Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2000
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KAU DISTRICT
     Auf dem Highway 11 zwischen der Abzweigung zum South Point und dem Volcanoes Nationalpark durchquert man den Kau District. Der Highway ist hinter der Abzweigung zur Südspitze noch ein gutes Stück weiter kurvenreich. An den Bergen hier regnet es sich oft ab, die Landschaft ist grün. Schilder warnen vor Überschwemmungen bei starkem Regen.
     Als wir im November 2000 hierher kamen hatten die stärksten Regenfälle der letzten 30 Jahre in Hilo und im Kau District starke Verwüstungen angerichtet. Der Highway 11, die einzige Verbindungsstraße im Süden, war unpassierbar, weil Wassermassen die Straße vor mehreren Brücken komplett weggeschwemmt hatten. Innerhalb weniger Tage wurde hier eine mehrere Meilen lange, holprige und staubige Umgehungsstraße durch die umliegenden Plantagen angelegt, die wir dann auf unserem Weg zum Volcanoes Nationalpark befahren konnten. Dabei wurde die Wucht der Überschwemmungen an einigen breiten Wasserschneisen durch die Felder und Wälder deutlich sichtbar.
     Vorbei an Naalehu kommt man zur Abzweigung bei Milemarker 60,6. Hier geht es zum Whittington Beach Park nahe der kleinen Ortschaft Honuapo. Dieser Beachpark ist relativ wenig besucht und nicht sehr gepflegt, man kann ihn getrost auslassen.
     Der Ort Punaluu war um 1880 in der Blütezeit der Zuckerindustrie ein bedeutender Hafen. Es gab sogar mal eine Eisenbahn hierher. Punaluu bedeutet "tauchende Quelle", weil es am Grund der Meeresbucht Trinkwasserquellen gibt. Früher war dies eine wichtige Wasserversorgung an der Küste, die Einheimischen tauchten in der Bucht mit Kalebassen bis zum Meeresgrund und füllten sie dort mit Süßwasser.

Punaluu Beach Park
     Beim Milemarker 56 zweigt eine Straße ab zum Punaluu Beach Park. Dieser ist sehr bekannt und man trifft eine Menge Touristen, auch Busse halten hier an. Der Parkplatz ist groß, mit Toiletten und windgeschützten Grillpläzen sowie einer kleinen Campingfläche ausgestattet. In der Mitte des Strandes gibt es einen kleinen Kiosk. Einheimische, wie der auf meinem kleinen Bild, verkaufen geflochtene Hüte und Körbe und demonstrieren ihre Künste den interessierten Touris.
     Der Strand ist malerisch, schwarz und von schlanken Kokospalmen gesäumt. Ein gutes Fotomotiv, wenn nicht so viele Leute herumlaufen würden. Für Einsamkeit muss man am Morgen oder am Abend kommen.
     An der rauhen Südküste bietet diese Bucht eine der wenigen guten Bademöglichkeiten. Am besten in der Nähe der Boosrampe ins Wasser gehen, weiter draußen gibt es viele tückische Strömungen.
     Ebenfalls eine Attraktion sind die Seeschildkröten, die sich hier gut beobachten lassen. Wir hatten Glück und sahen ein sehr großes Exemplar am Strand, das bei Ebbe vor sich hindöste und ein gutes Fotomotiv abgab. Die anderen schwammen im Wasser und ab und zu guckte mal ein Köpfchen zum Luftholen aus den bewegten Wellen.
     100 Meter östlich vom Strand führt ein Pfad zu den Resten eines Heiaus.

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