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SPAZIERGANG UM DIE LODGE

Das Mlilwane Wildlife Sanctuary liegt im Ezulwini Tal in der Nähe von Lobamba. Dieses Resservat war das erste seiner Art, das in Swaziland gegründet wurde. HIer kann man das Auto auch mal verlassen und kommt zu Fuß an die Tiere heran. genau das hatten wir vor, leider kann ich Euch auf dieser neuen Seite aus dem Jahr 2016 nur ein paar Bilder zeigen, die auf dem Gelände der Reilly´s Rock Hilltop Lodge und in der näheren Umgebung entstanden sind. Mehr konnten wir leider nicht besichtigen, da ich auf der Veranda ausgerutscht war und mir eine schwere Prellung im Brustbereich zugezogen hatte, die mich für den Rest des Aufenthaltes ausgenockt hat.

Alle Wildreservate in Swaziland verdanken ihre Entstehung der Familie Reilly und dem verstorbenen König Sobhuza II.. Schon Ende des 19. Jahrhunderts waren die letzten freilebenden Spitzmaulnashörner verschwunden und während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verringerte sich auch der früher reiche Wildbestand des Landes immer weiter. 1959 kehrte Ted Reilly in seinen Geburtsort Mlilwane zurück. Sein Vater Mickey hatte sich bereits 1908 hier niedergelassen, die Farm Mlilwane begründet und nach Zinn geschürft. Auf dem 450 ha großen Farmland entstand das Mlilwane Wildlife Sanctuary. Ted pflanzte heimische Baumarten, legte Wasserflächen und Feuchtgebiete an und brachte verschiedene Tierarten zurück nach Mlilwane.

Wir haben in dem alten Farmhaus oben auf dem Berg noch einmal zwei Nächte gewohnt, nachdem uns der erste Aufenthalt im Jahr 2011 so gut gefallen hatte. In der Reilly's Rock Hilltop Lodge hatte sich bis auf ein paar Renovierungen nicht viel verändert in den 5 Jahren.

Damals beim ersten Besuch im Oktober war das Wetter mies, es hat nur geregnet. Im Mai war es sonniger und schön. So konnten wir nach der Ankunft einen schönen Spaziergang rund um den Berg machen. Die Gebäude sind umgeben von einem herrlichen botanischen Garten, den man auf verschiedenen Pfaden erkunden kann.Hier lassen sich auch viele Vogelarten gut beobachten.

Es gibt einige längere Self-Guided Walking Trails im Reservat die auch direkt an der Lodge vorbei führen, allerdings sollte man aich für diese Wanderungen vorher registrieren. Wir sind nur einmal um den Hügel herum spaziert und der Botanische Garten bot im Herbst leider nicht viel Sehenswertes.





Seltene Antilopen

Wenn man seltene Antilopen sehen möchte, dann ist man in der Reilly's Rock Hilltop Lodge am richtigen Ort. Bei unserem zweiten Aufenthalt sahen wir nicht nur die Klippspringer und die kleinen Blauducker (Philantomba monticola) wieder. Mit einem Körpergewicht von bis zu 4,7 Kilogramm und einer Schulterhöhe von 35 Zentimetern ist der Blauducker die kleinste Antilopenart im südlichen Afrika und hier lebt ein wenig scheues Pärchen, dem man sich gut nähern kann. Beide Geschlechter tragen winzige spitze Hörner. Sie kommen gerne zum Futterangebot der Losge. In freier Natur sind die kleinen Antilopen in dichten Wälder und Buschwerk schwer zu beobachten. Auf Grund der geringen Größe und des Habitats bekommt man sie selten zu Gesicht.

Ebenso scheu und selten zu beobachten sind die Moschusböckchen (Nesotragus moschatus), auch Suni genannt. Es handelt sich um eine in Ostafrika lebende Zwergantilope mit einem Gewicht von bis zu acht Kilogramm und einer Schulterhöhe von bis zu 40 Zentimeten. Rund um die Lodge sahen wir eine kleine Familie von drei Tieren, die etwas scheuer waren als die kräftiger gefärbten Rotducker (Cephalophus natalensis), die es hier ebenfalls gibt.

Auch bei dem Red Duiker haben beide Geschlechter kurze, gerade und nach hinten gerichtete Hörner. Bei den Männchen können sie 7 cm, bei den Weibchen 3,5 cm lang werden. Sie fressen am Morgen und am späten Nachmittag und lassen sich dann im Garten der Loge gut beobachten.

Auch die seltenen Hauben-Perlhühner hatten sich vermehrt, wir zählten etwa 20 Stück, die sich aber in ihrer Hektik nicht für ein Foto zusammen aufstellen wollten.





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Reilly's Rock Hilltop Lodge

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