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JEHAN NUMA PALACE

Wir hatten in Bhopal einen Abholservice vom 14 Kilometer entfernten Flughafen zum Hotel dazu gebucht, denn wir waren am Tag zuvor gerade in Mumbai gelandet wo wir eine Nacht in Sahara Star Hotel verbracht hatten. Gegen Mittag sind wir dann mit Jet Airlines nach Bhophal geflogen, um dort eine Nacht im Jehan Numa Palace Hotel zu verbringen. So begann der Urlaub recht entspannt und wir wurden pünktlich nach Ankunft in der Flughafenhalle empfangen und dann eine gute halbe Stunde quer durch die Stadt gefahren.

Im Jehan Numa Palace wurde uns dann an der Rezeption erst einmal ein Saft gereicht und nachdem wir die Anmeldformalitäten erledigt hatten brachte man uns zu unserem Zimmer in einem Innenhof. Da dachten wir noch, das Hotel wäre klein. Nach dem Auspacken gingen wir dann erst einmal auf einen Erkundungsgang durch die Anlage und entdeckten angrenzend an unser Gebäude weitere Höfe und Gebäude. Die liegen so verschachtelt, das der Eindruck im Inneren gemütlich und intim ist. Auf Google Maps unten ist das gut zu erkennen.

Das Gebäude ist eine Residenz aus dem 19. Jahrhundert, mit geraden Linien und fast modern anmutendem Ambiente. Eine Mischung aus britischer Kolonialarchitektur mit griechischen Säulen und italienischen Renaissance-Elementen. Dazwischen gepflegte Blumenbeete und Rasenflächen. Der Anbau vor der Rezeption beherbergt eine Bar namens "Tattenham Corner", ein italienisches Restaurant "La Kuchina" und das klimatisierte "Shahnama Restaurant" in dem Frühstück und ein Dinner-Buffet serviert werden. Im größeren Innenhof befindet sich ein sehr schöner Außenpool und eine Patisserie mit Café, daneben gibt es hier auch ein Spa- und Wellnesscenter und ein gut ausgestattetes Fitnesscenter. Das wird in Form eines Clubs betrieben und auch von Mitgliedern aus Bhopal genutzt, die dafür durch einen Seiteneingang kommen. An diesem Eingang findet man auch Stallungen mit edlen Reitpferden, die jeden Morgen und Abend auf dem Platz vor dem Stall von einem Trainer bewegt werden.

Im kleineren Innenhof, in dem wir unser Zimmer hatten, befindet sich das Restaurant "Under the Mango Tree" und der 100 Jahre alte Namensgeber - ein Schatten spendender schöner Mangobaum.

WLAN kann man in allen Bereichen der Unterkunft kostenfrei nutzen. Bei unserem zweiten Aufenthalt in Bhopal nach Besuch von Satpura und Pachmarhi haben wir dann zwei Nächte im Schwesterhotel Jehan Numa Retreat gewohnt.


Lage

Das Jehan Numa Palace Hotel befindet sich in einer ruhigen Seitenstraße im Stadtviertel Nadir Colony im Südwesten von Bhopal. Von hier aus sind es nur 1 Kilometer zum Museum Indira Gandhi Rashtriya Manav Sangrahalaya und zum Nationalpark Van Vihar, der aber eher ein Zoo ist. Das Hotel liegt 2 Kilometer vom Stadion TT Nagar in Bhopal entfernt. Die Busbahnhof Nadra liegt 4,7 Kilometer, der Bahnhof von Bhopal 6 Kilometer und der Inlandsflughafen Raja Bhoj 14 Kilometer entfernt.


Zimmer

Das Hotel verfügt über 100 Zimmer und 6 Suiten. Wir bekamen einen PATIO Raum im historischen Teil des Gebäudes. Diese komfortabel eingerichteten Zimmer liegen in einem gemütlichen Innenhof mit einer dicken Bougainvillea Hecke und einem Mangobaum. Da nicht alle Zimmer hier belegt waren, hatten wir viel Privatsphäre. Das Restaurant hat nicht gestört denn die Zimmertür war recht dick. So hörte man nur ein leises Klappern der Töpfe, das hörte aber vor Mitternacht auf. In der Nacht war es sehr ruhig und wir haben gut geschlafen.

