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ALLGEMEINES

Schon seit über 50 Jahren sind europäische Besucher immer wieder aufs Neue begeistert von der Vielfalt und Schönheit der Kapregion. Schon die ersten Siedler wussten die perfekte Lage zwischen Atlantik und Indischem Ozean zu schätzen.

Der erste holländische Kapgouverneur Jan van Riebeeck, der im Jahre 1652 in der Tafelbucht das erste Mal ankern ließ, war der eigentliche Gründer Kapstadts. Hier gab es Platz für einen ausreichend großen und geschützten Hafen, die Umgebung war fruchtbar und wurde schon lange vor Eintreffen der ersten Weißen von den eingeborenen Buschmännern als ergiebiger Jagdgrund genutzt.

Gemüsegärten wurden angelegt und versorgten die Seeleute mit Vitaminen, um sie vor Skorbut zu schützen. van Riebeeck begann Tauschhandel mit den Khoi, um an Fleisch zu kommen, ließ unter anderem ein Krankenhaus und ein Schiffsdock bauen und legte die Fundamente für die Festung, die heute noch zu sehen ist. Kapstadt war lange Zeit die wichtigste Versorgungsstation und Poststelle für alle Schiffe auf der Route nach Indien oder später Südostasien bzw. noch später nach Australien.

Heute ist Kapstadt eine multikulturelle Großstadt und Hauptattraktion für viele Touristen, Geschäftsleute und Sprachreisende.

Das kulturelle Angebot ist ein Füllhorn und genau so vielfältig wie die Bewohner der Stadt. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Südafrika sind in Kapstadt die Coloureds, die Mischlinge, unter den rund 3,5 Millionen Einwohnern der Kap-Halbinsel in der Mehrheit. Erst danach folgen Schwarze und Weiße. 65% der Einwohner bekennen sich zum Christentum, 35% sind Moslems, deren Anteil zunehmend ist.

In Kapstadt gibt es Theater, Museen und Galerien von Weltruf, gute Einkaufsmöglichkeiten mit Waren aus Afrika und aller Welt, eine lebendige Musikszene und zahlreiche Restaurants sorgen für kulinarische Highlights. Die Strände der Stadt sind weiß und lang, umgeben von herrlicher Landschaft. Daneben gibt es, wie in vielen afrikanischen Städten, natürlich auch die Schattenseiten einer Großstadt.

Schier endlose ghettoartige Siedlungen, teilweise noch ohne Wasser und Strom entlang der Autobahnen, Straßenkinder, Aids. Über zwei Millionen Menschen leben in Townships und Sqattercamps. Viele sind auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben hierher gekommen, oder sie sind ihren hier arbeitenden Männern aus dem ehemaligen Homelands der Transkei und Ciskei in die Stadt gefolgt.

Die Kriminalitätsrate in Kapstadt ist zwar hoch, aber weit von den Zuständen in Johannesburg entfernt. Kapstadt profitiert immens vom Touristenstrom, hier fällt für jeden etwas vom Kuchen ab. Und die Stadt kümmert sich auch um die Touristen - zum Beispiel mit deutlicher Beschilderung zu den beliebtesten Zielen, wie auf dem Bild ganz oben zu sehen, oder mit einer deutlichen Präsenz von Sicherheitspersonal.

Die großen Townships am Rand der City zwischen Flughafen und False Bay waren einst No-Go-Gebiet für Touristen, heute steht der Exkurs auf die - gemäßigte - "Schattenseite" der dritten Welt bei vielen Touristen auf dem Programm. Zahlreiche Anbieter haben sich auf Besichtigungstouren spezialisiert, sogar einige Bed & Breakfasts haben sich etabliert. In den so genannten Shebeens, den Township-Kneipen, trifft man sich. Es gibt hier praktisch keine offiziellen Geschäfte. In den inoffiziellen Spaza Shops, kleinen Kiosken oder Teilzeit-Wohnzimmer-Läden wird aber alles nötige von Lebensmitteln bis zum Autogetriebe oder sogar einzelnen Zigaretten angeboten.

Kapstadt zählt dennoch wohl mit Recht zu den schönsten Städten der Welt. Wenn eine Wolkendecke über dem Wahrzeichen der Stadt, dem Tafelberg, liegt dann sprechen die Einwohner vom "Tischtuch". Und der Tisch darunter ist reich gedeckt...




Medien

Die wichtigsten Tageszeitungen in Kapstadt sind die Cape Times und der Cape Argus. Beide erscheinen in englischer Sprache. Der Burger ist die Hauptzeitung für die Afrikaans sprechende Bevölkerung. Wer sich umfassend über das kulturelle Angebot von Kapstadt informieren will, der kauft am Freitag die Wochenzeitschrift Mail oder Guardian. Auch das Magazin SA City Life bietet allerlei Anregungen für die Freizeitgestaltung.

Eine Übersicht aller Print Produkte mit Online-Angebot aus Süsafrika findet man hier: http://www.mg.co.za/mg/jump/j-zines.htm

Internet und Internetcafes sind in Kapstadt weit verbreitet, zum Beispiel bietet auch die Tourist Information an der Waterfront Einrichtungen zum Surfen an. Viele Firmen, Restaurants, Hotels, Geschäfte und Gästehäuser haben einen virtuellen Auftritt im Internet, meist mit der Endung .co.za.

Das weiche Licht und die Europa entgegengesetzten Jahreszeiten, das ausgeglichene Klima und die herrliche Umgebung machen Kapstadt und die Region um die Stadt zu einem immer beliebter werdenden Ziel für TV-Produzenten, Filmemacher und Fotografen. Die können hier unter optimalen Bedingungen arbeiten, viele Werbesports im deutschen Fernsehen wurden und werden hier gedreht. Aufmerksame Zuschauer mit Ortskenntnis erkennen den Chapmans Peak Drive bei der Autowerbung und alte, kapholländische Architektur im Hintergrund der Werbung für hochwertige Culinaria.

Leider sind große Teile von Kapstadt immer noch wenig einladend und sehen eher aus wie auf den folgenden Fotos. Der Reisende wird gleich nach Ankunft am Flughafen damit konfrontiert, egal in welcher Richtung er die N 2 entlangfährt.





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