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THE PAVILLION @ THE MARINE

 Lage und Ambiente: Das unbestritten erste Haus am Platze liegt an der Main Road in Hermanus. The Marine Hotel ist das elegante Luxushaus auf den Klippen mit sehr dezenter, stilvoller Einrichtung. Das historische Haus wurde im Jahr 1902 erbaut und blickt auf zahlreiche Erweiterungen, Veränderungen und Besitzer zurück. Seit Januar 2000 gehört es zur Relais & Chateaux Gruppe, im Flur an der Rezeption hängen einige interessante historische Aufnahmen.

Da unser gemietetes Ferienhaus nur eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt lag, bot sich ein Besuch hier an. Einmal waren wir im März 2005 im Seafood@The Marine und zweimal in Pavillon, weil es uns hier so gut gefallen hat.

Im Restaurant herrscht ein sehr angenehmes Licht mit vielen Kerzen in großen Windlichtern und angenehme Cremetöne sorgen für ein stilvolles Ambiente. Es gibt eine großzügige Bestuhlung, die mit reichlich Abstand zwischen den Tischen immer ein über-Eck Sitzen ermöglichte - dazu ein wunderbarer Ausblick auf das Meer. Hier haben wir uns nach dem ersten Abend gleich einen Tisch für Ostersamstag, unserem letzten Urlaubstag, reservieren lassen.

Da wir früh - um 19 Uhr - Essen waren hatten wir am Anfang das ganze Restaurant für uns alleine und konnen so in Ruhe ein paar Bilder machen. :-)

 Getränke: Die Weinkarte im Pavillion ist umfangreich und bietet auch viele Weine aus der Region. Besonders hübsch sind die durchsichtigen Weinregale in einem gläsernen Weinkeller mitten im Raum, in dem die guten Tropfen fast schwebend lagern.

Die Weinpreise orientierten sich immer noch etwa am doppelten Ladenpreis, es gab aber auch eine ganze Reihe einfacher und somit etwas günstigerer Weine auf der Karte.

Beim ersten Besuch tranken wir eine Flasche Warwick Triologie Red Blend, vorher zwei Monis Dry Sherry. Beim zweiten Besuch entschieden wir uns für offen Weine: Einen Paul Cluver Cabernet Sauvignon und einen Southern Right Sauvignon Blanc, die sehr reichlich eingeschenkt wurden. Zum Abschluss gab es Grappa und einen doppelten Espresso.

 Essen: Die Karte ist recht übersichtlich, trotzdem ist für jeden Geschmack etwas dabei

Von der Küche bekamen wir vorweg als Amuse Geule eine superleckere und knusprige kleine "Fischfrikadelle" - wenn ich es mal so profan ausdrücke, obwohl das schöne Kaugefühl und den Geschmack nicht ausreichend würdigt. Als Starter bekam Ingrid einen großen Abalone-Ravioli mit Champignons, serviert auf einer Abalone Schale. Michael hatte sich für zwei Tiger Prawns auf einem Avocadotürmchen in kalter Tomatensuppe entschieden, ebenfalls sehr lecker.

Hauptspeisen waren ein hervorragende und perfekter "meduim rare" Springbock mit rote Beete, Süßkarfoffeln und Kartoffelstückchen an einer Portweinreduktion sowie Rinderfillet mit grünem Spargel, frittierten Zwiebelringen und kross gebackenem Kartoffelfäden.

Als Dessert gab es für Michael wirklich frische Crème Brûlée mit Amarula und für Ingrid ein hervorragendes Mangosouflee, welches beim Servieren am Tisch mit Orangenlikör und Kiwimus gefüllt wurde. Da diese Köstlichkeit eventuell mit einem zweiten Anlauf 20 Minuten Vorbereitung braucht muss man sie rechtzeitig bestellen - es lohnt sich!

Vor dem Dessert bekam jeder noch eine kleine Zubereitung aus hellem und dunklem Mousse au Chocolat.

Insgesamt ein sehr harmonisches und köstliches Essen, nur das Rinderfillet war eine Kleinigkeit mehr durch als geplant, was aber bei der Qualität des Fleisches und der Sauce nichts ausmachte. Mit der Rechnung kamen noch ein paar selbst hergestellte Pralinees.

Beim zweiten Besuch nahmen wir dann beide zuerst eine Rote Beete Suppe, sehr fruchtig und leicht scharf, danach ein Ziegenkäsesouflee - himmlisch - und Lachs auf Rösti.

Als Hauptgericht an unserem letzten Abend entschieden wir uns beide für den Springbock. Zum Dessert nahm diesmal Michael das Orangensouflee und Ingrid ein Trio Pinacolada: Creme, Gelee und Sorbet mit Kokos und Ananas.

 Service: Das Personal im Pavillion war besonders aufmerksam, freundlich, flink und zuvorkommend - einfach perfekt. Besonders zu erwähnen dabei unsere Kellnerin Florence, die spürbar gut ausgebildet war. Ein kleiner Fehler - Wasser ins fast leere Rotweinglas nachgeschüttet - wurde sofort mit einem kostenlosen Dessertwein für uns beide ausgebügelt. Das war ein Paul Cluver Rhine Riesling Noble Late Harvest 2001 - ein Genuss! Das ist Service, das Schwesternhotel Celllars-Hohenort mit seinem Restaurant The Greenhouse konnte da leider nicht mithalten.

 Kosten: Mit gutem Trinkgeld zahlten wir am ersten Abend 750 Rand, davon 240 Rand für den Wein. Für die gebotene Spitzenqualität war das Essen nur wenig teuerer als in vielen anderen durchaus einfacherern Restaurants.

Beim zweiten Mal waren die Getränke günstiger, somit sind wir mit 620 Rand davongekommen - für 4 üppige Gänge in gediegener Atmosphäre ein super Preis-Leistungs Verhältnis. Kontakt:Telefon: (+27+28) 313 1000Hier ist eine Webseite (mit Menü): Pavilliont@The Marine

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