Vor dem Zimmer stehen Stühle, man kann so im Innenhof sitzen. Hier hat leider nur ein kleiner Tisch gefehlt, damit man draußen auch mal Kaffee trinken konnte.

Bei unserer Ankunft befand sich im Zimmer nämlich nicht nur ein Obstkorb, sondern auch leckerer kleiner Kuchen und eine Platte aus Schokolade mit unserem Namen drauf, die uns willkommen hieß. Sehr aufmerksam und nett.

Diese günstigste Zimmerkategorie im Haus ist gemütlich mit kolonialen Möbeln aus dunklen Holz eingerichtet, die Wände sind hell gestrichen und der Boden aus Marmor. Das Badezimmer ist groß und wandhoch gekachaelt, es gibt eine Badewanne mkit integrierter Dusche udn viel Ablageplatz. Ein Fernseher, Safe, die tägliche Zeitung, Toilettenartikel im Bad und eine leise Klimaanlage sind hier selbstverständlich.


Frühstück

Das Buffet Frühstück wird in der ersten Etage im "Shahnama Restaurant" serviert. Das ist angenehm klimatisiert. Es gibt eine Ecke mit indischen Komponenten und die volle Auswahl an kontinentalem Frühstück. Eier werden natürlich auf Wunsch frisch zubereitet und die Beilagen lassen keinen Wunsch offen. Das Buffet ist nicht riesig, aber es wird ständig frisch nachgelegt und gerade gerückt, sobald sich jemand bedient hat. Sehr lecker waren auch die frischen Obstsäfte und Milchshakes, sogar Eiskaffee gab es hier. Ein guter Start in den Tag!


Essen

Abend hatten wir keine Lust auf großes Buffet und gingen lieber ins Restaurant direkt gegenüber von unserem Zimmer. Hier konnten wir im Freien unter einem Dach sitzen, die Wärme des Abends statt unterkühlter Klimaanlage genießen und dazu a lá Carte essen. Angeboten wird Mughlai Küche und man kann in die offene Grillküche schauen, in der die Köche wirbeln und Fleischspieße auf offenem Feuer grillen.

Die Auswahl fiel schwer, aber dann entschieden wir uns für drei Gerichte, die wir dann teilten: bestellt haben wir Chicken Tikka Masala und Paneer Pasanda, hier wird der Käse mit getrockneten Früchten gefüllt und in einer Sauce aus Tomaten und Zwiebeln serviert. Dazu bestellten wir noch ein Linsengericht, das man hier Dhal Shanama nennt. Shanama ist das Buch der Könige und wahrhaft königlich war das Gericht aus dreierlei Linsen und Bohnen die 16 Stunden lang über einem Kohleofen cremig gekocht wurden. Das war der Knaller, so ein leckeres und cremiges Linsengericht hatten wir noch nie.

Aber auch die anderen Gerichte waren sehr lecker, die Saucen cremig und nicht zu fettig. Dazu gab es Naan-Brot und Kingfisher Bier. Wir haben leider erst ans Fotografieren gedacht, als wir schon halb aufgefuttert hatten. Der Hunger war so gross, dass wir alle drei Gerichte geschafft haben, für eine Nachspeise war dann allerdings kein bisschen Platz mehr.

Die Rechnung betrug am Ende dann 2.200 Rupien für das Essen und 465 Rupien für das Bier, wie immer in Indien getrennt abgerechnet. Dafür waren das hier Endpreise inklusive Steuern und Service Charge.



Fazit

Schönes, stilvolles Hotel mit guter Küche und professionellem Service.

Im November 2015 waren wir für 1 Nacht hier.

Wer sich direkt informieren möchte, hier ist die Webseite vom Hotel Jehan Numa Palace.

Google Map zum Thema

Jehan Numa Palace

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