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JEHAN NUMA RETREAT

Die erste Nacht in Bhopal verbrachten wir im Jehan Numa Palace; auf der Webseite dieses Hotels entdeckten wir dann das Retreat, welches gemeinsam mit einer Jungle Lodge am Satpura National Park zur Jehan Numa Group gehört. Nachdem wir die Satpura Ranges besucht hatten waren wir dann noch einmal für 2 Nächte in Bhopal und haben diesmal die grüne Oase Jehan Numa Retreat gebucht, was eine sehr gute Entscheidung war. Fußöläufig von hier sind diverse Museen zu erreichen und auch das Clubhaus des örtlichen Golfclubs liegt direkt nebenan.

Das neue Hotel ist eine wahre Perle, die wir in der quirligen Stadt nicht vermutet hätten. Hier findet man Ruhe und perfekten Service. Das Ammbiente ist modern und gemütlich, angepasst an die Natur mit Brauntönen und viel Grün rundum. Schon die Zufahrt und die Rezeption beeindrucken, ein schattiger Gang führt zu den Restaurants und zu den einzelnen Zimmern. Leise Musik ist dort im offenen Flur zu hören, die Lautsprecher sind zwischen den Steinsäulen versteckt.

Auf dem weitläufigen Hotelgelände wird auf Beeten Obst und Gemüse angebaut, ökologisch korrekt und sorgsam von Gärtnern gepflegt. An den Häusern sorgen Bananenstauden und Papayas nicht nur für Schatten, sie tragen auch die später servierten Früchte.

Direkt gegenüber der weitläufigen Lobby befindet sich ein gemütlicher Aufenthaltsraum. Dahinter liegt der Spa namens Chakra, in dem man sich massieren und verwöhnen lassen kann. Der Pool dahinter ist einladend und 20 Meter lang, der pefekte Ort zur Abkühlung. Sobald man dort auftaucht, kommt ein Angestellter und bringt frische Handtücher. Niemand war hier, wir hatten ihn ganz für uns alleine. Ein perfekter Platz.

Um das ganze Gelände führt ein Spazierweg, auf dem man die verschiedenen Beete und Pflanzen sehen kann und am Morgen lassen sich hier gut diverse kleine Vögel beobachten. In der Ecke gibt es einen Zwerg-Golfplatz mit einem Abschlag-Hügel und gepflegtem Rasen um die 2 Zielfahnen neben einem kleinen Sandbunker.



Lage

Das Jehan Numa Retreat liegt im Aussenbezirk von Bhopal, 3 Kilometer von der Altstadt entfernt an der Dr.Saleem Ali Road. Diese Straße führt weiter am Ufer des Upper Lake entlang durch den Van Vihar Nationalpark (kostenpflichtig). Eine grüne Lunge mitten in der Stadt und in direkter Nachbarschaft zum Hotelgelände. Man kann im Retreat auch Mountain Bikes mieten, um den Nationalpark zu erkunden. Da wir dort schon mit Auto und Fahrer unterwegs waren, haben wir auf einen weiteren Besuch verzichtet und lieber die schöne Anlage genossen. Der Nationalpark ist eher ein Zoo mit Natur-Gehegen und Vögel lassen sich auch auf dem Hotelgelände beobachten.

Das Hotel liegt 11 Kilometer vom Bhopal Airport entfernt, von hier aus machten wir einen Halbtagesausflug zu den 75 Kilometer entfernten Stupas von Sanchi und besuchten die grosse Moschee Darul Uloom Taj-ul-Masajid in Bhopal.


Zimmer

Die Zimmer in diesem Hotel sind ein Traum, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Auf 6 Häuser verteilen sich 28 Zimmer, elegant und doch rustikal eingerichtet, so als würde man im Luxus auf dem Land leben. In jedem der geräumigen Zimmer gibt es eine Ecke mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, Klimaanlage und SAT-TV auf Flachbildschirm, eine Minibar mit der Möglichkeit sich Kaffee und Tee zuzubereiten und kostenlosen schnellen W-Lan Zugriff auf das Internet. Das Lichtsystem ist gut durchdacht und die diversen Fenster lassen sich alle mit Rollos und Gardinen lichtundurchlässig schließen.

