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ATHABASCA FALLS

Wer auf dem Icefields Parkway reist, der hat die Möglichkeit eine ganze Menge schöner Wasserfälle und Schluchten zu bestaunen. Auch die sind 23 Meter hohen Wasserfälle des Athabasca River im Jasper National Park sind sehr gut direkt vom nahen Icefields Parkway aus zu erreichen. Das Wasser hat sich hier mit viel Kraft durch eine Schicht harten Quarzits und den darunter liegenden weicheren Kalkstein gegraben. So entstand eine schmale, kurze Schlucht und zudem haben sich noch einige runde Auswaschungen, so genannte Potholes, gebildet. Die Fälle sind nicht wegen ihrer Höhe so spektakulär - sie sin nur 24 Meter hoch und 18 Meter breit - sondern wegen der enormen Kraft, mit der hier die Wassermassen durch einen engen Spalt stürzen. Hier ist man der wilden Kraft der Elemente ganz nah. Ein schönes Fotomotiv mit tiefblauem Wasser und Bergen im Hintergrund.

Der Parkplatz ist groß und weist schon beim Ankommen auf die Besuchermassen hin, auch alle Busse halten hier kurz an. Es gibt eine Umgebungskarte auf einer Tafel, der man die lage der etwas verwirrenden Pfade, Treppen und Aussichtspunkte entnehmen kann. Die meisten Besucher laufen aber nur kurz bis zur Brücke, machen ein paar Fotos und dann wird es auch schon wieder Zeit für die Weiterfahrt.

Wir waren zwei Mal an den Athabasca Falls. Beim ersten Besuch haben wir uns Zeit genommen, denn die Sonne kam gerade zwischen den Wolken hervor. Noch an der Abzweigung zu den Sunwapta Falls hatte es in Strömen geregnet, so dass wir dort gar nicht ausgestiegen sind. Den Besuch haben wir dann später, beim zweiten Besuch des Icefields Parkway, nachgeholt.

Bei schönstem Sonnenschein konnten wir die Athabasca Falls und die gut ausgeleuchtete Schlucht fotografieren und sind noch den kurzen Weg hinunter zu den Lower Falls gelaufen. Hinter der Fußgängerbrücke verzweigt sich der Pfad. Links geht es zum Wasserfall, dort hat man einen Aussichtspunkt fast direkt am Fall in Augenhöhe mit dem Wasser. Rechts unter der Straßenbrücke geht es zwischen engen Felswänden über Treppen zur wenig aufregenden Lower George und zu Abandoned Channel. Unterwegs blickt man in die Schlucht mit Kanälen und Strudellöchern, welche die Wasserktaft in einem der härtesten Materialen im Jasper National Park hinterlassen hat. Kurz vor dem Ende muss man sich noch durch eine enge Lücke zwischen Zaun und Fels quetschen.



Beim zweiten Besuch hatte es einige Tage zuvor heftig geregnet, nun schien die Sonne wieder von fast wolkenlosem Himmel. Überall auf dem Parkway gab es Schlammlawinen, die Flüsse waren gut gefüllt mit braunem Wasser und in die türkisen Seen mischten sich ebenfalls die schlammigen Sedimente.

Auf dem Rückweg von Jasper zum Campingplatz am Thompson Creek, unserem nächsten Ziel, machten wir noch einmal kurz Halt an den Athabasca Falls. Wir stellten uns den Wasserfall, ein paar Wochen zuvor noch kristallklar, nun braun vor. Und tatsächlich, der Vergleich der beiden nächsten Foton zeigt den deutlichen Unterschied.



Google Map zum Thema

Athabasca Falls im Winter

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