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JONKERSHOEK

Von Stellenbosch aus folgt man am besten der Ausschilderung zum berühmten Hotel und Weingut Lanzerac oder der Ausschilderung zum Helshoogte Pass. Dann biegt man rechts in die Marais Street und anschließend links in die Jonkershoek Valley Road ein. Dieser Ausflug ist wirklich zu empfehlen, man sollte allerdings ein wenig Zeit mitbringen.

In diesem herrlichen Tal liegen die schon historischen Güter von Lanzerac und Oude Nektar, daneben haben sich noch einige andere berühmte Weingüter angesiedelt. Das prächtige Herrenhaus von Lanzerac wurde 1830 erbaut und gehört heute zu den bekanntesten und luxeriösesten Hotels am Kap mit über die Grenzen hinaus bekanntem Weinkeller und Restaurant. Eine Platanenallee führt auf das Hotelgelände.

Folgt man weiter der Jonkershoek Road, so wird die Bebauung spärlicher und das Gün dichter. Die Berge rücken enger zusammen und rechts und links liest man die Namen bekannter Weingüter auf den Wegweisern. Hier im landschaftlich wunderschönen und klimabegünstigten Jonkershoek Valley ist es eng und natürlich wird nicht der gesamte Wein der renomierten Marken hier vor Ort angebaut. Weil jede Rebe ihre eigenen Ansprüche an Klima und Boden stellt werden verschiedene ausgesuchte Trauben bei anderen Farmen gekauft, um dann die gebietstypischen Eigenarten herauszuarbeiten.

zum Beispiel ist das Weingut Neil Ellis Wines am Ende des Tals auf der linken Seite nicht als Landweingut, also Estate, eingetragen. So unterliegt es beim Zukauf von Trauben keiner Beschränkung, was sich bei der Zusammenstellung passender Chargen eher positiv auswirkt.

Die Kellerei kann täglich besichtigt werden. Weinproben Mo-Fr 9:30 bis 16:30 Uhr und Sa 10:00 bis 14:00 Uhr.

Aus dem Jonkershoek Valley kommt Spitzenqualität, die Weine von Le Riche und Stark-Conde konnten beim südafrikanischen Weinpapst Platter jedenfalls die Höchstnote von 5 Sternen einheimsen.

Assegaaibosch

Die Abzweigung zum 204 ha große Assegaaibosch Naturreservat liegt 9 km von Stellenbosch entfernt auf der rechten Seite des Jonkershoek Tals. Hier gibt es zahlreiche Spazierwege und Sandstraßen, die sich durch das Reservat ziehen und gerne von Mountainbikern genutzt werden. Ein 3 - 5,5 km langer Rundweg bietet sich für einen Besuch an und Picknickplätze laden zur Rast. Dichter Berg-Fynbos und viele andere Pflanzen, dazu ein Waldgebiet am Fluss und um den Stausee sowie 135 Arten von Vögeln sind ebenfalls einen Besuch wert.

Geöffent ist das Reservat von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Eingang bekommt man ein Permit, dazu unten mehr... Diesem Eingang gegenüber liegt die Jonkerhoek Fish Hatchery, eine Forellenzuchtstation, die besichtigt werden kann.

Rundweg

Am Ende des Tals erreicht man einen Parkplatz und eine Schranke. Hier ist Sackgasse und hier beginnt das 9.800 ha große Naturreservat und die Jonkershoek Plantation, die von der South African Forestry Company Ltd. (SAFCOL) zu komerziellen Zwecken angepflanzt und geerntet wird. Informationen zum Resrevat gibt es auf der Webseite der Cape Nature Conservation.

Ein freundlicher Mensch im Kassenhäuschen klärt über die gestaffelten Eintrittspreise auf, denn man muss schon am Eingang entscheiden welche Wanderrouten man laufen will und demnach bezahlöen. Je nach Wanderweg, Anzahl der Personen und Fahrzeug sind die Preise unterschiedlich. Wir haben bis zum zweiten Wasserfall bezahlt, denn 6,4 Kilomter erschienen uns nicht so viel. Das war die kleinste Wanderung, dazu kommen extra die Personen und das Auto.

Nach dem Tor beginnt eine gemäßigte Jeeppiste durch ein herrliches Tal, das der kleine Fluss Eerste Rivier gegraben hat. Am Anfang der Schleife fährt man durch Kiefernhaine und vorbei am Wasserspiegel des Kleinplaas Dam. Die unbefestigte Straße ist einfach zu befahren, rechts und links erheben sich die schönen Gipfel der Stellenbosch- und Jonkershoek Mountains mit einem markanten, 1.504 Meter hohen Doppelgipfel.

Viele Wanderwege führen in die Berge, ausgewiesene Parkplätze am Wegrand gibt es nicht, nur ein paar Haltebuchten. Das verwitterte Schild zum Eerste Waterval und Tweede Waterval findet man auch nur mit Argusausgen. Der Weg beginnt dort, wo die Jeepstraße and der Brücke über den Fluss wendet und wieder zum Eingang zurückführt. Hier parkt man am Straßenrand, als wir dort waren teilten wir das Reservat mit 3 weiteren Autos.

Kein Wunder, denn es war November und irre heiß. Die Abgeschlossenheit des Tals mit hohen Bergen rundum ließen die Temperaturen steigen wie in einem Backofen. Im Sommer herrscht hier erhöhte Brandgefahr.

Ohne literweise Wasser und Sonnenschutz konnte man auch im November nicht mal einen kleinen Spaziergang machen. An eine Wanderung zum Swartboskloof (18 km) oder an die Panorama Tour (17,1 km) war bei dieser Hitze gar nicht zu denken. Schon in Stellenbosch zeigte das Thermometer im Schatten eines Baumes 38,5°C.

Mehr Bilder und einen Bericht von der kleinen Wanderung gibt auf der zweiten Seite zum Thema Jonkershoek.

Google Map zum Thema

Jonkershoek Valley


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