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KINGS WALDEN GARDEN MANOR

Schon im Mai 2013 hatten wir in diesem alten Herrenhaus oben auf einem bewaldeten Berg über den grünen Hügeln rund um Tzaneen gewohnt und es hatte uns sehr gut gefallen. So beschlossen wir beim nächsten Urlaub die ersten beiden Tage hier zu verbringen. Um anzukommen, um uns zu aklimatisieren, und um in Tzaneen in Ruhe einkaufen zu gehen für die folgenden 9 Nächte im Kruger National Park.

Mehr zu dem schönen Anwesen mit seinem prächtigen Garten findet Ihr auf der ersten Seite Kings Walden Garden Manor. Leider waren wir wieder im südafrikanischen Herbst vor Ort, so das sich die Vegetation im Garten verglichen mit dem Vorjahresbesuch nicht sehr verändert hatte. Wie im Herbst üblich fanden wir zahlreiche Spinnen im Garten und entdeckten neue Pfade durch das Dickicht und Ausblicke auf das Haus und in die weite Landschaft bis hin zum stets wolkenverhangenen Wolkberg.

Auch sonst hatte sich hier nicht viel verändert, geführt wird das Hotel immer noch freundlich und professionell von Billy und Minette McKechnie. Auch die hervorragenden Kochkünste von Billy konnten wir beim Abendessen und Frühstück wieder testen, darauf hatten wir uns schon sehr gefreut. Es werden jetzt auch Ausflüge mit Jeep zum Wolkberg Wilderness Reserve und mit Boot über den Stausee von Tzaneen angeboten. Leider war der Jeep gerade in der Werkstatt, aber das Wetter hatte sowieso nicht gepasst - der Berg machte in den Tagen unseres Aufenthalts seinem Namen alle Ehre.

So nutzten wir die Zeit zum Ankommen, relaxen und für Spaziergänge in der grünen Umgebung. Auch Micco, der nette Kellner, war noch da und der Service allgemein sehr freundlich und aufmerksam.



Lage

Das Kings Walden liegt auf einer Anhöhe oberhalb von Tzaneen nahe dem kleinen Ort Agatha. In diesem Urlaub kamen wir direkt vom Flughafen O.R. Tambo aus Johannesburg über Polokwane und brauchten dazu über 5 Stunden.

Auch beim zweiten Besuch fuhren wir dann am Ende lange über sehr staubige Wege durch den Agatha Forest mit seinen Eukalyptuswäldern, weil dies einfach laut Garmin Navi die kürzere Strecke ist. Sonst hätten wir einen Umweg über den Ort Tzaneen fahren müssen.

Zimmer

Da wir beim ersten Besuch ein Zimmer im Haupthaus hatten entschieden wir uns dieses Mal für Raum Nummer 6 im Nebengebäude. Der hat den Vorteil, das man hier nur einen Nachbarn hat und seitlich noch ein Fenster, in Richtung Parkplatz, aber von dort nicht einsehbar. Vor dem Zimmer auf der überdachten Terrasse stehen noch zwei Stühle und ein Tisch, zum Pool muss man ein paar Schritte um das Haus herum gehen. Unten das erste Foto zeigt den Eingang, im Zimmer selbst haben wir leider kein einziges Foto gemacht. Es sah dort aber vom Stil und Platzangebot genau so aus wie auf den Fotos vom 1. Aufenthalt zu sehen.

Der Raum ist großzügig eingerichtet, ebenso wie die beiden Räume im Haupthaus. Es gibt ein breites Bett, eine Musikanlage mit einigen CD´s und bequeme Sofas zum Entspannen. Außerdem einen Kamin und Klimaanlage. Da das Nachbarzimmer nicht belegt war, können wir nicht sagen ob es hellhörig ist, jedenfalls wird man hier am Morgen nicht durch Geräusche aus Küche und Speisesaal geweckt.

Sehr üppig und modern ist auch hier das Badezimmer mit Doppelwaschtisch, Dusche und Badewanne. Selbstverständlich sind auch ein Föhn und Pflegeprodukte vorhanden und es stehen Kerzen an der Badewanne.



Frühstück

Zum Frühstück bekommt man immer noch eine Karte vorgelegt und kann aus zehn verschiedenen warmen Speisen wählen. Vom einfachen Ei mit Bacon und Würsten, bis hin zu exklusiven Kreationen, die von Billy in der Küche ganz frisch zubereitet wurden. Diesmal hatten ich ein Garten Omelette, das mit aber leider etwas zu fettig und zu groß war. So kam uns am nächsten Morgen dann Bewährtes auf dem Teller: die Lachsforelle auf einem fluffigem Rührei mit Kräutern und einem kleinen Salat ist wirklich zu empfehlen und liebevoll dekoriert. Diesmal hatte Michael dann das hausgemachte Ratatouille mit Ziegenkäse, Koriander und jeweils zwei knusperdünnen Streifen Bacon. Dekoriert waren beide Teller mit essbaren Blüten, natürlich alles Bio aus dem eigenen Garten.


Essen

Da man am Abend kaum Möglichkeiten hat in der Umgebung essen zu gehen nutzt man die Möglichkeiten vor Ort. Denn das 4-Gang Set-Menü, das Billy hier jeden Abend zaubert, lohnt sogar den weitesten Weg. Auch beim zweiten Besuch kamen wir diesmal in den Genuss hervorragender Küche im gemütlichen Restaurant.

Am ersten Abend gab es gab es als Vorspeise geschälte Tomaten mit konfierten Zwiebeln, gefüllt mit einem Stück Ziegekäse und mit Teig überbacken. Serviert wurde das Ganze auf Rucola-Salat mit Balsamico.

Danach gab es klare grüne Erbsensuppe mit Trüffelöl, Sahne und schwarzem Sesam. Hauptgang war eine saftige Lachsschnitte auf Blattsalat mit Dill und Butter-Limonen-Chreme. Die Desert-Auswahl fiel dann schwer zwischen Schokoladentarte oder Käsekuchenschnitte, so hatte jeder von uns etwas anders. Dazu ein tranken wir einen Sauvignon Blanc von Barton.

Am zweiten Abend gab es etwas ganz Besonderes als Hauptspeise: wunderbar zart gegarte kleine Springobckkeule aus dem Ofen. Super lecker!

Auch die Vorspeise konnte sich sehen lassen: Mit Honig überbackener 1/2 Camembert auf Avocado. Danach Zwiebelsuppe mit Chiabattascheibe und Parmesan. Nachspeise war die gleich Auswahl wie vom Vortag, so tauschten wir einfach und jeder hatte einmal beides. Dazu tranken wir einen Kyburg Shiraz 2008 aus dem Devon Valley.



Fazit

Ein Geheimtipp unter Reisenden, die auf dem Weg zum Kruger National Park hier Station machen. Wir waren hier zwei Mal hintereinander, 2013 und 2014.

Im April 2014 waren wir für 2 Nächte hier.

Hier ist ein Link zum Kings Walden Garden Manor.

Google Map zum Thema

Kings Walden Garden Manor

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