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Kahakuloa
     Einige Kilometer vor dem Ort Kahakuloa endet der schöne State Highway und wird plötzlich schlechter. Mit einigen Unebenheiten und einspurigen Brücken schlängelt sich die Landstraße an der Küste entlang. Markantester Punkt ist hier der kegelförmige Felsen auf dem zweiten Bild, der Kahakuloa Head. Ihn kann man auch ganz klein von Kahului und von den Hängen des Haleakala aus sehen. Es ist eine sehr beeindruckende Landmarke, die aus verschiedenen Perspektiven ihre Form ändert.
     Mehrere Aussichtspunkte lädt zu einem Stop ein, von hier aus hat man nach kurzem Fußweg einen schönen Blick auf die Bucht und den Ort. Ein dunkler Strand ist zu erkennen und auf der gegenüberliegenden Seite liegt der Kahakuloa Head. Kahakuloa ist ein sehr abgeschiedener Ort, der vom Tourismmus noch nicht heimgesucht wurde. Hier leben ein paar hawaiianische Familien, die im Tal ihren Taro anbauen, den sie dann zu Poi verarbeiten wie ihre Vorfahren schon vor vielen hundert Jahren. Fischfang und Jagd bereichern den Speiseplan.
     Es ist ein sehr regenreicher Ort, die Daten von 3 Wetterstationen der Umgebung sind auch im Internet zu finden, unter NCDC Station.
     Der Ort besteht hautsächlich aus Häusern in Holzrahmenbauweise, sehenswert ist die kleine, grüne Kahakuloa Hawaiian Congregational Church. Einige Bilder sind auf der Webseite der Gemeinde zu sehen.

Narrow Road
     Erst kurz vori Kahakuloa wird es einspurig und gefährlich wegen herabfallender Felsbrocken und Gegenverkehr. Offiziell ist es daher verboten, zwischen der Nordspitze Kanounou Point und Waihee mit einem Mietwagen zu fahren - die Versicherung wird hier für nichts zahlen. Leider, denn die Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll, also sollte man es sich gut überlegen, denn man fährt mit Leihwagen auf eigene Gefahr.
     Wem schon auf dem Hana Highway vor lauter Kurven der Angstschweiß in die Augen tropfte, der sollte diese Strecke unbedingt meiden. Rücksichtslose oder ungeduldige Fahrer sind hier ebenfalls falsch.
     Trotz der schönen Aussicht bieten sich jedoch nicht viele Möglichkeiten zum Stop an, um sie in Ruhe zu genießen. In einigen Reiseführern ist noch zu lesen, diese Straße wäre nicht befestigt. Das stimmt nicht mehr, sie ist durchgehend geteert. Allerdings ist der Belag stellenweise sehr schlecht und die Straße fast in allen Kurven nur einspurig zu befahren.
     Durch tief eingeschnittene Täler schlängelt sie sich am Meer entlang, bei schlechtem Wetter rate ich vom Befahren ab. Bei Sonnenschein ist es kein Problem, wenn man vorsichtig ist. Die größte Gefahr sind nicht der Steinschlag oder die mangelnde Einsicht im Kurvenbereich, sondern die einheimischen Fahrer. Sie fahren auf der ihnen bekannten Strecke etwas sorgloser entlang - sie wissen ja, wo es passt und wo nicht. Man sollte also immer und in jeder Situation, ob an Brücken oder in den zahlreichen Kurven, mit unaufmerksamen Gegenverkehr rechnen.
     Auf den steilen Hängen weiden Kühe und das vorgelagerte Inselchen Mokeehia Island beherbergt eine große Kolonie Seevögel. Bei Waihee wird die Fahrbahn dann wieder breiter und man kann zügig bis Wailuku weiterfahren. Nachdem man den Waihee River überquert hat, findet man linkerhand die Aina Anuhea Tropical Gardens, die zu besichtigen sind. Kurz danach erreicht man Zentral-Maui und kann einen Abstecher zum Iao Valley State Park machen.

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