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ABZWEIGUNGEN

Bequem fährt man mit dem Auto durch das Cape of Good Hope Nature Reserve, die Straßen sind asphaltiert und sehr gut zu befahren. Die meisten Touristen und vor allem die Busse und organisierten Touren fahren nur auf der Hauptstrecke durch das Gebiet bis zum großen Parkplatz am Cape Point. Und wenn es geht, fährt man noch schnell zum Cape of Good Hope für ein Gruppenfoto am Schild.

Dadurch verpasst man natürlich eine Menge, denn auch die meisten Stichstraßen lohnen einen kleinen Abstecher zu herrlichen Sandstränden und schönen Buchten. Die Strände von Buffels Bay oder Gifkommetjie sind im Sommer beliebt für Ausflüge mit Picknick.

Auf halber Strecke zwischen Cape Point und Parkeingang findet man ein kleines Museum mit Info-Center, hier ist es nicht so überlaufen, dafür ist es aber leider auch nicht ständig von Rangern besetzt. Infomaterial zum Mitnehmen findet man hier aber schon und das kleine Veld-Museum bietet vor allem Naturkundliches.

Die Abzweigungen, die zum Cape of Good Hope und nach Olifantsbos führen habe ich ja schon auf eigenen Seiten beschrieben.

Als nächstes fallen auf der kleinen Straßenkarte natürlich die Seefahrerkreuze auf. Das Kap wurde vom Portugiesen Bartholomeu Diaz im Jahre 1487 entdeckt, der den theoretisch vermuteten Seeweg nach Indien erforschen sollte. Er errichtete ein Steinkreuz, welches Vasco Da Gama 10 Jahre später bei seiner erfolgreichen Expedition um das Kap herum auf dem direkten Wege nach Indien helfen sollte. Gut sichtbar auf einem Hügel erinnert heute eine mehrere Meter hohe Säule mit einem großen Steinkreuz an der Spitze an seine Leistung und dient Schiffen weiterhin zur Orientierung. Mehr in Ufernähe gibt es ein weiteres ähnliches Steinkreuz, das Vasco Da Gama gewidmet ist. Stichstraßen führen zu beiden Kreuzen.

Vom Gate kommend nach 5,7 km auf der rechten Seite führt der Circular Drive nach Gifkommetje. Hier schlagen Fotografenherzen höher, denn man hat eine wunderschöne Aussicht und einen tollen Strand mit türkisem Wasser. Auf dem Rundweg haben wir Buntböcke und sogar eine Puffotter gesehen. Am Parkplatz beginnt ein Rundwanderweg, der zu einer Landzunge führt.

Wer diese Wege ebenfalls alle fahren möchte, der braucht den ganzen Tag für einen Besuch des Schutzgebietes. Mittlerweile kann man auch in einigen Hütten vor Ort wohnen, buchbar über San Parks. Besonders interessant für Wanderer oder Surfer.

Ein kurzer Weg führt nach Rooiboskrans, 11,5 km hinter dem Gate auf der linken Seite, kurz vor Cape Point. Die Küste hier ist beliebt bei Anglern und je nach Saison auch zum Beobachten von Walen.





Venus Pool

Die sehr selten befahrene Stichstraße nördlich des Veld Museum nach Osten in Richtung Black Rocks lohnt sich wegen der Aussicht auf die Berge der Kaphalbinsel nicht nur für Fotografen. Wir waren hier fast alleine, nur wenige Autos sind uns begegnet.

Ein erster Abzweig kurz vor dem Meer führt nach rechts zuerst Bordjiesrif. Hier gibt es einen betonierten Tidenpool, in dem man zwar baden kann, mit Liegeplätzen auf einer Rasenterrasse, aber der Ort verströmt doch eher wenig Charme. Es gibt auch einen kurzen Fußweg zum Da Gama Cross auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Nur wenige andere Autos waren anwesend und wir konnten Möwen, Strauße und eine Pavianhorde mit niedlichen Jungtieren beobachten.

Der andere Zweig der Strasse führt nach links am Meer entlang zu den Black Rocks und endet bei Booiseskerm. Zum noch weiter nördlich liegenden Venus Pool geht es nur zu Fuß weiter, die Straße war gesperrt. Dabei hat man die ganze Fahrt über die steilen Berghänge der Kaphalbinsel im Blick, an denen sich - wie schon weiter nördlich - die Wolken bilden. Alleine schon wegen diesem Anblick lohnt sich der Abstecher. Die Küste ist hier rau, voller Felsen und Brandung, stürmisch und zum Baden nicht geeignet.

Der nächste Abzweig südlich des Museums von der Hauptroute nach Osten ührt nach Buffelsbaii, ein beliebter Ausflugsort für die Großstädter. Große Parkplätze und Grillmöglichkeiten deuten auf die Besuchermengen an den passenden Sommerwochenenden hin. Hier kann man ebenfalls herrlich in den geschützten Tidenpools baden, das Wasser ist relativ warm und der schöne Strand liegt ebenfalls relativ windgeschützt. Es gibt Picknickplätze und einige Bäume, die Schatten spenden.






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Buffels Bay

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