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BAINSKLOOF PASS 2

Auf der ersten Seite zum Thema Bainskloof Pass erfuhr man einges zum Ort Wellington, zur Geschichte und zur Auffahrt von Westen.

Auf der Passhöhe Eerste Tol angekommen findet man noch einzelne Häuser die damals Zollstation und Händlerbasen waren. Viele sind verlassen, einige dienen noch als Ferienhäuser und Lokal.

Direkt unterhalb des Gipfels befindet sich ein Aussichtspunkt mit einem letzten Blick nach Westen ins Berg River Valley.

Die Passtraße windet sind nun durch ein enges, malerisches und abseits der Felsen üppig grünes Tal. Im Talgrund fließt der Witrivier. An den Hängen blühten bei unserem Besuch im November diverse gelbe Sträucher und dicke pinkfarbene Blütenkissen bildeten Farbkleckse in den steilen Felswänden.

Obwohl man auf der R 303 nur einige Kilometer fährt zieht sich die Strecke. Denn immer wieder bleibt man stehen, um die Ruhe, die frische Luft und die Aussicht zu genießen.

Zahlreiche kleine Bäche stürzen von den Hängen zu Tal, an einer Brücke haben wir geparkt und es war eine Freude auf Steinen an dem kleinen, klaren Bach zu sitzen und die zahlreichen Kleinlebewesen zu beobachten. Diverse Libellen, einige Echsen und zahlreiche Vögel sah man. Dazu eine himmlische Ruhe, nur unterbrochen von gurgelndem Wasser und einem ab und zu vorbeifahrenden Auto.

Felsen

Weil es damals noch kein Dynamit gab sprengte Bain mit Schiesspulver die Trasse ins Gestein. Weil dich die Straße mehrmals an steilen Abgründen entlangschlängelt, mussten gewaltige Stützmauern erreichtet werden. Die damals angelegeten Natursteinmauern halten gut und stehen heute noch. Oft sitzen darauf einige Paviane, die man jedoch ignorieren sollte, da sie agressiv werden konnen. Füttern ist bei Strafe verboten!

Einige hübsche und bizarre Felsen stehen als Naturdenkmäler am Straßenrand. An mehreren Stellen hat man auf einer Seite die steile Felswand, auf der Talseite steht ein massiger Felsturm wie ein urzeitlicher Wächter. Ungeachtet alöler Schweierigkeiten gelang es Bain damals, diese Felsgruppen zu erhalten. So seiht man heute noch die Montague Rocks, die Bell Rocks und den eindrucksvollen Steinbogen des Dacres Pulpit am Rand der Straße.

Um den Steinbogen zu sehen, muss man auf dem kleinen Halteplatz einige Meter dahinter stoppen und zu Fuß zurückgehen. Von diesem Haltepunkt aus, und von einigen anderen auf der rechten Seite, hat man auch einen schönen Blick in die Schlucht und den braunen, gurgelnden Bach in der Talsohle.

Die überwiegende Lage der Haltepunkte auf der Talseite läßt die von uns gewählte Fahrtrichtung von West nach Ost als die günstigere erscheinen. So muss man nicht zum Anhalten den Gegenverkehr kreuzen. Sehr vorsichtig fahren sollte man dennoch: Gerade wegen der guten Fahrbahn gibt es hier viele Radler auf Tour oder mit sportlichem Interesse, die gar nicht so leicht und gefahrlos zu überholen sind.

Das Ende

Auf halben Weg nach der Passhöhe, an den Hängen des Limietberg, befindet sich ein Campingplatz namens Tweede Tol. Hier zweigen einige Wanderwege ab und gegenüber lässt es sich in den natürlichen Staubecken des Witrivier prima baden.

Hier befindet sich in der Nähe auch wieder das erste Anzeichen von Zivilisation in der Region um Wolseley: ein urig aussehender "Bush Pub" der leider geschlossen war.

Calabash Bush Pub - Huts - Rest. Bainskloof on R301. Tel. 023 355 1844

Von der Passhöhe aus erahnt man am Horizont schon die Obstfarmen der Region um das Städtchen Ceres. Erreicht man am Ende des Tals dann schließlich die R 43 muss man sich dorthin nach links halten, rechts geht es nach Süden in Richtung Worchester. Direkt vorher überquert man noch auf einer einspurigen Brücke über den Witrivier. Hier unten im flachen Talgrund ist das Flussbet mit Schwemmland so breit, dass die lange Brücke in der Mitte auf einer kleinen Insel extra eine Ausweichbucht hat.

Die Strecke bis Worchester hinunter zeigt ein ganz anderes Landschaftsbild als auf der Westseite der Berge. Von steilen Gipfeln umschlossen öffnet sich das flache Tal nach Süden, und die Landwirtschaft ist hier sehr vielfältig. Neben Weinanbau sieht man auch Obstanbau, Getreidefelder und Viehzucht. Die bizarren Berge regen die Fantasie an: Kurz vor dem Talende sieht man auf der linken Seite einen Berg, der zu Recht den Namen "sleeping Elephant" bekommen hat - allerdings fällt das Licht wohl erst am Nachmittag richtig, damit die Schatten das Rüsseltier erkennbar herausmodellieren können.

Nach der Stille der Berge erscheint Worchester groß, laut und vom Verkehr der N 1 erschlagen. Auch hier mag es schöne Ecken geben, wir haben aber nicht danach gesucht und uns auf den Rückweg zum Du Toits Kloof Pass Richtung Westen gemacht

Google Map zum Thema

Die Straße


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