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MOSU LODGE

Innerhalb der Grenzen des Mokala National Park gibt es verschiedene Unterkünfte. Die Mosu Lodge, in der wir gewohnt haben, ist die luxuriöseste Übernachtungsmöglichkeit mit Pool, Konferenzzentrum, Restaurant mit Bar und Lounge. Hier befinden sich auch die Parkverwaltung und die Rezeption , in der sich Tagesbesucher anmelden und Eintritt zahlen müssen. Statt Tageseintritt kann man auch die Wildcard hier erwerben und auch mit Kreditkarte bezahlen.

Die Mofele Lodge, ein paar Kilometer weiter gelegen, ist rustikaler mit 9 Chalets ohne Küchenzeilen und wird gerne für Gruppen und Team-Building Events gemietet.

In den Wohneinheiten des abgelegenen Lilydale Rest Camp, über 70 Kilometer von Mosu Lodge und Verwaltung entfernt, gibt es Kochnischen für Selbstversorger und ebenfalls ein Restaurant. 12 Wohneinheiten mit 2-5 Betten warten hier auf Besucher. In diesem Teil des Parks waren wir nicht, der Weg führt außerhalb der Parkgrenzen über Nebenstrassen. Irgendwann wird es eine direkte Verbindung innerhalb der Parkgrenzen dorthin geben.

Am Matopi Loop befindet sich die Haak&Steek Campside mit 5 Stellplätzen und einem einfachen Cottage ohne Strom. Hier ist man 10 Kilometer von der Mosu Lodge entfernt.

Die Mosu Lodge liegt wunderschön inmitten von Hügeln und alles wirkt sehr gepflegt. Man parkt den Wagen vor der Rezeption und kann leider nicht mit dem Auto direkt an den Bungalow fahren. Zum Transport von Koffern und Lebensmittel stehen zwei Transportwagen bereit. Es erfordert schon ein wenig Kraft und Geschick, den voll beladenen Wagen auf einer Achse balancierend über den Weg bis zum Bungalow zu schieben oder zu ziehen - der Wagen mit zwei Achsen und Deichsel war wegen seiner kleinen Gummiräder auch nicht leichter zu ziehen. Dafür fahren keine Autos zwischen den Chalets herum, was für die kleine Mühe entschädigt.

Die einzelnen Bungalows gruppieren sich um gepflegte Rasenflächen und mit Glück sieht man auch schon mal Tiere wie Schildkröten oder Vögel. Ein Zaun rund um das Camp hält Schweine und andere große Tiere draußen, man kann sie aber rund um das nahe Wasserloch beobachten.

Im Internet kann man sich den aktuellen Buchungsstand mit Monatsübersicht bis zum Ende der Buchungsperiode ansehen unter www.sanparks.org.



Unterkunft

Es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten in der Mosu Lodge. Die preiswertesten sind die beiden Semi-Lux Chalets ohne Self-Catering Möglichkeit (450 Rand). Dann gibt es 7 Self Catering Bungalows (600 Rand) sowie 3 Luxus Familienbungalows für 4 Personen und 3 Luxus Executive Suites für 2 Personen, ebenfalls mit Self-Catering (760 Rand). Das Wort Luxus beinhaltet hier nicht nur mehr Platz, sondern auch voll eingerichtet Küchen und einen Fernseher mit gutem DSTV-Empfang.

Wir wurden an der Rezeption mit einem Welcome Drink empfangen und bekamen den schönsten der beiden Luxus-Bungalows, die Nummer 2 ganz vorn mit Blick auf das Wasserloch und ohne direkten Nachbarn im Sichtfeld. Das große Haus ist mit Reet gedeckt, eine große Schiebtür führt von der Terrasse aus ins Zimmer. Dort befinden sich ein großes, bequemes Bett, eine Sitzecke mit Kamin, eine Essecke, Schränke und eine Küche mit Elektroherd, Mikrowelle, Wasserkocher, Kühlschrank und Spüle.

Normalerweise wäre der Fernseher hier überflüssiger Luxus gewesen, da gerade am Vortag in Japan Erdbeben und Tsunami gewütet hatten waren wir recht froh über aktuelle Berichterstattung. Alleine vier reine Nachrichtensender in Englisch standen zur Auswahl: CCTV aus China, Russia Today, Euronews und Al Jazeera.

Das Bad ist geräumig und dunkel gekachelt und bietet sowohl Badewanne als auch eine großzügige Dusche. Hier wurde an jede Kleinigkeit gedacht, es gibt Kerzen und Öllampen sowie die komplette Küchenausstattung. Nur das Licht in der Küche war nicht ausreichend, die Küchenecke hat keine eigene Lampe.

