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Geschichte Lahaina war bereits vor Zusammenschluss der Hawaiiinseln unter König Kamehamea dem Großen Sitz des Königs Kahekili von Maui. 1790 besiegte Kamehamea I. König Kahekili in der Schlacht im Iao Valley, brachte Maui unter seine Herrschaft und verlegte den Regierungssitz 1802 nach Lahaina, nachdem er alle anderen Inseln ebenfalls erobert hatte. Die ersten Walfänger kamen 1819 nach Lahaina. In diesem Jahr starb Kamehameha I. 1842 ankerten schon 40 Schiffe vor der Stadt, in den folgenden 4 Jahren wurden es bis zu 500 Schiffe. Hier nahmen die Walfänger Proviant auf und suchten Schutz vor den Winterstürmen des Nordpazifik und Geborgenheit in den Armen der einheimischen Mädchen. Der Ort war voller Seeleute und Mädchen, die Kneipen waren gut gefüllt - hier war das "Sündenbabel" des Pazifik. Einen Volkszählung ergab 3445 Einheimische, 112 Ausländer und 600 Seeleute. Auch Hermann Melville verbrachte 1843 einige Monate in Lahaina und fand hier genügend Stoff für seinen Roman "Moby Dick".
1823 kamen die ersten Missionare aus Neuengland. Entsetzt über die Unmoral nahmen sie den Kampf gegen die Walfänger auf und schafften es durch ihren Einfluss, der königlichen Familie ihre Weltanschauung und Moral zu vermitteln. Sie gründeten Schulen und führten das Kleidertragen bei den Einheimischen ein. Die Walfangschiffe wurden mit einem Tabu belegt und die Mädchen trauten sich nicht mehr an Bord. 1825 gab es einen kleinen Aufstand, ein Mob von Walfängern drohte mit dem Niederbrennen der Missionarshäuser, wenn die strengen Gesetze gegen Prostitution nicht aufgehoben würden.Aber die Missonare setzten sich am Ende doch durch. Als in Kalifornien das Goldfieber ausbrach sattelten viele Walfänger um und verließen die Schiffe. In Pennsylvania hatte man Erdöl entdeckt und der Wal-Tran verlor schnell an Bedeutung. Mit dem Walfang ging es dann recht rapide bergab. Viele Bilder und Infos zum Thema Wale findet Ihr auf der Seite des Island Marine Institute |

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