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Red Mountain House

 Lage und Ambiente: Das Red Mountain House ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch eine B&B Unterkunft und liegt sehr zentral an der Ostseite des Square im Herzen von Clarens.

Das hübsche Haus ist im Kolonialstil erbaut, stammt aber aus dem Jahr 2003. Neben dem Souvenirshop und dem Angelshop geht man einige Stufen herunter und passiert die gemütliche Fliegenfischer-Bar "The Last Cast Pub". Sie ist rundum in Richtung Restaurant mit Glas geschlossen, so stört dort kein Rauch - sehr angenehm. Schon steht man im gemütlich eingerichteten Speisezimmer.

Die Tische sind stilvoll gedeckt, ein Feuer prasselte im Kamin und durch die raumhohen Fenster hätte man sicher einen schönen Blick in Richtung Golden Gate gehabt, wenn es im Herbst zur Dinnerzeit nicht draußen schon stockdunkel gewesen wäre. An den Wänden hängen Gemälde, die man auch kaufen kann.

Hier fühlten wir uns im Mai 2004 gleich wohl, was auch an dem sehr netten und flinken Kellner lag, dessen Namen wir leider vergessen haben. Auf dem Bild ist er zu sehen.

 Getränke: Die Weine liegen an der Seite in einem Regal und man kann sich aussuchen was man möchte. Neben den üblichen Nederburg und Chateau Libertas gibt es auch einige Überraschungen.

Wir entschieden uns für einen Alto Cabernet Sauvignon 2000, denn das wir Wild essen wollten stand schon beim Blick auf die am Eingang hängende Speisekarte schnell fest. Sehr lecker, ein 6****** Wein.

Nach dem üppigen Essen orderten wir noch einen 10 Jahre alten KWV Brandy von der Bar.

 Essen: Die kleine Karte las sich wirklich sehr gut und ist überraschend vielfältig. Der Chef in der Küche heißt Eddie und kocht sehr fantasievoll, er hat dies vorher wohl schon in einigen internationalen Hotels und privaten Game Lodges getan.

Als Vorspeise hatte entschied sich Ingrid für einen gebackenen Haloumi-Käse mit würzigem Cape Malay Zuchini Gemüse und Michael für Hühnerleber "Portugiesisch" als Füllung in einem Yorkshire Pudding. Das ist eine Art Brötchenteig-Pastete, und obwohl Leber nicht gerade unsere Lieblingsgericht ist - nach dieser Vorspeise könnte sie es werden. Sehr scharf gewürzt und herrlich zart rosa überraschte sie uns als erster Gang.

Da das angekündigte Kudu mit Mangosauce leider nicht zu bekommen war entschied sich Ingrid für ein Straußenfillet, natürlich medium rare, in Cranberry Sauce. Michael schoss auch hier wieder den Vogel ab, denn das bestellte Eland-Steak kam rosa, mit etwas Leberpastete gefüllt und mit Speck umwickelt in einer Sherry-Rosinensauce. Die Zusammstellung mutet ein wenig sonderbar an, war aber geschmacklich sehr gut.

Natürlich darf man in Südafrika den Nachtisch nicht vergessen, dankbar entschieden wir uns für das empfohlene homemade wildberry ice á la cassata - frische Beeren und Speiseeis in halbrunder Form gefroren und in dicke Scheiben geschnitten, ein Genuß!

 Service: Sehr aufmerksam, freundlich und flink. Zuerst waren wir die einzigen Gäste, dann kam noch eine Familie hinzu.

 Kosten: Die Rechnung im Mai 2004 betrug inklusive Trinkgeld 400 Rand.

 Kontakt: www.redmountainhouse.co.za

Wer in Clarens wohnt, der macht hier nichts verkehrt.

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