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REILLY´S ROCK HILLTOP LODGE 2

Fast fünf Jahre war es her als wir im Oktober 2011 zum ersten Mal auf der Durchfahrt von Swaziland eine Nacht in der Reilly´s Rock Hilltop Lodge verbracht haben. Mehr dazu auf der Seite Reilly´s Rock 1

Der Aufenthalt war uns auf Grund der wunderbaren Tierwelt noch in guter Erinnerung, leider hatte es beim ersten Aufenthalt fast ständig geregnet und so wurde die beliebte Fütterung der Buschbabies abgesagt. Dafür blühte im Frühling der riesige alte Jacarandabaum auf dem Grundstück.

Da auch die nähere Umgebung einiges zu bieten hat, beschlossen wir diesmal für zwei Nächte zu bleiben. Man kann im 4.560 ha großen Mlilwane Wildschutzgebiet herum fahren, die wunderbaren Aussicht über das Ezulwini Tal von der Terrasse aus genießen oder im Botanischen Garten rund um das Anwesen spazieren gehen und seltene Vögel und Antilopen beobachten. Die sind recht zahm und nähern sich auch den Futterstellen rund um das Haus. Auf den ersten Blick hatte sich bei unserer Ankunft hier nichts verändert. Begrüßt wurden wir wieder von den gleichen netten Damen, Ruth und Lizzie, die hier zuständig sind für Empfang, Service und Küche.

Die traumhafte Veranda und die Terrasse mit Aussicht sehen bei Sonnenschein noch mal so schön aus. Die zentrale Lounge mit Rezeption ist sehr gemütlich und fast ein kleines Museum. Hier gibt es Bücher, Jagdtrophäen und viele Informationen zur Geschichte der Lodge, dem Mlilwane Wildlife Santuary und zum Naturschutz in Swasiland.

Die Futterstellen für Vögel und Bienen gibt es immer noch, genau wie die Orangen die in den Bäumen Sunbirds anlocken sollen. Im Oktober gab es mehr verschiedene Vögel, dafür hatten wir im Mai mehr kleine Antilopen. Rund um das Haus hat man hier die einmalige Möglichkeit, den sonst sehr scheuen Waldbewohnern nahe zu kommen. Wir sahen ein Pärchen Grauducker, zwei Rotducker, eine Familie Moschusböckchen und einen Klippspringer, mehr neue Fotos auf der Seite Spaziergang um die Lodge.

Der Unfall: Leider werden Swaziland und ich wohl keine Freunde. So schön es hier auch ist, der erste Aufenthalt war total verregnet. Diesmal hatten wir einen ganzen Tag für Wanderungen und Rundfahrten im Park zur Verfügung. Aber am Morgen regnete es mal wieder und uns war richtig kalt, so zogen wir uns nach dem Frühstück in den Aufenthaltsraum zum Lesen vor den Kamin zurück. Dort saßen auch Ruth und Lizzie und machten Buchhaltung. Gegen Mittag klarte es auf und wir wollten los, vorab nur noch eine Tasse Kaffee trinken. Es gab keine Milch, so lief ich schnell um die Ecke, um danach zu fragen.

Leider gibt es auf der Veranda eine Reihe leicht abschüssiger Fliesen, die nicht gekennzeichnet ist, direkt vor unserem Zimmer, dem "Reilly's Room". Über eine Fliesenbreite geht es etwa 2 mm abwärts, also nicht viel, aber am Abend vorher war schon mal jemand dort ausgerutscht. Ich kannte diese fiese Stelle also, trotzdem bin ich hier gefallen und leider mit der Seite voll im freien Flug auf die breite Armlehne von einem der hölzernen Sessel geknallt. Genau seitlich an den Rippen und am Oberarm hat es mich erwischt, mir blieb die Luft weg und es entstand eine dicke Prellung.

Gebrochen war nichts, aber es tat höllisch weh. Am schlimmsten waren die Krämpfe und Schmerzen in der Rückenmuskulatur, die noch tagelang anhielten. Auf allen Vieren bin ich zum Bett gekrochen, die besorgte Lizzie kam immer wieder gucken wie es mir ging. Tagelang kam ich nicht alleine aus dem Bett, Michael musste mich am Morgen anziehen. Bei 28°C fuhr ich mit einem Thermacare-Wärmepflaster herum, das wir eigentlich wegen Michaels Rückenproblemen mitgenommen hatten, und lebte von Schmerztabletten.

Ein Souvenir aus Swaziland, von dem ich auch in Deutschland nach unserer Rückkehr noch wochenlang etwas hatte und das man im Urlaub wirklich nicht braucht. Aber, Glück im Unglück, nichts gebrochen, Brille in Ordnung und gerade mal keine Kamera mit neuem Objektiv in der Hand gehabt.

