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COTTAGE NR.21

Im Jahr 2018 haben wir schon einmal hier im Camp des Mountain Zebra Nationalpark gewohnt. Mehr dazu auf der Seite Das Rest Camp. Damals hatten wir das Haus Nummer 2 bekommen, direkt neben der Rezeption. Zuerst waren wir etwas enttäuscht von der Lage, aber die Terrasse lag uneinsehbar für die Nachbarn und mit Blick ins Grüne und das ist nicht bei jedem Haus hier gleichermaßen der Fall. Tagsüber drangen manchmal Stimmen von Angestellten aus dem Dickicht, die gerade hinter den Gebäuden eine Pause machten. Aber für zwei Nächte waren wir mit diesem Haus sehr zufrieden.

Im Mountain Zebra National Park gibt es aktuell (Stand 2025/2026) umfangreiche Pläne und laufende Arbeiten, um die Unterkünfte zu modernisieren und das Angebot zu erweitern. Wir sahen zwei Cottages, an denen gerade gearbeitet wurde. Das Ziel von SANParks ist es, den Komfort zu erhöhen, ohne den rustikalen Charme des Parks zu verlieren.

Besonders die beliebten, aber in die Jahre gekommenen Family Cottages mit zwei Schlafzimmern stehen im Fokus eines großflächigen Modernisierungsprogramms. Es gibt spezifische Ausschreibungen für die Erneuerung der Fliesen, Armaturen und der Küchenausstattung, um diese auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Im Rahmen der "Universal Access"-Politik werden bestehende Einheiten so umgebaut, dass sie auch für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen rollstuhlgerecht nutzbar sind.

In den letzten Jahren wurde das Camp zudem strategisch erweitert, um auch kleinere Gruppen und Paare besser bedienen zu können. Zuerst kamen die Rock Chalets hinzu, es sind die luxuriösesten neuen Unterkünfte. Sie stehen an einer etwas höheren Stelle im Camp mit fantastischer Aussicht, sind mit Naturstein verkleidet, um sich optisch in die Umgebung einzufügen, und bieten im Inneren einen gehobeneren Standard mit En-Suite-Bädern und Außenduschen. Es gibt zwei davon, jeweils 4 Personen können hier übernachten. Für zwei Personen fanden wir sie zu teuer.

Im Hintergrund wurden auch Wasser-, Strom- und Abwassersysteme des Camps komplett modernisiert, um die höhere Last durch die neuen Einheiten tragen zu können. Auch der Campingplatz bekam neue Sanitäranlagen.








Unser Cottage

Zusätzlich zu den Rock Cottages wurden sechs neue Einheiten für zwei Personen hinzugefügt, die ideal für Paare sind. Die New Cottages werden offiziell als Typ CO2 bezeichnet. Die großen Familien-Cottages wurden für zwei Personen oft als überdimensioniert empfunden. Durch diese Maßnahmen versucht der Park, den Spagat zwischen den traditionellen "Self-Catering"-Gästen und Besuchern, die etwas mehr Luxus suchen, zu meistern.

Wenn man der Zufahrt zu den Cottages weiter in Richtung Felsen nach oben folgt, so wechselt der Belag hinter der alten Wendeschleife von Asphalt zu Betonsteinen, dann liegen jeweils drei neue Cottages auf der linken Seite und drei auf der rechten. Die auf der linken Seite schauen von der Terrasse über die Straße und die Dächer der anderen, auf der rechten Seite hat man etwas mehr Privatsphäre und vor allem eine grandiose Ausicht über die Weite der Landschaft.

Die Nummern dieser drei Cottages sind 20, 21 und 22. Nummer 22 ist das letzte in der Reihe, ist aber leider für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen vorgesehen und somit schwerer zu bekommen. Wir hatten viel Glück mit der Nummer 21, für uns das perfekte Cottage.

So einen Ausblick haben wir hier im Park noch nie genossen und auch die Inneneinrichtung war funktional und komfortabel, mit einem Fokus auf eine offene Raumgestaltung.

Der zentrale Raum ist eine offene Wohnküche. Ein besonderes Merkmal ist der offene Kamin, der so konstruiert ist, dass er Wärme sowohl in das Wohnzimmer als auch in das Schlafzimmer abgibt. Das ist in den kalten Karoo-Wintern ein großer Vorteil, kann aber im Schlafzimmer für manche Gäste zu warm werden. Das separate Schlafzimmer ist in der Regel mit zwei Einzelbetten ausgestattet, die zusammengeschoben werden können. Alle bodentiefen Fenster zur Terrasse kann man zur Hälfte aufschieben.

Nebenan befindet sich ein helles, modernes Badezimmer mit Dusche, Waschbecken und WC. Die Einheiten sind klimatisiert und verfügen über einen Fernseher mit einer Auswahl an DSTV-Kanälen, den wir aber gar nicht angemacht haben.

Ganz besonders hat uns hier die wunderbarte Aussicht gefallen. Die Terrasse von Nummer 21 ist in die richtige Richtung nach außen in die Natur ausgerichtet. Die teureren Rock Chalets blicken paradoxerweise eher auf das Camp zurück, während die 21 mehr Privatsphäre bietet. Im Grün vor dem Haus tummelten sich bunte Riesen-Grashüpfer, Echsen und viele Vögel, die wir von der Terrasse aus beobachten konnten. Sogar ein paar Kudus kamen hier vorbei und auf den Felsen an der Zuwegung sitzen oft Klippschliefer.

Die Nachbarhütte 20 ist durch Grün gut getrennt, die Gäste von Hütte 22 können eventuell vom Parkplatz auf die Terrasse von 21 sehen. Wer damit ein Problem hat kann das durch geschicktes Parken des eigenen Fahrzeugs als Sichtschutz lösen.







Kulinarisches

Die Küche in den New Cottages ist kompakter als in den Familiy Einheiten, aber trotzdem voll für Selbstversorger ausgestattet. Im Gegensatz zu den großen Cottages die oft 4 Herdplatten und einen Backofen haben, verfügen die CO2-Einheiten nur über einen 2-Platten-Herd ohne großen Backofen. Aber es gibt eine Mikrowelle, einen großem Kühlschrank, Wasserkocher und Toaster.

Die Terrasse beitet einen Tisch mit vier Stühlen, die sollte man immer an den Tisch ankippen, wenn man geht. Gleich meherere Vögel brüteten am Haus und hinterließen hier gerne ihre Marker, wenn sie auf der Rückenlehne sitzen.

Ute und Peer waren hier schräg gegenüber in Nummer 23 untergebracht. Da die Teller, Gläser und das Besteck exakt auf 3 Gäste ausgerichtet sind, mussten sie etwas an Ausstattung mitbringen, als wir uns zum Essen auf unserer Terrasse verabredet haben. Jeder hatte eingekauft und wir haben zusammen gegrillt. Es gab Steaks mit einer Schüssel Griechischem Salat und dazu Baguette. Je eine Flasche Glen Carlou Rose und einen Bellfield Aristata Red. Michael machte noch einen Lynx Blanc de Noir auf, dessen Rest er dann zum Kühlen ins Eisfach legte. Dort blieb er dann leider vergessen liegen und war am nächsten Tag nicht mehr so recht genießbar.

Am nächsten Tag trafen wir uns noch mal mittags mit den beiden, auf einen kleinen Käse-Cracker-Snack. Dazu einen Vigonier aus Tulbagh. Am Abend hatten wir den Night Drive gebucht und vorher haben wir uns noch die Straußen-Patties aus dem Spar in Cradock gebraten, die waren mit dem Salatrest vom Vortag und Chiabata sehr lecker.






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