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SHIVA SUNRISE RESORT

Das Shiva Sunrise hat mir auf den Fotos auf Anhieb gefallen und ich habe es als erstes Hotel "zum Ankommen" gebucht. Das war ein sehr guter Entschluss, denn das schöne Anwesen mit nur fünf Cottages und netten Menschen vor Ort ist perfekt zum Akklimatisieren geeignet. Schon im Vorfeld hatten wir per WhatsApp Kontakt zur Besitzerin Andrea aus Österreich.

Gute zwei Kilometer ist man in diesem Hotel vom Strand in Hikkaduwa entfernt, der hat uns aber gar nicht weiter interessiert. Wir waren einmal mit dem Tuk-Tuk im Ort und haben uns alles angesehen, aber das war nicht unsere Welt. Schönere Strände liegen weiter südlich in Richtung Galle, aber uns hat für den Anfang der wunderbare, große Hotelpool vollkommen ausgereicht.

Hier konnten wir meist ganz alleine schwimmen gehen und die Größe trainierte auch meinen Arm, den ich nicht mehr ganz nach hinten drehen konnte. Das badewannenwarmen Wasser tat richtig gut und ich habe hier mehrmals täglich meine Runden gedreht.

Der Check-in bei der Ankunft war schon sehr herzlich und wir fühlten uns durch Andrea und Shyam gleich willkommen geheißen. Und natürlich auch von Charlie, dem Hotelhund, oben auf dem Eingangsbild zu sehen.

Es war ja noch früh am Morgen und die vorherigen Gäste hatten gerade das Zimmer verlassen. Doch die Wartezeit wurde versüßt: Zuerst bekamen wir unsere erste Kokosnuss-Maus aus King Coconut mit Strohhalm, das beste Getränk der Insel. Man brachte uns zu einer riesigen Liege-Schaukel mit dicker Auflage, direkt am Ufer der Lagune. Hier konnten wir im Schatten liegen und bekamen auch noch eine Tasse österreichischen Kaffee und dazu ein Stück Kuchen. Später kam dann noch jemand mit einer Schale frischem Fruchtsalat. Begeisternd.

Um 10:00 Uhr konnten wir dann schon das Zimmer beziehen, uns aus den Winterklamotten schälen und den schönen, 25 Meter langen, dunkelblau gekachelten Pool mit warmem Wasser erobern. Einfach herrlich.

Die Schaukel wurde dann in den kommenden Tagen auch ein Lieblingsplatz am Nachmittag, wenn unsere Liege vor dem Cottage in die Sonne kam und die anderen Gäste unterwegs oder am Strand waren. Gegenüber der fünf Bungalows auf der anderen Poolseite befindet sich eine Gemeinschaftsküche mit Herd und Kühlschrank. Hier ist immer jemand anwesend und ansprechbar, wenn man Wünsche hat oder Getränke haben möchte. Alle Angestellten haben gute Laune und machen mit vollem Herzen ihren Job. Auch Andrea ist ein Herzensmensch und leitet mit viel Liebe zum Detail dieses wunderschöne Resort zusammen mit Shyam. Er fuhr mit uns auch zum Gewürz-Einkauf zu einem Verwandten.

Auf Wunsch organisiert Shyam einem wirklich alles: Man kann hier auch Massagen buchen, Yogakurse, Kanus mieten oder angeln. Wir haben früh am Morgen eine Fahrt auf der Lagune mit Shyams Vater gebucht, mehr dazu auf einer eigenen Seite. Auch Tuk-Tuk-Fahrer und das Taxi für die Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft nach Galle wurden vom Hotel aus gerne vermittelt.





Lage

Das Hotel liegt in der Nakanda Road, direkt an der Lagune von Hikkaduwa, in einer Ruheoase. Das laute und quirlige Hikkaduwa erreicht man nach knapp 10 Minuten Fahrt mit dem Tuk-Tuk für 800–1.000 LKR.

Vorab hatten wir einen Airport-Transport ausgemacht, der mit Limousine für gut zwei Stunden Transfer 25.000 LKR gekostet hat. Der Fahrer stand pünktlich mit Schild am Ausgang und wartete noch, bis Michael den Kauf der SIM-Karte am überfüllten Dialog-Schalter endlich abgeschlossen hatte.

Der Hotel-Check-out sollte um 11:00 Uhr erfolgen, aber wir durften sogar bis 13:00 Uhr bleiben, da wir sonst zu früh in Galle gewesen wären. Nach Rücksprache konnten wir sogar im Zimmer bleiben. Wir hätten es auch geräumt und den Aufenthalt auf der Schaukel beendet, aber so war es natürlich noch komfortabler für uns. Noch einmal vielen Dank dafür.




