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Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2003

BERG-EN-DAL

Das Berg-en-Dal Restcamp liegt im Süden des Parks, eingebettet zwischen den Tälern und Bergen der Malelane Mountains. Sind weite Teile des südlichen Krugerparks vorwiegend ebene Grasflächen, so hat man im Süden immer eine nette Aussicht auf niedrige Granitberge.

Die Straße zum Camp (S 110) ist ziemlich schlecht, wir wollten zu einem Damm, der Wasser führen sollte. Leider erwies er sich als kleiner, künstlicher, runder Tümpel und nicht ein Tier war weit und breit zu sehen.

Die S 120 führt dann wieder zurück zum Hauptweg H 3. Dieser verbindet Skukuza mit dem Maleane Gate. Wer hier den Park verlässt, der hat noch 61 km bis nach Nelspruit durch ländliches Farmland vor sich.

Die S 120 hat es in sich, sie schlängelt sich hinauf auf den Steilberg. Mit einigen kräftigen Steigungen, wie der Name schon sagt, und dafür natürlich auch mit schöner Aussicht auf die Hügel und die dichte Vegetation. Vom Gipfel blickt man auf die zerklüfteten Maleane Mountains im Südwesten und auf die Bushveld-Ebenen im Norden und Osten.

Zwischen den Felsblöcken wachsen Lowveld-Kastanien, in den Ebenen überwiegt wieder die Buschsavanne.

Tiere haben wir hier nicht sehr viele gesehen, dabei soll es hier viele Breitmaulnashörner geben. Aber die Strecke war landschaftlich sehr schön und es waren sehr wenig Autos in diesem Teil des Parks unterwegs.

Jock of the Bushveld

Als wir die Hauptstraße erreichten, war es schon ziemlich spät und wir wollten eigentlich noch hoch zum Numbi Gate. Also folgeten wir der H 3 in Richtung Skukuza mit 50 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Unterwegs kommt man aber noch an der Gedenktafel für Jock of the Bushveld vorbei.

Diese Tiergeschichte ist in Südafrika sehr bekannt und wurde sogar verfilmt. "Jock - Abenteuer eines Hundes in Afrika" entstand 1995 als südafrikanischer Spielfilm unter der Regie von Daniel Joubert.

Der Film entstand mit großem Aufwand nach dem Tierbuchklassiker "Jock of the Bushveld", den ein gewisser Sir Percy Fitzpatrick angeblich nach eigenen Erlebnissen schrieb.

Die Hoffnung auf Gold brachte ihn Ende deS 19ten Jahrhunderts nach Südafrika. Jock war der treue und tapfere Hund von Fitzpatrick, der ihn als Welpen vor dem Ertränken rettete. Seitdem begleitete der Hund ihn als bester Freund auf den langen beschwerlichen Reisen mit dem Ochsengespann. Die Reise der beiden führte sie von Delagoa Bay, dem heutigen Maputo, zu den Goldfeldern im Landesinneren. Die Route führte durch den heutigen Süden des Kruger Park. Eine ungezähmte Landschaft, die voll war mit wilden Tieren.

Die Gedenktafel erinnert an den tapferen Hund, auf dem kleinen Bild ist sie zu sehen. Es gab auch ein Jock of the Bushveld Camp, das nun umbenannt wurde in Jock Safari Lodge. Die 5 Sterne Lodge ist die erste private Lodge innerhalb der Grenzen des Kuger National Park, erst vor wenigen Jahren hat die Nationalparkverwaltung beschlossen, dass in Zukunft auch Privatkonzessionen vergeben werden.

Das Gebiet der Lusxuslodge, die nur 12 Zimmer hat, liegt direkt an der H 3 auf halbem Weg zwischen Skukuza und Malelane. Hier ist der Link zur Webseite, auf der auch noch einges zur Geschichte von Jock und seinem Herrchen zu lesen ist.

Löwen

Und hier, wo wir es eigentlich gar nicht vermuteten, direkt an einer der Hauptstraßen des Parks sahen wir sie: Unsere ersten Löwen. Sie lagen nur 20 Meter von Asphalt entfernt und hatten dort vor einigen Stunden einen Büffel gerissen. Nun lagen die zwei männlichen Prachtkerle faul und satt daneben.

Durch einige Autos, die anhielten, ließen sie sich gar nicht stören. Ein Busfahrer wollte seine Reisegruppe besonders nahe heranbringen und führ mit den Reifen auf das Gras neben der Straße. Die Dummen sterben eben nie aus (oder vielleicht doch ein wenig schneller?). Jedenfalls wurde er sofort von einem gerade vorbeikommenden Ranger streng zurückgepfiffen. Später sahen wir den gleichen Bus noch einmal, als er uns mit viel zu hoher Geschwindigkeit entgegenkam. Hoffentlich ist er in eine Radarfalle gerauscht...

Nachdem wir die zwei faulen Lösen eine Weile beobachtet hatten, mussten wir uns schon ein wenig sputen um noch rechtzeitig zum Gate zu kommen. Uns siehe da, einige Kilometer weiter lag das nächste Männchen, wieder mit seiner geschlagenen Beute direkt neben der Straße. Ein großes Bild davon gibt es hier. Als wir ihn beobachteten ging gerade die Sonne unter, Geier sassen malerisch rundum in den Bäumen, auf dem unteren Bild zu sehen. Das kann man sich auch als Bildschirmhintergrund herunterladen.

Bei so einem einmaligen Erlebnis machte es auch nichts, das wir genau 5 Minuten nach Torschluss noch durchs Gate kamen. Das klappte noch ohne Strafe, wir hätten es auch noch genau geschafft wenn uns nicht eine große Gruppe aufgeregter Perlhühnener, die mitten auf der Straße herumwuselten, aufgehalten hätte...

Video zum Thema

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