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MOGG'S COUNTRY COOKHOUSE

 Lage und Ambiente: Eigentlich ist Mogg's Country Cookhouse ein echter Geheimntipp, aber da die Kapazitäten sehr begrenzt sind wird es hier niemals überlaufen sein. Wir waren 2005 zweimal zum Lunch in diesem wunderbaren Restaurant und können es wirklich weiterempfehlen.

Von Hermanus kommend fährt man 11 km ins Hemel-En-Aarde Valley hinein. Dabei kommt man an 5 ausgezeichneten Weingütern vorbei. Das letzte in der Reihe ist Summaridge, hier endet der Asphalt und eine Gravelroad führt weiter in Richtung Caledon.

Einen Kilometer weiter sieht man links einen alten Autoreifen, auf dem ist Mogg's ausgeschildert. Man biegt auf einen Feldweg ab und fährt dann noch einige 100 Meter über holprige Erdwege vorbei an Farmen und Cottages - immer den kleinen Schildern mit Messer und Gabel nach.

Dann ist man voll im Countrystyle angekommen. Sehr rusikal und ausgefallen dekoriert ist das alte Cottage, es gibt eine schattige Veranda, schwere Holztische und niedliche Deko mit Schweinchen. Unter der Decke hängen große Tannenzapfen in einem Netz und im Winter sorgt ein offener Kamin für wohlige Wärme.

Eigentlich ist es ein altes Wohnhaus, die ehemalige Veranda wurde zugemauert und bildet einen Gastraum, ein weiterer kleinerer befindet sich im Haus. Die alten Verandafenster wurden entfernt und so hat man etwas Einblick in die offen, ein wenig höher liegende Küche.

Der Ausblick auf die Berge und das Tal von der Terrasse ist wunderbar, rund um das Haus gibt es liebevoll angelegte Kräutergärten aus denen die Zutaten für das Essen stammen.

Eine telefonische Buchung ist hier unbedingt erforderlich, geöffnet ist nämlich nur zum Lunch von 12:30 Uhr-14:00 Uhr von Mittwoch bis Sonntag und zum Dinner am Samstag.

 Getränke: Wir tranken beim 1. Besuch eine Flasche Summaridge Sauvignon Blanc für 80 Rand, beim 2. Besuch ein Glas roten Hauswein, der für uns beide zusammen 30 Rand kostete.

Im Mogg's hat man die Wahl zwischen Mineralwasser aus der Flasche oder frischen Quellwasser vom Grundstück. Letzteres schmeckt wesentlich besser und wurde am Ende nicht berechnet.

 Essen: Es gibt ein Angebot von 3 x 3 Gängen auf einer Schiefertafel notiert sowie eventuell ein Sondergericht, die Karte wechselt jede Woche, bei starkem Verbrauch der Zutaten auch öfter.

Als Appetizer gibt es hier superleckeres, selbstgebackenes Brot auf einer Keramik mit Schweinemotiv. Das ist schon ein Gedicht und man könnte sich daran sattessen.

Gegen auf dem Lande mögliche Fliegen brachte die nette blonde Kellnerin eine Handvoll Pfefferminze aus dem Garten und zerrieb die Blättchen auf dem Tisch. Wie das duftete! Fliegen mögen den Geruch nicht, wir dafür um so mehr...

Bei unseren zwei Besuchen hatten wir kühle Tomatensuppe mit Orange und Chilli, Creme fraiche Wirbel und Basilikum. Auch der Salat mit geräuchertem Feta und Mango war ein Gedicht. Die Krönung war eine Rote Beete Roulade mit Ziegenkäse und kandierten Zwiebeln.

Zum Hauptgang brachte man riesige Lammkottlets - Format Filletsteak - mit Kartoffelbrei und Gemüse, Hähnchenbrust mit Bambusreis, Galgant und asiatischem Koriander (auf dem kleinen Bild links zu sehen) oder als Krönung ein saftiges Thunfischsteak (Innen zartrosa) mit Guakamole und Gemüse.

Das Speiseeis zum Dessert ist hier natürlich auch selbstgemacht und wird mit Schokoladensauce serviert. Oder man entscheidet sich für eine kalte Schokotorte, allerdings nur, wenn man noch Platz im Magen hat.

Die Aufzählung zeigt: von klassischer Kapküche über asiatisch bis zu ganz ausgefallen wird hier alles geboten, alles sehr frisch und vieles aus dem eignen Garten. Sogar das Speiseeis zum Nachtisch wird selbst gemacht, in der winzigen Küche wird auf 10 Flammen gezaubert. Dazu kommen frische Kräuter an allen Gerichten.

Heraus kommt zumeist kein Mainstream, einige Gerichte sind von der Intensität und der Ausrichtung der vielfältigen Geschmacksnuancen sicher nicht alltäglich.

 Service: Nett und freundlich, routiniert und vom Stil dem rustikalen Ambiente angepasst.Die Besitzerin Jenny Mogg führt das Restaurant zusammen mit 2 anderen Frauen. Küchenchefin ist Marieclaire, die viel zu wirbeln hat, wenn alle angemeldeten Gäste da sind.

 Kosten: Wir bezahlten zwishcen 320 - 370 Rand, je nach Wein. Kontakt:Telefon: (+27+28) 312 4321Hier ist die Webseite (mit Menü): Moggs Country Cookhouse



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