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CATHARINA's @ STEENBERG HOTEL

 Lage und Ambiente: Das Weingut Steenberg ist nicht einfach nur ein Weingut, sondern auch ein 5-Sterne Boutiquehotel mit 18 Loch Golfplatz. Der Komplex gehört zur Shamwari-Gruppe, es gibt auf dem Gelände auch eine kleine Siedlung, wo noble Wohnungen zu mieten oder zu kaufen sind.

Am Eingang zum Weingut wird man von einem Posten kontrolliert, bevor man zum Restaurant durchfährt. Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt, im historischen Weinkeller aus dem Jahre 1682, befindet sich das imponiernde Restaurant.

Mit viel Raum zwischen den Tischen sitzt man ein wenig schummrig zwischen dunklem Holz und antiken Teppichen und geniesst die absolut feine Küche. Dabei blickt blickt man auf alte, gut gefüllte Mini-Weinkeller mit Gittertüren davor.

 Getränke: Steenberg ist eines der ältesten Estates in Südafrika, bereits 1682 gegründet, noch bevor Gouverneur Simon van der Stel das erste der bekannten Herrenhäuser in Constantia bauen ließ. Heute gilt es als Senkrechtstarter unter den Constantia-Weingütern.

Der 1998er Sauvignon Blanc wurde von dem südafrikanischen Wine Magazine zum Besten Sauvignon Blanc seines Jahrgangs gewählt und die englische Fachpresse lobte Steenbergs Rotweine als "Musterschüler" des Constantia Valley.

Der teuerste Wein auf der Karte war der hauseigene Catharina, damals im Januar 2002 für 150 Rand zu haben, ein sehr empfehlenswerter roter Blend. Leider bekam man nicht den Jahrgang, der auf der Karte ausgewiesen war, und die in Weinführern besprochenen Auswahlen solcher Spezialitäten haben doch immer wieder andere Zusammensetzungen.

 Essen: Die Karte ist nicht sehr üppig, aber von ausgesuchter Qualität. Als Vorspeise haben wir uns für einen Flan (Küchlein) aus Kartoffeln und Ziegenkäse und für haudünnes Straußencarpaccio entschieden.

Gefolgt von Lamm und Springbock, beides von hervorragender Qualität und perfekt für Augen und Gaumen zubereitet, kleine Scheiterhaufen aus Kartoffel gekrönt von Fleischscheiben und Streifen.

Vor allem für die kunstvollen Nachspeisen sollte man sich hier unbedingt noch Platz lassen. Leider haben wir uns damals nicht aufgeschrieben, was wir genau hatten. Ich erinnere mich aber noch, das es etwas ganz Besonderes war.

 Service: Wir hatten an diesem Abend mit dem Service ein wenig Pech, sahen ganze 10 (!) veschiedene Personen an unserem Tisch herumwuseln. Brot kam zweimal. Irgendwo fehlte die ordnende Oberaufsicht, laut Gerrie vom Constantia Palms ist es aber normalerweise nicht so, sondern ein sehr guter Restaurantchef hat alles im Griff.

 Kosten: Die Rechnung betrug inklusive Trinkgeld 550 Rand. 150 Rand kostete der Wein.

 Kontakt: Mehr Infos, die Menükarte und Fotos bei Eating Out.

 Lage und Ambiente: Am Südende von Constantia an der M42 lag auch im Jahr März 2005 immer noch das Steenberg Hotel and Country Estate mit Golfplatz und Restaurant. Einrichtung und Styling, gediegen kapholländisch, konnten wir uns diesmal bei Tageslicht ansehen, denn wir kamen zum Lunch.

Obwohl draußen ebenfalls gedeckt war und die wenigen Gäste sich dort aufhielten, entschlossen wir uns wegen heftiger Windböen doch lieber dazu, im Innenraum zu sitzen.

 Getränke: es gibt einige offene Weine auf der Karte, vorwiegend Eigenproduktionen, wir entschieden uns für ein Glas Steenberg Sauvignon Blanc und Steenberg Merlot, letzterer war besonders gut. Die Gläser wurden hier sehr großzügig gefüllt, die Weinpreise für Flaschen erschienen uns immer noch moderat im Gegensatz zu anderen Restaurants in Constantia.

 Essen: Als Starter hatte Ingrid eine große Portion Räucherlachs und Shrimps auf Avocado- und Gurkenstücken. Sehr üppig und lecker. Michael entschied sich für einen Sommersalat mit frischen Himbeeren und Ziegenkäse.

Als Hauptgang bekam Ingrid Springbock und Michael Rinderfillet, hier im Catharina´s kamen beide Gerichte wirklich sehr perfekt medium rare auf den Tisch. Neben der Anrichtung auf dem Teller gab es noch für beide zusammen eine Schale mit Daumendicken Pommes Frites, die zwar lecker waren, uns aber den Rest des Tages nachliefen. Unser Magen ist wohl frittiertes nicht so sehr gewöhnt.

Zum Dessert wählte Michael aus Platzgründen Eiscreme mit Sommerbeeren und Ingrid eine Crème Brûlée mit Amarula, welche leider auch hier eher der eiskalten Kühlschrank-Pudding-Fraktion im hohen Auflaufförmchen angehörte.

Die Portionen waren insgesamt sehr üppig, leider wirkte die Präsentation und die Zusammenstellung der Gerichte etwas lieblos, auch wenn die wirklich perfekte Zubereitung an sich etwas besseres verdient gehabt hätte.

 Service: Obwohl zur Mittagszeit kein großer Gästeansturm zu bewältigen war - oder gerade desshalb - wirkte das freundliche und routinierte Personal manchmal etwas geistesabwesend. Auch hier war wie beim Essen noch Potential vorhanden.

 Kosten: Die Rechnung betrug inklusive Trinkgeld 520 Rand. 


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