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| Leopard Trail und Bushman Cave |

Drei Nächte haben wir im Dragon Rock Chalet gewohnt, eine der drei Unterkünfte der Tierkloof Mountain Cottages. Die Farm Tierkloof bietet zahlreiche Wanderwege auf markierten Routen, dabei sollte man aber das harsche Klima zwischen den Swartruggens Bergen und der weiten Ebene der Tankwa Karoo bedenken.
Die Sommertemperaturen erreichen ihren Höhepunkt um Februar, und die Sonne kann ziemlich stark sein, daher sind bei Rundgängen jede Menge Wasser, Hüte und UV-Schutzcreme unerlässlich. Tagsüber können die Temperaturen häufig 35 °C und mehr erreichen, in Hitzewellen auch deutlich darüber.
Niederschläge sind in dieser Zeit sehr selten und meist nur kurz. Durch die trockene Luft bleibt die Hitze jedoch erträglich, vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden. Nachts kühlt es spürbar ab, so dass man auch ohne Klimaanlage gut schlafen kann.
Die Winter sind kurz mit einem klaren, frischen Klima, und nachts kann es recht kalt werden. Aber die Tage erwärmen sich schnell unter der direkten Sonne zwischen 15 und 22 °C und bieten so perfekte Bedingungen zum Wandern, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Nachts kann es jedoch deutlich abkühlen, gelegentlich sogar bis nahe an den Gefrierpunkt. In dieser Zeit fällt der Großteil des wenigen Jahresniederschlags, meist in Form kurzer Regenfälle. Schnee ist selten, kann aber in höheren Lagen der umliegenden Berge vorkommen.
Frühling und Herbst gelten als die angenehmsten Reisezeiten. Die Temperaturen sind moderat, die Landschaft zeigt nach Regenfällen frisches Grün, und die Sicht ist klar. Besonders im Spätwinter und Frühjahr kann es in der Region zu einer eindrucksvollen Blüte kommen, abhängig von der Niederschlagsmenge. Wir konnten bei unserem Aufenthalt noch die Reste sehen.
Tierkloof bietet mehrere sehr gut markierte Wege, die direkt an den Cottages starten. Die Wanderwege sind kreativ und originell mit Steinen aus der umliegenden Landschaft markiert. Dort sollte man immer nach den flinken Echsen schauen, die hier gerne etwas erhöht sitzen.
Leider sind wir nicht alle Wege gelaufen, dafür waren wir zu faul. Der lange Hauptweg namens Aardvark Trail führt durch das abwechslungsreiche Gelände der Farm bis zum Gate, vorbei an interessanten Felsformationen und trockenen Flussbetten. Er ist mittelschwer und bietet großartige Aussichten.
Der steile und felsige Black Eagle ist ein weiterer Pfad, der die Flora der Karoo und vor allem die hier wachsenden Sukkulenten näherbringt. Wenig Schatten, aber eine andere Flora und Fauna, bietet der Pothole Trail. Er endet an den Staff Quaters mit Workshop.
Die Trails sind teilweise miteinander verbunden. Da es sich um 1.200 Hektar Privatgelände handelt, kann man hier natürlich auch abseits der Wege wandern. Es gibt viele Koppies, afrkikaans für kleine Hügel, von denen aus man schön den Sonnenuntergang beobachten kann. Auch einen offiziellen Viewpoint, der von der Straße zum Privathaus der Besitzer aus zu erreichen ist.
Auch mit dem Auto kann man ab Tierkloof einige Touren unternehmen, zum Beispiel zum nicht weit entfernten Tankwa Padstal, dem berühmtesten Stopp an der 300 Kilometer langen Schotterstraße zwischen Ceres und Calvinia. Oder über den Katbakkies Pass ins Swartruggens Conservacy. Cider-Fans können zur Loxtonia Cider Mill am Stadtrand von Ceres fahren und dort ein Tasting machen.












Direkt unterhalb des Dragon Rock Chalet beginnt der schöne Leopard Trail, einer der markierten Wanderwege auf dem Gelände von Tierkloof Mountain Cottages. Er führt weiter in die Schlucht und endet an einem Felsüberhang mit Buschmann-Zeichnungen.
Die schöne, klar erkennbare Wanderroute eignet sich gut zur Erkundung der unmittelbaren Umgebung. Der Weg verläuft durch das natürliche Karoo-Gelände, meist durch felsige Bereiche und bietet schöne Ausblicke auf das umliegende Tal und die Swartruggens-Berge.
Der Pfad ist gut markiert und gepflegt, am Wegrand stehen Steine aufrecht, einige wurden nach der letzten Kontrolle von Affen oder Antilopen umgeworfen. Er ist auch für leichte bis mittelschwere Wanderungen geeignet ohne keine technischen Schwierigkeiten, aber landschaftlich sehr reizvoll. Der Trail ist auf der offiziellen Tierkloof-Wanderkarte eingezeichnet und dient als Startpunkt für den schwierigeren Black Eagle Trail. Gutes Schuhwerk ist hier überall natürlich selbstverständlich.
Wir brauchen für solche Wege immer länger, weil wir gerne stehen bleiben um Insekten oder Vögel zu beobachten und dann versuchen wir sie natürlich auch zu fotografieren. Am Ende gibt des Weges es einen gemauerten Steinkreis auf dem Boden, auf dem früher ein Gazeebo der ehemaligen Besitzer stand und daneben einige steinerne Sitzgelegenheiten.
Schräg gegenüber vom Dragon Rock Cottage findet man Felsüberhänge, die man über das fast trockene Flussbett erreicht. Darunter einige Wassertümpel, in denen wir sogar noch Frösche fanden. Wenn es heftig regnet, dann steht das Wasser hier bis fast oben zum Cottage, unvorstellbar wenn man hier im Trockenen steht.
Man findet auf dem Weg im Buschland einen aus Steinen gelegte Spirale und einige Kunst, eine Schlange aus Steinen zum Beispiel. Sehr hübsch.














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