkünfte im östlichen Teil des Mapungubwe National Park. Dort findet man das sehr schön gelegene "Leokwe Camp", dann gibt es noch die gibt es noch die Tshugulu Lodge für Gruppen mit Platz für 14 Personen. Buchen kann man auch das Vhembe Wilderness Camp im Osten und als Camper die Mazhou Camping Site in der Nähe des Limpopo Forest Tented Campim Westen.

Das Limpopo Forest Tented Camp befindet sich im abgetrennten westlichen Teil des Mapungubwe National Park. Dieses kleinere Schutzgebiet hat einen eigenen Eingang und ein paar Rundwege, die unter anderem zu einem schönen Birdhide namens Maloutswa führen.

Leider haben die schweren Fluten von Anfang 2013 den Bird Hide fast komplett zerstört, ebenso wie den Tree Top Walk im Ostteil des Parks. Die Zuwegung, welche als Sichtschutz aufgebaut ist, lag zerstört am Boden und rundum war noch eine Menge Wasser. Schön für ein paar Wasservögel und Warzenschweine, die sich im Uferschlamm wälzten. Weniger schön für uns, die sich schon auf den Morgen im Bird Hide und schöne Vogelbilder gefreut hatten. Wie es im Gebäude selbst aussieht können wir nicht sagen, da wir nicht dorthin gelangen konnten. Von außen wirkte das Haus relativ unbeschädigt, aber im Inneren stand sicher immer noch das Wasser, denn der Bird Hide ist etwas vertieft im Gelände angelegt, damit die Besucher auf einer Ebene mit den Wasservögeln waren.

So konnten wir die Hauptattraktion leider nicht nutzen und mussten uns mit ein paar Rundfahrten in diesen Teil des Parks zufrieden geben. Die Vielfalt der Lebensräume hier auf relativ kleinem Gebiet hat uns positiv überrascht. Leider gibt es in Richtung Limpopo hier auch noch Zäune mit Stacheldraht und alte Grenzbefestigungen, trotzdem haben wir ziemlich viele Tiere gesehen. Die Wälder am Flussufer sind schattig und dicht und sie ziehen zahlreiche Antilopenarten, Schweine, Elefanten und Vögel an.

Davor liegen weite Grasebenen, auf denen man Trappen, Perlhühner und Löwen sehen kann. Ja, Löwen gibt es hier definitiv, denn sie haben rund um das Tented Camp in der Nacht gebrüllt. Wer einmal Löwengebrüll im Dunklen gehör hat, der kennt die Gefühle die man beim Hören entwickelt. Wunderschön, leider konnten wir am nächsten Morgen keines der Tiere entdecken, obwohl wir fas alle Wege abgefahren sind. Und in der Dämmerung wird man hier durch die vielen zwitschernden Vögel geweckt.



Im Camp

Das Limpopo Forest Tented Camp liegt, wie der Name schon vermuten lässt, mitten in einem schattigen Waldstück. Der Camp Wächter und seine Familie wohnen direkt daneben. Im Wald knackt es oft, denn dort sind gerne Elefanten unterwegs.

Es gibt sogar einen kleinen Pool, an dem leider keinerlei Liegen, Sonnenschirme oder Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen. Aber zum Abkühlen am heißen Nachmittag lohnt sich ein Sprung ins kühle Nass. Am besten nimmt man nichts zur Badestunde mit, denn sonst klauen es die Affen.

Alles, was man zum Essen und Trinken braucht muss hierher mitgebracht werden, das nächste Restaurant im 45 Kilometer entfernten Hauptteil des Parks wird um 17:00 Uhr geschlossen. Und Einkaufen und Tanken kann man nur eine halbe Fahrstunde entfernt in Alldays.



Unterkunft

16 Gäste können im Limpopo Tented Camp übernachten, bei unserem Besuch im Mai war es aber nicht ausgebucht. Acht komfortable Zelte stehen dafür zur Verfügung, alle bieten Platz für 2 Personen, eins steht für Leute mit Behinderung zur Verfügung. Ein Familienzelt gibt es nicht, aber es stehen jeweils 2 Zelte dichter beieinander, so dass sie zusammen gebucht werden können. Wir bekamen Zelt Nummer 2.

Das Auto parkt man vor dem Zelt und durch eine Tür betritt man den mit Holz umbauten Vorhof, in dem sich auch die Feuerstelle befindet. Dann muss man eine Sachen ein paar Stufen hoch in das Innere tragen. Beim Betreten steht man sofort in der sehr geräumigen Küche. Hier gibt es alles, was man zum Kochen braucht, inklusive großem Kühlschrank und einem Esstisch mit Stühlen. Durch die Fenster in den Zeltwänden, die mit Moskitonetz geschützt sind, schaut man nach draußen. Man sollte aber auf jeden Fall die Türen verschlossen halten, denn im Wald toben Grüne Meerkatzen herum, die sich gerne über die Futtervorräte im Inneren hermachen würden.

Direkt angrenzend findet man das Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten, zwei gemütlichen Stühlen und offenen Schränken. Dahinter folgt dann das Badezimmer, ebenfalls mit sehr gutem Platzangebot. Die Dusche funktioniert prima, dameben gibt es WC und Waschtisch. Das ganze Zelt steht auf Stelzen, die Holzplanken in der Küche haben Fugen von etwa einem cm, was die Moskitonetze etwas ad absurdum führt. Der Dielenboden in Schlafzimmer und Bad ist aber dicht geschlossen.

Wenn man also in einer sehr mückenreichen Zeit vor Ort ist, dann ist es ratsam, das Schlafzimmer mit einer zusätzlichen Zeltplane von der Küche ab zu trennen. Dazu muss man diese Plane einfach herunter lassen und mit Reißverschlüssen schließen. Wir haben das auch gemacht, aber nicht wegen der Mücken. Im Mai wurde es Nachts ziemlich frisch, bis in den einstelligen Bereich. So kam die Kälte von unten nicht ins Schlafzimmer. Leider mussten wir Nachts auch die Fensterklappen herunterlassen. Schön muss es eigentlich hier im Sommer sein, wenn man alles öffnen kann und so fast im Freien schlafen. Leider soll es dann unter der Zeltplane unerträglich heiß werden, dafür hat das Zelt sogar noch eine Schattenplane in zwei Handbreit Abstand zum Haupzelt. Und im Winter wird es hier sicher bitter kalt, so waren wir eigentlich zur idealen Zeit vor Ort.

Am Abend haben wir im Hof noch ein Feuer angemacht und es uns mit den Stühlen und einem Glas Wein bequem gemacht und den Geräuschen der Nacht gelauscht. Da wir uns in dieser Zeltunterkunft sehr wohl gefühlt haben, wären wir gerne noch eine Nacht länger geblieben. Vielleicht das nächste Mal.



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Limpopo Forest Tented Camp


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