Zimmer

Die Zimmer sind hier ganze Cottages mit beschatteter Dachterrasse, ca. 100 m² groß, mit Poolblick und von oben mit Seeblick. Die Terrasse vor dem Zimmer ist mit Tisch und zwei Stühlen möbliert, hier kann man bequem sein Frühstück genießen. Es gibt auch noch einen Schaukelstuhl und für jedes Zimmer steht eine Doppelliege mit dicker Auflage zum Entspannen am Pool zur Verfügung. Wir hatten das Zimmer ganz rechts und somit die einzige Liege, die bis zum Mittag im Schatten lag.

Das große Kingsize-Bett im Zimmer ist bequem, nur sehr niedrig und mit einem Holzrahmen umgeben. Da musste ich immer sehr aufpassen, mir keine blauen Flecken beim Anstoßen zu holen. Auf der Rückseite befindet sich der Ankleidebereich mit offenen Schränken hinter einer Trennmauer.

Es gibt Trinkwasser, einen schnellen Internetanschluss und Adapter im Zimmer. Dazu Mückenschutz in den Steckdosen für einen ruhigen Schlaf. Zusätzlich zur Klimaanlage befindet sich auch noch ein Ventilator über dem Bett.

Die Tür zum Badezimmer sollte man geschlossen halten, denn es ist nach oben offen. Hier duscht man mit gutem Druck naturnah und rund um das Waschbecken gibt es genug Ablageflächen.

Eine Seitentür führt auf einen schmalen Weg rund um das Gebäude und zur Treppe, die hoch auf die schattige Dachterrasse führt. Hier kann man ebenfalls auf Sofa, Sessel oder Schaukelstuhl ungestört sitzen und die tolle Aussicht genießen.

Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt. Am letzten Tag wurde dann, obwohl wir es gar nicht brauchten, das Zimmer geputzt und noch einmal das Bett neu bezogen sowie die Handtücher und Pooltücher ausgetauscht. Der Service war immer hilfsbereit und sehr freundlich, ein gutes Trinkgeld sollte am Ende selbstverständlich sein.





Frühstück

Das Shiva Sunrise hatten wir ohne Frühstück gebucht, weil wir nicht sicher waren, ob wir jeden Tag eins haben wollten. Es war aber gar kein Problem, das vor Ort noch zu bestellen, und wir haben jeden Morgen auf unserer Terrasse mit Blick auf den Pool für 3.100 LKR pro Person gefrühstückt.

Hier kann man wählen, ob Sri Lanka oder Österreich, Terrasse, Dachterrasse oder direkt an der Lagune. Sogar die Uhrzeit kann man bestimmen.

Am ersten Morgen hatten wir ein umfangreiches und leckeres Angebot mit örtlichen Köstlichkeiten: Hoppers (Appa), Pfannkuchen mit Zimt und Honig, gedämpfte Reiskuchen, Pfannkuchen mit Kokosraspeln und Honig (Pittu), String Hoppers (Idiyappam), Roti, Kichererbsen mit Kokos und dazu eine Lotusblüte als Deko. Täglich gab es dazu frischen Fruchtsalat mit Mango, Ananas, Bananen und Papaya und für jeden von uns eine frische King Coconut (Thambili).

Da wir so etwas Leckeres die nächsten sieben Wochen wohl noch öfter bekommen würden, haben wir uns an den beiden Folgetagen für das europäische Frühstück entschieden. Am Ende war dies eines der besten Sri Lanka Frühstücke der Reise.

So gab es leckeres Sauerteigbrot mit Käse aus der Pfanne, Spiegeleier, Marmelade aus Österreich und Fruchtsalat. Dazu Brot und Brötchen vom deutschen Bäcker. Auch noch einmal die runden Pfannkuchen mit Kokos und Honig, weil die uns so gut geschmeckt haben.

Jeden Morgen gab es auch von Andrea aus Österreich mitgebrachten Kaffee und Marmelade von Darbo. Den Kuchen, den es zum Europa-Frühstück auch noch gab, haben wir nicht geschafft. Am frühen Nachmittag dann meist noch eine Kanne Kaffee bestellt und ihn dann dazu gegessen, das hat uns gereicht bis zum frühen Abend zum Dinner.




