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Plettenberg Bay liegt mit seinen über 30 Kilometern langen, herrlichen Sandstränden gut geschützt eingebettet zwischen dem sehenswerten Robberg Nature Reserve und den an der Garden Route allgegenwärtigen Gipfeln der Küstengebirge Outeniqua und Tsitsikamma.
Die Strände sind fein und golden, auch ein Paradis für Muschelsucher. Sie ziehen sich ganz um die Bucht herum, begrenzt von einer dramatischen Felshalbinsel im Süden.
Daneben gibt es noch malerische Lagunen und Flussmündungen mit reichem Vogelleben. Da es hier vor der Küste sogar Korallenbänke gibt, sind Schnorcheln und Tauchen in Plettenberg ebenfalls beliebte Sportarten.

Wer es lieber etwas passiver mag, der kann in der Bucht die reiche Meeresfauna beobachten. Wale in der Saison und Delfine tummeln sich im klaren Wasser. Und im Winter und Frühling - das sind die Monate Juli bis Dezember - kommt hier sogar der seltene Grauwal zum Kalben. Auch Robben und zahlreiche Seevögel leben in der Bucht. Entweder von Land aus oder per Boot lassen sich die Tiere beobachten.
Wie so viele Buchten an der Gardenroute verdankt auch die Bucht von Plettenberg Bay ihre Strände der vorgelagerten Landzunge, hier der von Robberg. An ihr fließt die Strömung vorbei, dabei wird Energie freigesetzt und es entstehen Strudel und Wellen. Der Sand wird aufgewirbelt und mit der in die Bucht abgelenkten Strömung mitgesogen. In der Bucht lässt die Energie dann nach und der Sand lagert sich ab. Zuerst natürlich die groben und schweren Partikel. Die leichten, feinen Sandkörner werden nach und nach ans Ufer gespült. So entstehen die herrlichen Traumstrände, ergänzt von dem Sand, der über die Düne von Witsand geblasen wird.


Rechts vom Beacon Island Resort liegt zentral am Ort der Robberg Beach, oben auf dem Foto zu sehen. Es entstand vom Kamm des Robberg Nature Reserve aus und wie der Name des Strandes schon sagt, zieht er sich hin bis zur gleichnamigen, felsigen Halbinsel mit ihrem Naturreservat.
Es gibt viele Zugänge über eine Düne zum Stand, wer hier in erster Reihe gebaut hat befindet sich in Top Lage. In den verzweigten Wohnstraßen hinter dem Strand findet man auch viele Bed & Breakfast Unterkünfte.
Rund um den Timeshare-Beton-Klotz auf Beacon Island befindet sich der nicht so schöne Central Beach.


Zum Lookout Beach waren es von unserer Unterkunft, dem Room with a View, nur wenige Minuten zu Fuß. Dieser zentrale Strand in Plett gehört zu den ganz wenigen, die mit der begehrten blauen Flagge ausgezeichnet wurden, erst einmal für den Zeitraum vom 1. November 2002 bis zum 30. April 2003.
Es gibt hier Lifeguards und ein Restaurant am Ende des Strandes namens The Lookout.
Weiter den Strand entlang nach Nordosten kommt man zur Flussmündung des Keurbooms River, die oft nur eine kleine Rinne zwischen Lagune und Meer ist. Hier an der Keurbooms Lagoon befindet sich ein Vogelschutzgebiet. So kann man wunderbare Strandwanderungen unternehmen und sich sich der Vogelbeobachtung in dem Feuchtgebiet entlang der Lagune widmen. Auch Surfer sollen hier auf der Meerseite einige gute Spots finden können.


Wenn man der N 2 in Richtung Port Elisabeth ca. 10 km folgt, gibt es auf der rechten Seite eine beschilderte Abzweigung zum Keurbooms Beach. Die Straße ist eine Sackgasse und endet nach einger Zeit an einem kleinen Parkplatz. Hier beindet sich das Restauarant Rafikis. Daneben gibt es einen hübschen Strand, den Kettle Beach und Felsen, an denen sich donnernd die Wellen brechen.

Unterhalb des Restaurants gibt es auch einige Bänke und Holzstege, oben auf dem Bild zu sehen. Ein herrliches Plätzchen für eine Rast. Geht man vom Parkplatz noch etwas weiter am Strand entlang, kommt man noch zu einem Arch Rock und der Maitjes River Cave.
Von der Open Air Terrasse des Rafikis kann man mit Glück auch mal Delfine in den Wellen spielen sehen. Nach Aussagen einger Einheimischer muss man sich irgendwo am langen Keurbooms Beach - siehe Bild unten - nur mit genug Geduld hinsetzen, dann würde man eigentlich immer Delfine sehen. Bei uns hat es leider nur zu einem einzigen kurzen, schnellen grauen Schattten gerreicht, zu kurz, um ein Bild zu machen, zu undeutlich, um so richtig sicher zu sein. Aber viele der wunderbaren Postkarten mit Delfinen sind hier entstanden.
Auch entlang der Zufahrtsstraße gibt es immer Möglichkeiten anzuhalten und den Ausblick auf den kilometerlangen Sandstrand und die türkisen Wellen zu genießen. Einige Lookouts liegen erhöht an einer kleinen Steilküste und die Möwen umkreisen den Beobachter. Von hier hat man einen Blick über die ganze Bucht. Auf dem Bild unten sieht man links oben am Horizont noch einen kleinen hellen Punkt: Die windabgewandte Seite der Düne auf der Robberg Halbinsel.
Wo kleine Flüsse ins Meer münden findet man auch größere Ansammlungen der seltenen schwarzen Austernfischer.
Der Keurbooms Beach eignet sich hervorragend für lange Spaziergänge, die Strömung kann hier allerdings gefährlich sein.


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Beacon Island
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