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Auf dem Weingut Tokara gibt es zwei Restaurants: Das Hauptrestaurant mit Fine Dining und etwas weiter, mit einem Weg verbunden, das Bistro Tokara Delikatessen. Dort waren wir 2024 zum ersten mal zum Lunch.
Beim zweiten Besuch im Oktober 2025 waren wir vorbereitet und hatten schon in Deutschland für den Mittag einen Tisch im Tokara Restaurant gebucht.
Tokara gehört zu den Top 100 Weingütern weltweit und wurde 1994 von GT Ferreira und seiner Frau Anne-Marie Ferreira gegründet. Der Name setzt sich aus den Vornamen der Kinder Thomas und Kara zusammen. Von Beginn an verfolgte das familiengeführte Estate eine klare Vision: Weine auf internationalem Spitzenniveau, ohne Kompromisse bei Qualität, Architektur und Ästhetik. In den 1990er-Jahren wurden die ersten Cabernet-Sauvignon-Reben gepflanzt und das Weingut entwickelte sich innerhalb von rund 25 Jahren zu einem der Leuchtturm-Weingüter von Stellenbosch. Moderne, gravitationsbasierte Kellertechnik wurde bewusst mit zurückhaltender Architektur und Naturmaterialien kombiniert. Die Lese erfolgt von Hand, mit strenger Selektion im Weinberg und im Keller.
Da wir etwas zu früh zum Essen vor Ort waren konnten wir noch spazieren gehen, die Kunst bestaunen und die schöne Aussicht genießen. Tokara liegt hoch an den Hängen des Simonsberg am Helshoogte Pass, mit Blick auf False Bay und Table Mountain. Es gibt eine Art Gallery im Eingangsbereich von Winery und Restaurant, hier werden kuratierte Werke zeitgenössischer afrikanischer Künstler ausgestellt.
Dann betraten wir das Fine Dining Restaurant mit schöner Aussicht von der Terrasse über die Reben bis nach Kapstadt. Wir konnten draußen an einem schönen Tisch Nummer 58 über Eck sitzen, das Wetter war dazu perfekt. Die halben Tische direkt am der Kante sollte man nicht nehmen, die sind zum Speisen eigenlich zu klein.
Das Essen war hervorragend, begonnen haben wir beide mit einem wunderbaren und schön dekorierten Beef Tatar. Dann hatte ich Kabeljaufilet auf schwarzem Risotto, dazu Spargel und grüne Sauce im Extra Kännchen. Eine überraschend große Portion und sehr lecker.
Michael hatte sich für drei Stückchen Lamm mit Polentawürfeln, Gemüse und Buchu-Sauce entschieden und war ebenfalls begeistert.
Hier musste es natürlich auch noch ein Nachtisch sein. So kamen Ananas-Eis mit Ananas-Gelee und Pistatien-Lemon-Curd Kuchen mit Pistazieneis hinzu. Dazu tranken eine Flasche Wasser und bestellten eine Flasche Tokara Rose, den wir dann angebrochen mitnahmen. Dazu brachte uns die nette Bedienung noch extra eine Tragetasche. Am Abend haben wir diesen Wein dann im Cottage zum Sonnenuntergang ausgetrunken. Am Ende noch ein Cappucino für den Fahrer und wir waren satt und zufrieden.
Die Rechnung betrug am Ende 2.100 Rand ohne Trinkgeld.
Tipp: Freunde haben uns berichtet, dass am Abend lange die Sonne ins Restaurant scheint und man immer gegen das Licht gucken muss. Daher am besten am Mittag hingehen oder erst nach Sonnenuntergang reservieren, der ist ja in Südafrika recht früh.












Nicht weit entfernt vom Restaurant und Weinverkauf befindet sich das Bistro Tokara Delikatessen, etwas weiter oben am Berg und erreichbar von einem anderen Parkplatz aus. Monumentale und kleinere Skulpturen stehen entlang der Wege, eingebettet in Fynbos-Gärten und Weinberge. Man passiert umfangreiche Olivenplantagen auf dem Weg.
Wir hatten uns 2024 zum ersten Mal recht spontan für einen Besuch zum Mittagessen im Bistro Tokara Delkatessen entschieden. Das ist casual und kinderfreundlich, mit moderner Architektur und einem tollen Spielplatz. Zu Hochsaison mit Kinderferien kann es hier allerdings ziemlich voll sein.
2025 kamen wir dann am späten Morgen zum Frühstück hierher und haben auch ohne Reservierung noch einen schönen Tisch bekommen. Nach einem Blick auf die Karte bestellten wir dann zwei Mal das Frühstücksmenü und waren begeisert. Zuerst bekamen wir ein kleines Glas frisch gepressten Orangensaft, die Auswahl schloss auch andere Säfte ein. Dann kam ein Joghurt mit frischen Beeren-Früchten.
Besonders gefreut haben wir uns auf unseren Liebling, Eggs Benedict mit Lachsforelle. Die perfekten Eier wurden hier auf frischem Brot aus der eigenen Bäckerei serviert und die Portion war üppig. Wie wir an den anderen Tischen sehen konnten war das hier ein ziemlich beliebtes Essen. Dann konnten wir uns zum Abschluss noch einen Kaffee aussuchen und entschieden uns für Capuccino, der kam noch mit zwei kleinen, süssen Beilagen.
Ich hatte mir noch einen Kaffee Milchshake bestellt, der auch sehr gut geschmeckt hat. Gekostet hat das Ganze dann 680 Rand für uns beide, ohne Trinkgeld.
Nach dem Essen schlenderten wir noch durch an der Auslage im Shop vorbei und bewunderten den hängenden Sessel im Garten, der geformt ist wie ein Webervogelnest.













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