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BIRD HIDE

Auf dem Weg vom idyllischen Fischerort Paternoster in Richtung Stellenbosch, wo sich unsere nächste Unterkunft befand, kamen wir im November 2012 noch einmal durch den West Coast National Park. Den hatten wir 10 Jahre zuvor schon auf einem Tagesausflug von Tulbagh aus besucht. Dieses Mal näherten wir uns aus Richtung Norden.

Zuerst passierten wir Saldhana, an der gleichnamigen Bucht gelegen. Hier findet man den größten und tiefsten natürlichen Hafen Südafrikas, der auch von großen Frachtschiffen mit einem Tiefgang bis 23 m angelaufen werden kann. Dem entsprechend ist die Umgebung von Industrie geprägt, hier wird Eisenerz verladen und der rote Staub liegt auf dem Küstenfynbos.

Nur wenige Kilometer weiter befindet sich Langebaan, einer der bedeutensten Ferienorte an der Westküste. Hier ist die offizielle Webseite. Wie so oft geprägt von riesigen Villen, welche die meiste Zeit im Jahr leer stehen und nur am Wochenende oder in Ferienzeiten genutzt werden.

Die Lagune ist im Sommer ein guter Ort zum Baden und Entspannen. Da sie sehr flach ist, heizt sie sich auf über 20°C auf und ist somit wesentlich wärmer als das Wasser des rauen Atlantiks. 11°C ist die Wintertemperatur. Lange Sandstrände sind natürlich auch vorhanden und wenn es regnet, dann überwiegend im Winter, insgesamt nur 270 mm pro Jahr.

Auch Surfer und Kite-Surfer finden hier ihr Paradies, vor allem Anfänger können im ruhigen Wasser der Lagune üben. Angeln, Segeln, Tauchen und Wasserski gehören ebenso zu den Aktivitäten.

In Langebaan befindet sich auch das Park Office des West Coast National Park, der nur wenige Kilometer hinter den Häusern beginnt. Ihm habe ich eine weitere Seite egwidmet. Diese Seite beschriebt den Norden des Nationalparks, die andere die Mitte und den Süden.

Wir fuhren durch den Eingang im Norden in den West Coast National Park hinein. Schon bei der Anfahrt hat man einen wunderschönen Blick auf die 15 Kilometer lange Langebaan-Lagune, die zur Saldanha Bay hin geöffnet ist. Hier befinden sind 30% der südafrikanischen Salzmarschen mit der entsprechenden Fauna und Flora. An der Grenze zum Nationalpark ziehen zahlreiche Kite-Surfer ihre Bahnen auf dem Wasser der türkisen Lagune.

Im Nationalpark führt direkt die erste Abzweigung auf der rechten Seite hinunter zum Strand.



Türkis und Grün

Auf einem kleinen Parkplatz kann man sein Auto abstellen und ein schöner Holzpfad führt hinunter zum Strand und zu einem Bird Hide. Es war sehr windig bei unserem Besuch und wir waren weit und breit die einzigen Besucher. Der Pfad führt durch typische Flora der Region und einige Blumen blühten auch im November noch.

Von Langebaan aus kann man in der Frühlingsblumensaison von August bis September eine Bootsfahrt über die Lagune zum Postberg unternehmen. Dort bietet die Parkverwaltung dann eine geführte Wanderung durch die blühende Landschaft in diesem Parkteil an. Außerhalb der Blumensaison ist dieser Teil des Parks für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, wir waren immer zur falschen Zeit vor Ort.

Auf dem Weg sahen wir zwar einige kleinere Vögelchen, doch bei dem strengen Wind waren sie nur sehr schwer zu fotografieren.

Der Bird Hide bot zwar wenig Aussicht auf nahe Vögel, dafür aber Schutz vor dem Wind. Weit entfernt in der Lagune konnte man mit dem Fernglas Flamingos, Möwen und Kormorane sehen.

Von hier konnten wir auch die Kite-Surfer vor Langebaan bei ihren wilden Sprüngen beobachten. Einige Schwalben hatten den Unterstand als geschützten Nistplatz erobert und ließen sich von uns nur kurzfristig vertreiben. Kurz danach kamen sie zurück und wir konnten sie in Ruhe fotografieren.





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Bird Hide

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