Der Rest des Tages war somit gelaufen und wir haben uns im Mlilwane Wildschutzgebiet nicht mehr angesehen.


Lage

Reilly's Rock Hilltop Lodge liegt am Hang des Nyonyane Mountain im Mlilwane Wildlife Sanctuary, mit einem weiten Blick auf das dicht besiedelte Ezulwini Valley. Von Mbabane und Manzini ist die Unterkunft nur eine kurze Fahrt entfernt und vom breit ausgebauten Highway aus gut ausgeschildert. Drei Turn Offs führen hier zum Ziel, wir haben wieder von Norden aus den ersten genommen.

Am Eingang zum Mlilwane Wildlife Sanctuary befindet sich gleichzeitig auch die Rezeption für die Lodge, dort muss man sich anmelden. Wer gebucht hat, der zahlt keinen Eintritt. Allerdings haben Inhaber der südafrikanischen Wild Card hier sowieso freien Eintritt.

Der Weg zu Reilly's Rock ist schon ein kleiner Game Drive, man sieht die ersten Zebras, Impalas, Nyalas und Gnus am Wegrand. Mindestens ein Gatter auf dem Weg zum Haus muss man öffnen und wieder schließen, wenn man bereit ist zwei Gatter zu durchfahren kann man auch über die Weidegründe der seltenen und hübschen Roan-Antilopen fahren.


Zimmer

Wir hatten das gleiche Zimmer gebucht wie beim ersten Aufenthalt, Raum Nummer eins namens "Reilly's Room" links neben dem Esszimmer.

Zu unserer Überraschung waren in der Lodge alle Räume renoviert. So waren im ganzen Haus die Vorhänge erneuert worden und es gab auch einen neuen Anstrich für die Wände. Das Beste aber war das neue Bett in unserem Zimmer, grösser und bequemer als das alte und ohne Fußteil. Wer meine alte Seite mit dieser vergleicht, der erkennt schnell die Unterschiede.

Das Badezimmer erstrahlt immer noch in kräftigem Türkis, der Rest der Räume ist nun viel heller und freundlicher gestaltet.


Frühstück

Leider hat es am ersten Morgen geregnet und es war ziemlich frisch. So wurde das Frühstück im Speisezimmer und nicht auf der Terrasse serviert. Am zweiten Morgen gab es dann strahlenden Sonnenschein und die Ladys deckten die Tische für das Frühstück auf der kleinen Terrasse mit Ausblick ins Tal und auf die ebenfalls frühstückenden Vogelscharen. Leider konnte ich die Szenerie nicht so richtig wegen der Schmerzen genießen und wir mussten nach dem Frühstück auch gleich aufbrechen in Richtung Ithala.

Das Frühstück war Durchschnitt mit den üblichen Eiern auf Bestellung, dazu gab es an einem kleinen Buffet Joghurt, Marmelade, Saft.


Essen

Am Abend wurde im Boma ein Feuer angemacht und man konnte sich mit einem Drink dort hinsetzen oder im gemütlichen Aufenthaltsraum der Rezeption warten.

Dieses Jahr konnten wir dann endlich auch mal das Highlight mitmachen: das Füttern der Buschbabies, die hier sehr zutraulich sind. Der nette Mumba macht daraus eine richtige kleine Show und wenn man möchte, dann bekommt man weiche Bananen. Die kleinen Nachtaffen lecken dann vorsichtig die dargebotenen Bananenstückchen von den Fingern ab. Sie kommen auf Zuruf nach Sonnenuntergang von den Bäumen über das Wellblechdach und darauf toben sie manchmal auch nachts herum. Am zweiten Abend waren es sogar fünf, aber da haben wir nicht fotografiert.

Danach wird das Essen eingenommen, diesmal hatten wir Glück und am ersten Abend regnete es nicht. So wurde das Buffet im Garten aufgebaut und wir konnten um das Feuer sitzend, jeder an einem extra Holztisch, das Essen genießen. Einfache Küche, aber sehr lecker. Das Fleisch wurde mit glühender Holzkohle vom Feuer frisch gegrillt.

Am zweiten Abend war dann leider wieder mal Regen angesagt und wir haben im Speisezimmer gegessen.


Fazit

Nette Unterkunft zum Entspannen auf der Durchreise. Mind your step!

Im Mai 2016 waren wir für 2 Nächte hier.

Hier ist ein Link zu Big Game Parks - Reilly's Rock Hilltop Lodge.

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