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LA MOTTE 

Eines der bekanntesten und vielseitigsten Weingüter der Region ist La Motte, hier kann man spazieren gehen und die schöne kapholländische Architektur bewundern. Das renommierte Weingut in Franschhoek gehört seit 1970 der Familie Rupert und wird von der Mezzo-Sopranistin Hanneli Rupert-Koegelenberg, einer Tochter von Dr. Anton Rupert, und ihrem Ehemann Hein Koegelenberg geführt.

1695 wurde dem deutschen Einwanderer Hans Hendrik Hattingh ein Stück Land im Franschhoek-Tal zugesprochen. 1709 erwarb Pierre Joubert, der erste französische Hugenottenbesitzer von La Motte, das Land. Der Name La Motte leitet sich von einem kleinen Dorf in der Provence ab, das La Motte d’Aigues heißt. Der Weinbau begann hier im Jahr 1752 mit der Pflanzung von 4.000 Rebstöcken durch den Hugenottennachfahren Gabriël du Toit.

1970 erwarb Dr. Anton Rupert das Weingut, woraufhin ein umfassendes Entwicklungs-, Restaurierungs- und Erhaltungsprogramm durchgeführt wurde. Das sorfte dafür, das La Motte zu einem weltweit führenden Weinproduzenten wurde. Die Weinberge wurden sukzessive mit edlen Rebsorten neu bepflanzt, modernste Weinbaumethoden eingeführt und ein moderner Weinkeller errichtet. La Motte war eines der ersten Weingüter, das mit der begehrten ISO 14001-Zertifizierung für Umweltmanagement ausgezeichnet wurde.

La Motte betreibt biologischen Anbau. Zusätzliche Trauben werden von anderen angeschlossenen Familienbetrieben und von La Motte selbst bewirtschafteten Weinbergen in verschiedenen Regionen bezogen. Dies erhöht die Vielfalt der Trauben, die dem Weinkeller von La Motte geliefert werden.

Neben den preisgekrönten Weinen gibt es hier auch ein Restaurant namens L’ami Family Brasserie. Vielleicht werden wir es mal bei einem der nächsten Reisen besuchen. Die Terrasse war voll und es sah auf jeden Fall gut aus.

Auf La Motte kann man wunderschöne Gebäude besichtigem, die heute Provinzdenkmäler sind. Das Herrenhaus wurdeum 1758 erbaut und hat einen imposanten barocken Giebel aus dem Jahr 1836. Das Jonkershuis ist vermutlich das zweitälteste Gebäude auf La Motte, es erntsand um 1752. Ursprünglich war es ein Stall und später dann ein Wohnhaus. Der historische Weinkeller wurde zwischen 1770 und 1782 erbaut, die Wassermühle stammt aus den Jahren 1770–1782. Alle Gebäude wurden nach dem Kauf von La Motte durch Dr. Anton Rupert im Jahr 1970 vollständig restauriert.

Der Friedhof La Motte, der seit dem späten 18. Jahrhundert für die Bestattungen von Einwohnern Franschhoeks reserviert ist, wurde erst kürzlich als historische Stätte auf dem Anwesen restauriert.

Bei unserem Besuch in La Motte war die Luft leider etwas vernebelt durch ein entfernt brennendes Buschfeuer, dessen Rauch zeitweise die Sonne verdunkelte.








Kunst und Garten

Wenn man hier die Empfangshalle betritt ist man beeindruckt, bei unserem Besuch gab es in der Kunstgalerie gerade eine Ausstellung der Künstlerin Heike Taschner Jeske, die viel mit Rosenblätter-Darstellungen und Trockengeprägten Reliefs arbeitet. Auch riesige Insallationen von fliegenden Blütenblättern hängen an der Decke. Auch andere Kunstwerke aus der Sammlung "The Ateljee" kann man sich hier ansehen und natürlich auch kaufen.

Die hauseigene Bäckerei ist ein Highlight, das La Motte Artisanal Bakery and Garden Café ist ein beliebter Treffpunkt für Frühstück oder Lunch. Es gibt einen schönen Kinderspielplatz daneben, der mit viel Holz erbaut wurde. Auch einen Wanderweg findet man auf dem Gelände.

Der neue Farmshop ist besonders beeindruckend, das Gebäude wurde um vorhandene Bäume einfach herumgebaut, was ihm einen eigenen Charme verleiht. Der Inhalt ist hochwertig und ausgesucht, die Preise ziemlich hoch. Immer wieder gibt es Eicheln in allen Formen. Schauen macht hier Spaß, viel Schönes zum Thema Garten und Wohnen, was man leider im Koffer nicht mit nach Hause nehmen kann. Körperpflegeprodukte und Wein gibt es hier natürlich auch.

Hinter dem Hauptrestaurant am Farmshop vorbei führt eine Fußgängerrücke über einen Seerosenteich zum neu gestalteten Tasting Room.












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