Kulinarisches

Am ersten Tag waren wir nach dem Flug und über 20 Stunden ohne Schlaf ziemlich fertig. Da kam uns das Angebot gerade recht, dass man sich Essen mit Lieferservice ins Hotel bestellen konnte. Wir entschieden uns für unser erstes Kottu mit Huhn und Käse. Liebe auf den ersten Biss, wir werden noch viele weitere Kottus danach bestellen. Das zweite Gericht war eine würzige Sauce mit diversen Gemüsen und Fisch mit ein paar größeren Knochen. Lecker, aber irgendwie eher wie würzigeres China-Essen. Dazu gab es jede Menge Reis und wir hatten noch einen Salat aus Ananas und Huhn dazu bestellt, der in einer frischen Ananas serviert wurde. Alles zusammen hat dann 6.290 LKR gekostet.

Am zweiten Abend waren wir in Hikkaduwa unterwegs und sind zu Fuß zurück zum Hotel gelaufen. Unterwegs waren wir im kleinen Restaurant im Grünen essen, das sich "Kumari's Cookery Class & Curry Restaurant" nennt, nur ca. 10 Minuten Fußweg vom Shiva Sunrise entfernt. Sie bieten aber auch einen kostenlosen Tuk-Tuk-Service. Für die Anmeldung einfach folgende Nummer anrufen oder eine WhatsApp-Nachricht schreiben: +94 771 93 8326.

Dies ist ein einfaches Restaurant mit sehr freundlichem Besitzer, der uns überschwänglich begrüßte. Es waren noch zwei Schwedinnen vor Ort, die gerade ihren Kochkurs mit der Hausherrin Kumari beendeten. Sonst waren wir die einzigen Gäste, bestellten zwei leckere Ingwerbiere und Curry mit vier Beilagen. Einmal mit Huhn und einmal mit Shrimps.

Während wir auf die Bestellung warteten, zeigte uns der Besitzer stolz seinen Garten mit Pfeffer, Kurkuma und Gemüse und sein Ferienhaus zum Mieten.

Was dann auf den Tisch kam, war auch viel Eigenanbau: Gebratener Spinat, die leckersten dicken und hellgrünen Okraschoten, die wir je gegessen haben, dazu zweimal würziges Curry und Linsen-Dhal. Auf dem Teller ein Berg roter Reis. Und noch etwas Besonderes: Bananenblüten-Curry. Alles lecker und am Ende zahlten wir 5.400 LKR ohne Trinkgeld und gingen im Dunkeln nach Hause. Aber nur ein Stück, denn der Tuk-Tuk-Fahrer, der uns ein paar Stunden zuvor nach Hikkaduwa gebracht hatte, kam vorbei und nahm uns kostenlos mit bis zum Hoteltor, wo er nebenan wohnte.

Am letzten Abend haben wir dann ein hoch bewertetes Restaurant namens Canal View besucht, das uns vom Hotel vorab reserviert und empfohlen wurde. Das war auch gut so, denn es ist meistens ausgebucht. Die Veranda ist schön angelegt mit sieben Tischen. Eine Gruppe kam etwas später ohne Reservierung und bekam keinen Platz mehr.

Hier saßen wir schöner und vom Ambiente her ansprechender als am Vorabend, dazu kam sehr guter, unaufdringlicher Service, natürlich ebenfalls sehr freundlich. Das Curry, diesmal mit Huhn, bestellten wir natürlich noch einmal. Das wird hier in kleinen Tontöpfen auf einem Tablett serviert und war ganz anders. Hier gab es neben dem Hühnercurry dann ebenfalls Linsen-Dhal, dazu aber Rote Bete, getrocknete Auberginen und Kohl. Auch sehr fein abgestimmt und lecker.

Das dazu bestellte Kottu mit Huhn und Käse war nicht so üppig von der Portion her wie beim Lieferservice, aber ganz anders zubereitet. Mehr Huhn und mehr Käse, saftiger und richtig zum Schaufeln - sehr, sehr lecker.

Dazu trank ich einen frischen Ananassaft und wir hatten beide noch ein Ingwerbier. Das war genau so teuer wie am Vortag, wurde hier aber aus Glasflaschen und nicht aus Plastikflaschen serviert.

10% Service Charge waren am Ende automatisch auf der Rechnung, hier konnten wir mit Kreditkarte bezahlen: 6.050 LKR.




Fazit

Eine wunderschöne Unterkunft zum Entspannen mit netten Menschen und dem schönsten Pool der Reise. Es herrscht eine sehr offene, freundliche Atmosphäre. Wir kommen sicher wieder!

Im Januar 2026 waren wir drei Nächte hier.

Hier ist ein Link zu Booking.com direkt zur Unterkunft Shiva Sunrise Resort.

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