Dafür hat man auf der großen Terrasse noch eine mit extra Reetdach überdachte Sitzgruppe. Davor ein Grill, der Nachts besser angeleuchtet wird als die Küche. Zum Hauptweg hin gibt es einen Sichtschutz, so dass man hier ungestört sitzen kann.

Unter unserem Reetdach baute ein Pärchen Kapschwalben (Hirundo cucullata) an einem Nest aus Lehm, das war sehr interessant. Die beiden Vögelchen hatten sich schnell an unsere Anwesenheit gewöhnt und wir haben uns bemüht, sie nicht zu sehr zu stören. Am Morgen saßen sie gerne auf den Stuhllehen und wärmten sich in der Sonne.

Als wir gerade unsere Sachen eingeräumt hatten, hörte ich beim Verlassen des Zimmers ein merkwürdiges Geräusch auf der Terrasse. Schnell wand sich eine Schlange davon, ich konnte sie einmal rund um das Haus mit der Kamera verfolgen. Die junge Kobra war sehr schnell und die kleinen Vögel der Umgebung kamen aufgeregt angeflogen und stellten sich ihr schimpfend in den Weg, um sie mit wildem Flattern und Rufen zu verscheuchen.

Auch eine Schildkröte kam zu Besuch, die anderen Tiere blieben hinter dem Zaun am Wasserloch. Dort konnte man vor allem Schweinefamilien und kleine Antilopenarten beobachten. Wir haben uns in diesem Zimmer für 3 Nächte sehr wohl gefühlt und wären gerne auch noch länger geblieben. Der geringe Mehrpreis für den Luxusbungalow lohnt sich auf jeden Fall. Einmal haben wir hier gekocht, jeden Tag gefrühstückt oder uns eine leichtes Mittagessen gemacht und zwei Mal waren wir aus Faulheit im Restaurant essen.

Im November 2012 haben wir das gleiche Chalet bekommen, nur der Fernseher war jetzt über dem Esstisch aufgehängt. Sonst hatte sich nicht viel verändert.



Restaurant

Am ersten Abend im März 2011 gab es Hühnchenspieße mit Salat und leckerem Rotwein von Raka. Aber wenn wir schon ein Restaurant zur Verfügung hatten, so wollten wir es zumindest einmal ausprobieren.

So gingen wir am zweiten Abend den kurzen Weg von unserem Bungalow dorthin. Der riesige Raum mit hohen mit Reet gedecktem Dach bietet genug Platz für über 40 Personen, es waren an diesem Abend aber nur ein paar Tische besetzt. Die Woche zuvor war hier voll ausgebucht gewesen, wie man uns stolz mitteilte, da eine große Busgruppe anwesend war. Die Servicekräfte im Restaurant der Mosu Lodge waren noch ein wenig unsicher, aber sehr bemüht und freundlich.

Die Tische waren liebevoll für ein 3-Gang-Menü gedeckt, leider standen auf der Speisekarte nur Hauptspeisen und Nachtisch gab es nach dem Essen auf Anfrage. Die Küche ist halb offen und man kann die Küchenmannschaft bei der Arbeit beobachten. An den Wänden hängen Bilder von Tieren und um die Ecke befindet sich im gleichen Raum eine große Nische mit Bar und Fernseher. Selbstverständlich läuft dort ständig Sport, es gab 8 Sportkanäle auf dem Satellitenempfänger.

Wir bestellten ein Beef Fillet und ein Rumpsteak und dazu eine Flasche Groenland Shiraz für 86 Rand von der recht übersichtlichen Weinkarte.

Alles war lecker zubereitet und wir waren zufrieden. Zum Dessert gab es wahlweise Eis mit Schokosauce oder Kuchen, wir entschieden uns für die erste Variante.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich kochen, hatten am Abend aber keine Lust dazu und entschieden uns erneut für die bequeme Variante Restaurant. Dazu brachten wir eine eigene Flasche Wein mit, für die wir ein Korkgeld von 25 Rand zahlten. Dann bestellten wir uns nochmals Beef Fillet und Lammkeule, als Nachtisch noch einmal ein Eis. Die Endrechnung für beide Abende konnten wir an der Rezeption mit Kreditkarte zahlen, sie betrug 516 Rand.

Im November 2012 waren wir nicht im Restaurant essen und haben selbst gekocht.




Fazit

Tolle Unterkunft mitten im Nationalpark..

Im März 2011 waren wir für 3 Nächte hier, im November 2012 dann noch einmal 2 Nächte.

Google Map zum Thema

Mosu Lodge


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