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ONE.WATERFRONT

 Lage und Ambiente: Das one.waterfront ist das Hotelrestaurant des noblen Cape Grace direkt am Alfred Bassin an der Waterfront. Dort kommt garantiert jeder Tourist, der Kapstadt besucht, einmal vorbei.

An der Waterfront gibt es eine Fülle von Restaurants, Imbissbuden und Fast Food Läden, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die besseren Restaurants am Wasser haben auch üppige Preise und wer hier nur ein wenig mehr zu zahlen bereit ist, der erhält im one.waterfront absolute Perfektion auf dem Teller.

Auch für normale Passanten ist das Hotelrestaurant zu besuchen: man geht von der Lobby in der Mitte des langgestreckten Gebäudes aus einfach nach rechts bis ans Ende. Dort ist hinter dem großen Speiseraum noch einmal ein Wintergarten angebaut, hier hat man den Blick auf den von Hecken umstandenen Hotelpool. Hier draußen ist die Einrichtung etwas rustikaler als im gediegen-modernen Innenraum, aber sehr bequem und man sitzt ein wenig mehr abgeteilt von den anderen Besuchern. Auch die Abstände zwischen den Tischen erschienen uns hier etwas größer als im Innenraum.

Das one. ist eines der TopTen Restaurants von Südafrika. Da eine kurzfristige Reservierung für abends fast aussichtslos erschien, wählten wir dieses Lokal im März 2005 für einen Mittagsbesuch. Dann ist es ruhiger, weniger formell und wir genossen das ruhige 3-Gang-Lunch-Menü in dieser Oase 2,5 Stunden lang zwischen Einkaufen und Besichtigen an der quirligen Waterfront.

 Getränke: Es gab einige offene Weine auf der ausgezeichneten und umfangreichen Weinkarte und wir entschieden uns jeweils für ein Glas Landskroon Shiraz und einen Delheim Sauvignan Blanc zum Essen. Serviert wurde in extra großen Gläsern. Dazu wie immer eine große Flasche Wasser gegen den Durst. Essen:

Als Starter hatte Ingrid sich für einen Salat aus warmer Chili-Mango mit kandierter Zwiebel auf Salaten und Gurke mit Senfsauce entschieden. Michael bekam ein Abalonecarpaccio mit Kräutern, einer Käsezubereitung und verschiedenen leckeren Zutaten, die einer Identifikation widerstanden. Das war zwar fast doppelt so teuer, und wahrlich nicht viel, aber wenn man schon mal die Gelegenheit hat, Abalone wenigstens mal zu probieren.... In Hong Kong wird sie grammweise verkauft wie Trüffel!

Ähnlich knapp bemessen war auch hier die Menge, 4 -5 Scheibchen knapp so groß wie ein Eurostück, nur viel dünner. Die Komposition war lecker, aber erst nach einigen Minuten lüftete sich das Geheimnis: Im Mund blieb bis zum Servieren des Hauptganges ein intensiver Nachhang von frischer Meeresfrucht zurück, etwas zwischen dem Nachhang von Flusskrebsen oder vielleicht Muscheln, sehr speziell und etwas besonderes. Vom Gesamteindruck gefiel uns aber die scharfe Mango doch noch besser...

Als Hauptgang hatte Ingrid einen rosa gebratenen Gemsbock Burger, der allerdings mit dem, was man so unter Burger versteht, gar nichts zu tun hatte. Das feingehackte Oryx-Fleisch lag zwischen Risotto mit Trüffelbutter und safrangewürztem Kartoffelbrei. Wer dem Link folgt, kann die Deko bewundern.

Michael bekam Perlhuhn (Bild rechts) auf einem Spieß serviert, dazu ebenfals einen raffinierten Turm aus Gemüsen und Beilagen. Das erste Mal überhaupt, daß wir ein wirklich absolut perfekt zubereitetes Guinea-Fowl auf dem Teller hatten: zart, saftig, keine rohen oder zähen Stellen, gut gewürzt, ein Genuß.

Als Dessert bestellte Ingrid sich eine perfekte Crème Brûlée (laut Karte "a one.waterfront signature"). Die Crème Brûlée kam endlich wieder einmal wie bei unserem guten Filippo Nisi in Köln frisch auf den Tisch - das bedeutet, die Zuckerkruste wurde frisch auf die Chreme aufgetragen und geschmolzen. Auf der Zuckerkruste thronte noch ein Kegel aus einer Chremezubereitung mit kandierten Fruchstückchen, das Ganze verziehrt mit einer Zuckerkrone - ein Kunstwerk, oben warm und unten kalt.

Michael entschied sich für ein Schokoladen Fondant. Auf dem Teller stand ein Zylinder aus dunklem Schoko-Teig, darauf ein Nest aus Schokolade mit einer Eiskugel der Sorte "weiße Schokolade" und runderum ein gebogener Kekskringel. (Bild links)

Beim Probieren entpuppte sich der Schokoteig-Zylinder als hohl und mit warmer, flüssiger dunkler Schokolade gefüllt. Eine wahrhaft sättigende, aber wunderbare Kalorienbombe.

 Service: Dem Umfeld entsprechend professionell und ruhig, sehr freundlich und hilfsbereit. Getränke, in unserem Fall ja nur das Wasser, standen auf einem Extra-Tisch und wurden aufmerksam nachgeschenkt.

 Kosten: Inclusive Trinkgeld 540 Rand, davon 70 Rand für den Wein.

Unser Tipp: Mittags hingehen - dann ist es ist angenehm ruhig. Die Portionen sind nicht besonders groß, also ist ein Dessert zum Abschluss zu empfehlen. Die Zubereitungen sind ausgefallen und wirklich perfekt in Zubereitung, Dekoration und im Geschmack und die gehobenen Preise wert.

Das one.waterfront schaffte es auf Anhieb zu unseren persönlichen TOP-3-Restaurants in Südafrika zu gehören. (Neben dem Buitenverwachting und dem Bosman´s Restaurant)

 Kontakt: Telefon: (021) 410 7100Hier ist die Webseite (mit Menü): One.Waterfront@Cape Grace Hotel

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