Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 1994
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WHAT's ON?
     Die Insel Rarotonga ist zwar klein, die Restaurantszene ist aber erstaunlich ausgeprägt und auch das Nachtleben braucht sich nicht zu verstecken. Die Menschen auf Rarotonga feiern gerne und lassen die wenigen Touristen ebenso gern teilhaben. Die örtlichen Clubs und Vereine haben meist schon auf der Straße das Schild "Visitors Welcome" aufgestellt, das ist auch durchaus ernst gemeint.
     Eine typische Island Night mit Tänzen wird fast jeden Abend in irgendeinem Hotel aufgeführt, die sollte man auf gar keinen Fall verpassen. Bilder dazu findet ihr unter Island Night. Bei einem "Manager Cocktail" lernt man auch die anderen Hotelgäste und die Angestellten des Hotels kennen. Was wo los ist, erfährt man aus Anzeigen in den Cook Island News, im Tourist Office in Avarua oder an der Hotelrezeption. Das kostenlose Heftchen What's On gibt es überall.
 
Essen und Trinken
     Wenn einem das Essen im Hotel nicht zusagt: Einkaufen für Selbstversorger ist auf Rarotonga kein Problem, unzählige kleine Lädchen mit mittelmäßiger Auswahl gibt es rund um die Insel. Frisches Gemüse, Teigwaren, Brot, Dosengerichte, Butter und ein Schwätzchen bekommt man dort von den freundlichen Inhabern. Die Preise für Lebensmittel bewegen sich etwa auf europäischem Niveau. Es gibt sogar Supermärkte wie im Süden Wigmore's Super Store mit größerer Auswahl oder Foodland in Avarua.
     Bier gibt es auch auf Rarotonga, das einheimische Gebräu heißt Cooks Lager und entsteht auf der Insel. Montag bis Freitag um 14 Uhr kann man eine Brauereibesichtigung machen, geliefert wird frei Haus.
 
Restaurants
     Es gibt auf Rarotonga mehrere qualitativ sehr gute Restaurants. Erstaunlich, für so eine kleine Insel.
     Die Preise sind gleich oder eher etwas teurer als in Deutschland, je nach Restaurant. Hat man keinen fahrbaren Untersatz, kann man im Restaurant seiner Wahl auch anrufen und wird kostenlos am Hotel abgeholt. Selbstverständlich bringt der Shuttle die Gäste nach dem Essen auch wieder zurück. Am Sonntag ist man auf die Hotelküche angewiesen, da die meisten Restaurants geschlossen haben.
 
Einige gute Restaurants, in denen ich gegessen habe möchte ich hier erwähnen. Man möge mir verzeihen oder mich per Mail benachrichtigen, falls eines nicht mehr existiert:
  • Am nobelsten von allen und natürlich am teuersten ist das Flame Tree am Muri Beach. Hier gibt es indisch-orientalisch beeinflusste Gerichte und frischen Fisch.

  • Im PJ's in Arorangi ist immer etwas los. Links ist das Restaurant und daneben die Bar. Viele Einheimische kommen hierher, in der Bar sind auch Motto-Partys angesagt wie zum Beispiel eine Beachparty. Dann tobt hier der Bär. Das Essen ist preiswert und gut, als ich dort war, war der Koch ein Mongole und die "Mongolian Sizzling Platter" war hevorragend.

  • Direkt am Hafen in Avarua liegt das Trader Jacks, auf dem unteren Bild zu sehen. Hier isst man den besten "Ika Mata" der Insel. Das ist roher, marinierter Fisch vom Feinsten. Vom Restaurant schaut man direkt aufs Meer und kann die preiswerten Fischgerichte so richtig genießen. In der Kneipe kann man auch schön abhängen, nette Atmosphäre und ein gutes, frisch gezapftes Bier laden zum Plausch mit den Einheimischen.

