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STORMS RIVER MOUTH 2002

Bei unseren ersten Besuchen im Jahr 2002 kamen wir nur als Tagesbesucher. Auf dieser Seite sind noch einige ältere Scans vom Dia von diesem Besuch. Mittlerweile hat sich natürlich einiges geändert, Bilder und Bericht vom letzten Besuch im März 2017 findet Ihr auf der Seite Tsitsikamma.

Überall wird in den höchsten Tönen vom Storms River Mouth geschwärmt, dem touristischen Zentrum des Tsitsikamma National Park. Alle Touristengruppen kommen hierher, zur Hängebrücke führt ein kurzer Wanderweg, der ziemlich überlaufen ist.

Wir waren zweimal im Jahr 2002 hier, einmal im Januar und dann noch einmal im November. Beim zweiten Besuch war das Wetter wesentlich besser, dafür war der Ort aber auch wesentlich überlaufener. Mit dem Auto kamen wir erst gar nicht auf den Parkplatz, sondern wurden von Parkwächtern schon an der Straße eingewiesen, am Rand zu parken. Ein ziemlicher Rummel für südafrikanische Verhältnisse.

Die Abfahrt zum Nationalpark befindet sich von Plettenberg Bay kommend rechts der N 2 ca. l km hinter der Ortschaft Kleinbos. Eine 10 km lange Stichstraße führt hinunter zum Besucherzentrum, jenseits des Parkeingangs nach zwei Dritteln der Strecke geht es steil und kurvig bergab in Richtung Strand.

Am Ende der Straße gibt es einen großen Parkplatz und ein Restaurant mit Selbstbedienung, das zum Essen nicht besonders zu empfehlen ist. Allerdings hat man von der Terrasse eine schöne Aussicht. Angeschlossenen ist natürlich auch ein Souvenirshop mit kleinem Supermarktangebot für die Selbstversorger und ein Informationszentrum. (Nachtrag: Leider im Jahr 2017 alles abgebrannt, unten ist noch ein Foto davon zu sehen).

Der Ministrand unterhalb des Restaurants ist nicht besonders einladend, aber die einzige Möglichkeit ins Wasser zu gehen. Da hat uns die Szenerie am Meer im unbekannteren Goukamma National Park wesentlich besser gefallen.

Am meisten Spass macht es hier, einfach auf den zahlreichen, teils bizarr geformten Felsenrinnen zu sitzen und die hohen Wellen zu beobachten, die an die Küste donnern. In regelmäßigen Abständen sind da Wellengruppen mit ganz schönen Brechern dabei. Möwen und Kormorane beobachten dabei den Besucher. Schöne Fotomotive sind die Belohnung.


Hängebrücke

Wohnen kann man hier im Storms River Mouth Restcamp in hölzernen Bungalows, in einem etwas moderneren mehrstöckigen Reihenhaus mit Appartements und auf einem großen Campingplatz. Die Lage der Hütten ist beeindruckend, einige von ihnen - aber nicht alle - liegen unmittelbar am Meer. Die Gäste haben in ihrem Wohnzimmer fast die Illusion, die Wogen des Indischen Ozeans brechen sich an der Terrasse des Chalets. Die Hütten ziehen sich am Ufer entlang bis zum Anfang des Otter Trail, unterbrochen von einigen Campingplätzen. Auch die Camper haben hier direkten Meerblick von ihrem Wohnwagen, zumindest die in der ersten Reihe.

Der etwa einen Kilometer lange Mouth Trail vom Besucherzentrum zum Storms River Mouth und seiner bekannten Hängebrücke ist eine Art Waldlehrpfad mit Tafeln und Schildern, die Bäume und Gewächse erklären.

Der Anfang dieses Pfades liegt etwas versteckt: man muss erst um das Restaurant herum und über einige Treppenstufen hinuter zu einem kleinen Strand, da geht es dann los. Der Weg ist einfach zu begehen, es geht über Treppen und Plankenwege rauf und runter in Richtung Flussmündung. Von tief unten hört man, wie große Steine in der Brandung an einander schlagen und so zu Sand zermahlen werden. Die Schlucht des Storms River ist erreicht und man sieht schon rechts die berühmte Hängebrücke über die Flussmündung.

Von der Mitte des Übergangs aus hat man einen kleinen Einblick in die Schlucht selbst. Der Fluss darunter führt so genanntes Schwarzwasser, das heißt: es ist braun. Durch Mikroorganismen im Waldboden und im Flussschlamm wird es mit Humin- und Tanninsäuren angereichert. Das lockt zahlreiche Fische, Otter und Robben wegen des reichen Nahrungsangebots bis nah an der Küste. Gesehen haben wir im Wasser leider nichts.

Auf der anderen Seite der Brücke führt vom Kieselstrand aus ein sehr steiler, anstrengender Pfad zwei Kilometer weit die Küste entlang und hinauf zu einem Aussichtspunkt.


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STORMS RIVER MOUTH

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