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BERGE

Für den totalen Überblick über Kapstadt muss man hoch hinaus. Entweder auf das Wahrzeichen der Stadt, den Tafelberg, dem ich ein paar eigene Seiten gewidmet habe, oder zum Beispiel mit dem Helikopter von der Waterfront aus zu einem Rundflug. Mit dem Tafelberg hatten wir 2002 Glück und kamen hinauf, aber oft fällt ein Besuch wegen Wolken oder starkem Wind flach. Wer wenig Zeit hat, und auf bestimmte Tage angewiesen ist, der hat oft Pech.

Wenn die Seilbahn ihren Betrieb mal wieder eingestellt hat, bleibt immer noch eine Fahrt auf den Signal Hill, er liegt 350 Meter über der Waterfront. Oft wird der Hügel auch Lion's Rump, des Löwen Rumpf genannt, wegen seiner Nähe zum Lions Head, dem Löwenkopf. Beide Erhebungen sind Ableger des Tafelberges und bilden von Kapstadt aus vor dem südwestlichen Horizont gemeinsam die Silhouette eines liegenden Löwen.

Man kann bequem mit dem Auto hochfahren und einen Blick auf die Stadt genießen. Über die Kloof Nek Road geht es hinauf bis zur Kreuzung, wo links die Straße zum Tafelberg abzweigt. Direkt gegenüber auf der rechten Seite ab geht es zum Signal Hill, die Straße endet an einem Parkplatz.

Ein beliebter Treffpunkt für Paare ist der Signal Hill bei Sonnenuntergang. Dann soll die Stadt von oben ganz besonders schön sein, wir haben es leider aus Zeitmangel zu dieser Tageszeit nie gesehen. Mitlerweile steht hier oben auch einer der Gelben rahmen, durch die hindurch man sich mit dem tafelberg ablichten lassen kann. Sehr beliebt vor allem bei asiatischen Reisegruppen.

Nach links schauend sieht man vom Signal Hill aus ein Stückchen von Sea Point und Green Point und die Strände dieser Region, nach rechts blickt man auf die Waterfront, das Bo Kap, die City und den neuen Hafen. Besonders beeindruckend ist der Blick hinüber zum Tafelberg. Ganz besonders wenn dieser, wie bei unserem letzten Besuch im März 2017, von der berühmten Tischtuch-Wolkendecke bedeckt ist. Unten ist ein Video davon zu sehen, man kann gut hören wie stark der Wind an diesem Tag war, der mit 80-100 km/h über Kapstadt wehte.

Etwas unterhalb vom Gipfel steht auch die so genannte Noon Gun. Seit 100 Jahren, jeden Tag Punkt 12 Uhr mittags, geht die mit einer Atomuhr verkabelte Schwarzpulver-Kanone aus dem 18. Jahrhundert los und erschreckt dabei nichts ahnende Touristen und zahlreiche Vögel. Früher signalisierte man damit ankommende Schiffe, daher auch der Name Signal Hill. Heute ist es eher das Startzeichen zum Lunch in den Büros in der Stadt am Fuße des Berges.





Wanderungen

Für Wanderfreunde, die fast überall in der City mit dem Tafelberg, dem Devils Peak im Osten und dem Lions Head im Westen Blickkontakt haben, ist der Weg in eine Buchhandlung ein Muss. Es gibt zwar noch keine deutschen Wanderführer für Kapstadt, dafür aber reichlich gute Wanderguides in englischer Sprache.

Wer es sportlich mag, der kann zum Beispiel den nahen Gipfel des Lions Head, den Löwenkopf, erklimmen. Bäume beschatten den gelegentlich steilen Zwei-Sunden-Weg bis unter den kahlen Gipfel von Kapstadts Hausberg Nummer Zwei. Von 669 Meter über dem Meer hat man dann einen guten Ausblick über Camps Bay und die zwölf Apostel bis hin nach Hout Bay im Südwesten. Die 12 Apostel bieten sich für extreme Alpintouren an. Auch der Blick auf den im Rücken liegenden Tafelberg ist wohl grandios. Ich war selbst noch nicht hier oben.

Auch einen der 300 m hohen steilen Aufstiege auf den Tafelberg konnten wir uns anlässlich von Hitze, Wind und Zeitmangel verkneifen und sind bequem und faul mit der Seilbahn hochgefahren.




Eigenes Video zum Thema

Google Map zum Thema

Signal Hill

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