  • Im Stadtzentrum von Avarua gibt es noch Mamas Cafe, hier kann man Mittags leckere Snacks zu sich nehmen.


Ausgehen
     Das legendäre Bana Court hat in der Südsee den Ruf, der beste Tanzschuppen zwischen Sydney und San Francisco zu sein. Leider kam ich nicht in den Genuss dieser Lokalität, da zur Zeit meines Aufenethaltes gerade renoviert wurde. Zu Trost ein kleines Bild von der Aussenansicht.
     Jeden Freitagabend strebt die Jugend von Rarotonga mit Blumen im Haar zu den angesagten Bars und Tanzschuppen. Da geht dann bis zum Samstagmorgen die Post ab. Der Duft der unzähligen Blüten mischt sich mit Schweiß und abgestandenem Bier zu einer eigenen Mischung. Die Musik ist oft live und sehr laut. Wer's mag, kann sich ins Gewühl stürzen. Ausser dem Banana Court gibt es noch die Hideway Bar, TJ's Disco und diverse andere Bars. Auch hier helfen oben genannte einheimische Publikationen bei der Entscheidung.
 
Nachtrag vom Oktober 2000: Im Oktober erreichte mich ein Mail von Frank mit guten Tipps zum Nachtleben in Rarotonga, das ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte.
Vielen Dank an Frank, auch für die Zustimmung zur Veröffentlichung des folgenden Textes:
 
Zum Thema Rarotonga und Nightlife habe ich eine kleine Anmerkung ( inside - ich habe auf Raro mit kurzen Unterbrechungen ca. 11 Monate gelebt ). Laut Reiseführern sollen die beiden besten Locations der Trader Jack und das Banana Court sein. Für den Trader Jack trifft das in gewisser Weise zu, da er auch wochentags geöffnet hat, wo sich allerdings ein spezielles Publikum trifft: neben betuchteren Stopover-Touristen in den Vierzigern, die hauptsächlich dem Reiseführer folgen, sind dort überwiegend Expatriots und wohlhabendere Locals zu finden, natürlich auch immer einges Jungvolk. Essen und Drinks fand ich super, der Ort eignet sich am ehesten für Diner and Dance und ist eben eine typische Bar.
Der eigentliche Hotspot von Raro ist aber nicht das B.C., das nach seiner Wiedereröffnung 1997 eigentlich vergeblich an seinen legendären Ruf anzuknüpfen versucht, sondern wo wirklich die Post abgeht ist Tere's Bar - linkerhand am Ortsausgang von Avarua Richtung Airport. Für junge Leute ein Muß. Die Freitag- und Samstag-Nights mit Life-Musik und Dance-Show sind nicht zu überbieten, eigentlich schaut das gesamte Jungvolk der Insel dort am Wochenende vorbei und zieht anschließend evtl. noch zum T.J. weiter, der ja länger geöffnet hat.
Wichtig vielleicht noch drei Dinge :
a) Freitags nicht zu früh kommen ( nicht vor 22:30 Uhr ), denn aufgrund der angespannten Wirtschaftslage machen viele locals um Geld zu sparen, vorher eine Homeparty und bringen sich mit billigeren Supermarkt-Getränken oder Selbstgebrautem zu Hause in Schwung.
b) Samstags nicht zu spät kommen, denn außer im T.J. ist samstags überall um 24:00 Schluß, da die Cook Isländer als fromme Christen einerseits die Sonntagsruhe nicht stören wollen und andererseits ja am Morgen alle schön ohne bad hangover in die Kirche gehen sollen. Ein Besuch, den man auch nichtfrommen Touris nur ausdrücklich empfehlen kann, denn neben den schaurig-schönen Gesängen lernt man hier auch viel über die Lebensfreude der C.I., ein Gottesdienst ohne Lachen findet praktisch nicht statt.
c) Die besten Dance-Shows gibt's im Club Raro, aus Avarua raus vom Flughafen weg in die Gegenrichtung.
 
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