Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2003

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BOSQUE PETRIFICADO JARAMILLO 2

Auf der ersten Seite gab es Informationen allgemeiner Art, eine Wegbeschreibung und Infos zum Thema Eintritt. Hier mehr zum Rundgang.

Als wir am Parkplatz bei der Rangerstation ankamen war weit und breit kein anderes Auto zu sehen. Die Autotüren ließen sich nur schwer und vorsichtig öffnen, denn der Wind pustete recht kräftig. Eigentlich gut, denn die heftigen Regenwolken, die uns noch auf der Fahrt durchnässt hatten wurden ebenfalls vom Winde verweht und die Sonne kam wieder heraus.

Nachdem wir geklingelt hatten kam ein sehr gut englisch sprechender Ranger heraus und erklärte uns den Weg und einige Verhaltensregeln. Dann ging es hinaus auf dem gut angelegten Rundweg über die weite Ebene. Für Gruppen gibt es natürlich auch Führungen, aber eine freie Exkursion ist ja sowieso eher nach unserem Geschmack.

Direkt am Anfang des Weges sass eine kleine Echse und sonnte sich. Auch wenn das Auge eher von den Baumgiganten gefangen wird, sollte man auch die kleinen Blumen und Holzsplitter am Wegrand beachten. Die Ruhe hier wird nur vom Heulen des Windes unterbrochen, die Luft ist glasklar und der Blick in die flache Ebene mit ihren Randgebirgen reicht weit.

Da die Fundstätten unersetzlich sind, versteht es sich hier, ebenso wie im Versteinerten Wald bei Sarmiento, das man keine Fossilien und Steinsplitter mitnimmt oder Müll hinterlässt.


Steinriesen

Die Stämme liegen verstreut an den Hängen einger Hügel in der weiten Meseta, so sehen sie auf den ersten Blick kleiner aus als sie sind. Erst wenn man sich nähert und direkt daneben steht werden die Dimensionen bewusst. Denn der Durchmesser einger Stämme ist immerhin bis zu 3 Meter und man kommt sich daneben recht klein vor.

Die Oberfläche ist glatt, wie poliert und lackiert und fühlt sich wunderbar an. Die Farben sind kräftig und warm, ein Meisterwerk der Natur. Wenn man nah herangeht, sieht man die Strukturen und auch die Astlöcher und Einschnitte im Holz ganz genau. Auf einigen Stämmen wachsen bunte Flechten. An anderen Stellen sind die Bruchflächen der Stämme schon etwas weißlich und schimmernd wie Quarz, so intensiv ist die Versteinerung.

Nur die rechtweinkligen Sprünge zeigen, das es wahrscheinlich kein lebendiges Holz sein kann, wie auf dem rechten, kleinen Bild zu sehen. Der Weg führt in Schlangenlinien von Stamm zu Stamm, kleinere liegen am Wegrand. Man hat unterwegs einen schönen Blick in die weite Mesta und auf das Begmassiv Madre Y Hija (Mutter und Tochter).

Da auf diese Seiten nicht alle Bilder passen, sind einige Digitalbilder von den Stämmen und der Region noch auf meiner Fotowelt als Digitaler Spziergang zu sehen.

Der Besuch des Bosque Petrificado Jaramillo offenbart einen großartigen Teil der patagonischen Schöpfungsgeschichte, man sollte sich aber den zweiten versteinerten Wald bei Sarmiento auf keinen Fall entgehen lassen. Er ist anders. Wie anders, das seht Ihr hier.


Google Map zum Thema

Da sind sie, leider unscharf.


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