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Koh Panyi Auf Koh Panyi schmiegt sich ein pittoreskes, kleines Dorf an einen Kalksteinfelsen, der es vor dem Monsun schützt. Es wird von moslemischen Fischern bewohnt, die Moschee ist bei der Anfahrt schon von weitem zu erkennen. Die Häuser stehen auf Pfählen aus Mangrovenholz über der Wasseroberfläche. Die Bewohner verdienen ihr Geld mit Fischen und der Herstellung von Krabbenpaste - und natürlich leben sie auch vom Tourismus. So ist man auch hier vor zahlreichen Händlern und dem üblichen Ramsch nicht sicher. Die meisten Tagestouren machen hier einen Stop um das Mittagessen in einem der Fischrestaurants einzunehmen. |
HongsFrüher war es mal ein Tip für Individualisten. heute kann man es in jeder Travel Agency als organisierte Tour buchen : Eine Paddeltour durch die Bucht und ein Besuch der berühmten Hongs. Hongs sind vergessene, stille Welten. Das Thai Wort Hong heißt übersetzt: Zimmer. An den riesigen Kalksteinfelsen haben Regen, Strömung und Gezeiten genagt und aus dem Massiv den weicheren Kalkstein ausgewaschen. So entstanden Hohlräume die einstürzten und im Inselinneren bizarre Lagunen schufen. Früher kannten nur die örtlichen Fischer die Geheimnisse der Kalkfelsen, vor 20 Jahren wurden sie für den Tourismus entdeckt. Manche Zugänge zum Inselinneren sind sehr niedrig und nur liegend mit einem Kanu für kurze Zeit zu befahren. Bei etwas zu hohem oder zu niedrigen Wasser ist die Verbindung schnell blockiert. Wer also die Gezeiten nicht kennt läuft schnell Gefahr eingeschlossen zu werden. Auf eigene Faust hat man also schlechte Karten für solche Unternehmungen. Mein Bild zeigt allerdings keine Einfahrt zu einem Hong sondern eine Höhle, die auch mit normalen Booten durchfahren wird. Beim Durchqueren kann man einige Stalaktiten an der Höhlendecke bewundern. |
