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Mt. WILLIAM

Der 1.168 m hohe Mount William ist der höchste Berg in den Grampians, auf dem Gipfel befinden sich einige Antennenmasten der australischen Flugsicherung. Leider kann man nicht ganz bis oben fahren, das ist nur dem Wartungspersonal der ansonsten unbesetzten Station vorbehalten.

Von der Grampians Tourist Road abgebogen fährt man eine idyllische, kurvige Straße einige Kilometer bergauf, bis eine Schranke die Weiterfahrt verhindert. Hier parkt auf dem kleinen Parkplatz und läuft dann zu Fuß weiter auf der Asphaltstraße, die zum Teil sehr steil ansteigt.

Unterwegs hat man schöne Aussichtspunkte, die sich zum Verschnaufen eignen. Deshalb besteigt man den Gipfel des Mount William am besten am späten Nachmittag an einem klaren Tag. Dann ist es nicht mehr so heiß und die Landschaft ist in ein schönes Licht getaucht.

Allerdings ist bei der Fahrt zum Parkplatz Vorsicht geboten: im oberen Teil der Straße leben einige braune Felsenwallabies. Bei tiefstehender Sonne kann man die kleinen Hüpfer kaum sehen, wenn sie im Schatten der Felsen am Rand der Straße hocken. Beim Näherkommen springen sie garantiert quer vor dem Wagen her, um sich dann am Abhang im Gebüsch zu verstecken.

Unterwegs

In der Sonne auf dem Asphalt und dazu noch die Steigung - der Aufstieg ist kein Zuckerschlecken. Die 3,5 km sind sehr anstrengend, man braucht dazu ca. 1,5 Stunden hin und zurück. Für all die Anstrengung wird man mit einem herrlichen Blick auf die Grampians und die Ebene belohnt. Weit erstreckt sich Farmland bis an den Horizont und die bizarren Gipfel der Grampians bilden eine schöne Kulisse.

Der Mt. William ist auch Ausgangpunkt für längere Wanderungen auf das Mitchell-Plateau in fast 1000 m Höhe südlich des Gipfels. Hierzu sollte man sich bei den Rangern im Information-Center in Halls Gap anmelden. Die Zahl der Wanderer ist limitiert, um die hochalpine Vegetation zu schützen, die lange Zeiträume zur Regeneration braucht.

Das Wetter hier oben kann sich sehr schnell ändern, eine warme Jacke sollte man auch für einen Ausflug am Nachmittag dabei haben. Ein paar Müsliriegel oder eine Banane gegen plötzlichen Hunger sind ebenfalls hilfreich. Laut Parkbeschilderung ist zu jeder Jahreszeit mit überraschendem Nebel, Regen und Kälte zu rechnen. Gebirge eben...

Am Ziel

Der Platz am Gipfel wird natürlich beherrscht von Antennenmasten und kleinen Computerpavillions. Man kann aber um das eingezäunte Areal, an dem die Straße endet, herumgehen. Nach Norden hat man dann einen grandiosen Blick - wie auf obigem Bild.

Die Natur ist jenseits des Stationsgeländes und des kleinen Gipfelsteins so unberührt, dass ich auf dem Weg zum Fotografieren beinahe auf eine kleine Eidechse getreten wäre. Diese scheuen Tierchen, die sonst sofort weghuschen, wenn man näherkommt, schauen einen hier ganz erstaunt an, als wollten sie fragen: "Was seit ihr den für komische Figuren?". Überhaupt habe ich nirgends so viele kleine Eidechsen auf einmal gesehen wie hier oben.

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