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RUNDFAHRT

Die Parkeinfahrt zum iSimangaliso Wetland Park befindet sich bereits etwa zwei km nördlich vom kleinen Ort St. Lucia und man erreicht hier die Mfabeni Section des Schutzgebietes. Am Bhangazi Gate zahlt man seinen Eintritt, das waren im Jahr 2011 bei unserem Besuch 25 Rand pro Person, 35 Rand fürs Auto sowie 2 x 5 Rand Levy. Die Wild-Card von San Parks gilt hier nicht.

Dieser Teil vom iSimangaliso Wetland Park wird hier beschrieben, er zieht sich von St. Lucia bis zum im Norden angrenzenden Tewate Wilderness Gebiet. Andere Teile haben wir nicht besucht, waren aber 2004 schon einmal hier, Bilder davon auf den Seiten Cape Vidal und Wetlands 2004. Seitdem hat sich einiges geändert, es gibt neue Attraktionen wie die hier beschriebenen Rundwege und den Mfazana Bird Hide.

Bevor das Schutzgebiet im Jahr 1999 die erste Welterbe-Stätte von Südafrika wurde, drohten die bewaldeten Dünen den Titan-Schürfern zum Opfer zu fallen. Das einmalige Ökosystem am Indischen Ozean wäre für immer zerstört worden, aber der Welterbe-Status hat den Tagebau verhindert und so den Park gerettet. Auf dem Weg nach Cape Vidal von St.Lucia lohnt es sich durchaus die beiden kleinen Schleife nach rechts zu fahren und nicht nur dem asphaltierten Hauptweg zu folgen. Diese Wege waren für uns neu, im Jahr 2004 gab es sie noch nicht. Leider hatten wir bei unserem Besuch im Oktober eine Schlechtwetter-Phase erwischt und am Morgen regnete es noch leicht und der Himmel war bedeckt.

Der Abzweigungen sind nicht asphaltiert, aber da man sowieso nicht schnell fahren kann macht es nichts, wenn die Strecke ein wenig rutschig ist. Die erste Schleife nennt sich Vleiloop. Entgegen unserer Erwatungen sahen wir hier aber ziemlich viele Tiere, vor allem die scheuen Rotducker konnten wir mehrmals beobachten. Sie hielten die Bewölkung wohl noch für Dämmerung und waren auch am späten Vormittag noch sehr aktiv, waren aber auf Grund der schlechten Lichtverhältnisse schwer zu fotografieren. Wir scheuchten mit unserem Auto auch einige Grüne Meerkatzen, Riedböcke und Wasserböcke auf.

Auch am folgenden Dune Loop waren Tiere, ein paar Büffel und Schweine. Dazu einige Vögel. Cape Vidal erreichen wir dann gegen Mittag. Leider war es immer noch bedeckt und nicht so schön, wie bei Sonnenschein. Aber wir konnten die Wellen beobachten du ein paar Krabben fotografieren.

Der Red Dunes Loop war leider, ebenso wie die Stichstraße zur Catalina Bay, wegen Baumaßnahmen gesperrt.

Es blühten kleine Blumen am Wegrand und die Vegetation sehr üppig mit Palmen, Farnen und vielen Büschen, was die Tiersichtung etwas erschwert.




Amazibu Pan

Der kleine Loop zur Amazibu Pan wird mit Hippos belohnt, die hier in einem malerischen Teich wohnen. Im Ort erzählte man uns, dass es vor wenigen Jahren hier noch gar kein Wasser gegeben hatte. Die Bäume der Forstwirtschaft hatten den Grundwasserspiegel enorm gesenkt.

Doch bei unserer Ankunft waren nicht nur die Hippos sehenswert, auch eine kleine Gruppe Wasserböcke näherte sich vorsichtig dem mit Seerosen bewachsenem Teich. Sie hatten ein Jungtier dabei und warn ziemlich vorsichtig, nach einer Weile überwanden sie ihre Furcht und kamen zur Wasserkante trinken. Wir blieben im Auto und beobachteten das Treiben.

Auf dem Weg zurück nach St. Lucia hatten wir dann noch eine schöne, nahe Begegeung mit zwei Nashörnern, mehr Bilder dazu findet Ihr auf der Seite Mfazana Hide.




Google Map zum Thema

Amazibu Pan


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