Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2000
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| Bilder vom Sonnenaufgang im Winter |
 
SONNENAUFGANG II
     Sonnenaufgang am Gipfel des Haleakala ist eines der faszinierendsten Naturschauspiele auf Hawaii. Auf der Sonnenaufgangsseite vom Sommer 1996 sind Bilder zu sehen, die einen sehr klaren Tag mit wenig Wolken und viel Sonne zeigen.
     Wenn man nachts um 3 Uhr aufsteht und von Kihei aus zum Gipfel schaut, hat man kaum eine Möglichkeit zu entscheiden, wie das Wetter wird. Er kann von unten in Wolken sein und man fährt über die Wolkendecke. Oder der Hang sieht von unten klar aus und auf der Rückseite stauen sich die dicken Regenwolken. Hilfreich ist es auf jeden Fall, vorher die Wetterauskunft der Parkverwaltung anzurufen.
     Die Telefonnummer, unter dem die Bandansage abhören kann, ist: 871-5054
     Im November 2000 gab es grundsätzlich jeden Tag mehr Wolken und mehr Wind als im September. Da wir in Maui ankamen, nutzten wir direkt am ersten Tag den Jetlag, durch den wir sowieso um 3 Uhr nachts hellwach waren.
     Dieser Sonnenaufgang unterschied sich komplett von demjenigen, den ich auf der anderen Seite beschrieben habe. Schon die dort beschriebene Auffahrt führte uns jetzt durch dichten Nieselregen. Die stille Hoffnung, es würde oben besser, erfüllte sich nicht. Am Park-Gate wurden wir vor viel Wasser auf der Straße gewarnt, die Pfützen waren gigantisch und es regnete wie aus Kübeln. Trotzdem fuhren mit uns noch einige weitere Unentwegte durch die stockdunkle Nacht hinauf zum Aussichtspunkt.
     Oben angekommen - viel zu früh, weil man für die Strecke als kurvengeübter Europäer wesentlich weniger Zeit braucht als in den meisten Reiseführern angegeben - blieben wir erst mal im Auto sitzen. Draußen regnete es noch immer, dichter Nebel umwaberte den Gipfel, es war windig und schweinekalt. Also wurden erst mal schichtweise die dicken Sachen und die notwendigen Regenjacken herausgekramt und im Auto angezogen, bevor man sich heraustraute.
     Alle Sonnenaufgangfans trafen sich dann im Unterstand, viele waren es nicht. Durch den Atem der Menschen beschlugen die Scheiben, da draußen aber nur eine dicke Wolkensuppe zu sehen war machte das gar nichts.
     Scherze wurden gemacht als jemand bemerkte, das jetzt genau eigentlich der Sonnenaufgang wäre. Die ersten gaben schon auf fuhren weg. Die roten Rücklichter waren kaum im Nebel auszumachen.
     Während wir noch unschlüssig herumstanden, lichteten sich urplötzlich die Wolken und es wurde heller. Alle strömten ins Freie, wo ein kräftiger kalter Wind blies. Dankbar für die mitgebrachten Handschuhe stellten wir das Stativ auf, ohne dessen Hilfe wohl sämtliche Bilder verwackelt wären.
     Und dann kam sie doch, die Sonne! Erst diffus, dann brach sie mit Urgewalt durch die Wolken. Begeisterter Applaus der Zuschauer, die ausgeharrt hatten. Das Erlebnis war berauschend, Wolkenfetzen trieben vorbei, es nieselte nicht mehr und die Kuppeln der nahen Kole Kole Sience City leuchteten golden.
     Mein schönster Sonnenaufgang, ich hoffe die folgenden Bilder bringen die Stimmung gut rüber. 3 weitere besonders schöne Bilder sind noch in meiner Fotogalerie zu bewundern, die 3. Reihe in der Galerie Himmel.


Bilder

Sie Sonne kämpft gegen die Wolken an.
 

Der silberfarbene Wassertank wird vergoldet.
 

Kole Kole Sience City ist ein gutes Fotomotiv.
 

Jetzt hat die Sonne schon volle Kraft und vertreibt die Wolken.
 

Blick zur Nachbarinsel Big Island auf den Gipfel des Mauna Kea.
 
 
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