Ausserdem hat man hier eine eigene Terrasse mit einer erstaunlich gemütlichen Steinbank, Tisch und hölzernen Planken. Hier kann man im bereit gestellten Morgenmantel heraustreten und den erwachenden Tag mit der ersten Tasse Kaffee begrüßen, was wir sehr genossen haben.

Auf dem Weg zum Bad gibt es ausreichend Schrankraum und Ablagefläche für die Koffer. Das Bad selbst ist sehr groß und bietet neben Waschbecken mit Ablage auch eine Badewanne mit Dusche und zusätzlich noch eine Außendusche. Die ist einfach wundervoll, umgeben von hohen Mauern und mit kräftigem Wasserstrah aus der Regenwaldusche, die sogar für Michael hoch genug hing. Komisch, woher der kleine verängstigte Frosch kam, den wir am Abend im Bad fanden. Natürlich wurde er sofort nach einem Foto wieder in die grüne Natur entlassen. Selbstverständlich gibt es hier auch ausgesuchte Pflegeprodukte wie Shampoo, Body Lotion und Seife und einen Föhn, bei dem man nicht ständig den Knopf festhalten muss.

Wir hatten das letzte Zimmer in der Reihe, so dass nur ein Nachbar um die Ecke wohnte. Leider befand sich auf der anderen Seite des Zugangsweges die Wäscherei, so dass man manchmal den Schleudergang der Waschmaschinen hören konnte, wenn man auf der Terrasse saß. Im Zimmer selbst war es ruhig und wir haben hier auf guten Matrazen und in schöner Bettwäsche himmlisch geschlafen. Definitiv eines der schönsten Zimmer dieser Reise, hier hätten wir es noch länger ausgehalten.


Frühstück

Das Frühstück wird im klimatisierten und geschmackvoll eingerichteten Restaurant "The Coriander Leaf" eingenommen, in dem sich auch der Barbereich befindet. Hier ist in einem etwas abgetrennten Raum ein üppiges Buffet aufgebaut und man sitzt an schön eingedeckten Holztischen. Die Auswahl ist riesig, selbstverständlich gibt es neben europäischen Frühstück mit Eiern nach Wunsch, Toast und Marmelade auch diverse warme indische Köstlichkeiten und passende Saucen.

Lecker waren hier auch die diversen Milchshakes und Säfte, es gab sogar Eiskaffee und einen Joghurtdrink mit Erdbeeren. Auch kleine Schalen mit diversen Joghurt-Zubereitungen hatten genau die richtige Größe um mehrere zu probieren. Die Kellner waren aufmerksam und brachten alles aus der Küche, was man sich wünschte und nicht gleich auf dem Buffet fand.


Essen

Bevor wir nach Bhopal reisten fanden wir auf der Webseite zwei Speisekarten der beiden Restaurants. Es gibt das klimatisierte "The Coriander Leaf" mit Bar und internationaler Lüche und sehr schön sitzt man auch im Freien im Restaurant "Under the Jamun Tree", welche sich, wie der Name schon sagt, unter Bäumen befindet ud indische Küche anbietet. Es handelt sich bei der immergrünen Baumart um den Jambulbaum oder Jambolanapflaume, eine Laubbaumart aus der Familie der Myrtengewächse mit essbaren Früchten.

Laternen hängen hier am Baum, Gras mit blühenden Wedeln begrenzt den offenen Restaurantbereich. Der Service ist nett, enttäuscht waren wir hier nur von der Karte, denn die unterschied sich wesentlich von den beiden im Internet und galt leider für beide Restaurants. Wir haben uns darüber beim Manager beschwert, denn erwartet hatten wir an unseren beiden Abenden unterschiedliche Küchen. Nach unserer Rückkehr hatte man die Menüs dann im Internet angepasst. Wahrscheinlich hatte es sich nicht gelohnt hier zwei Restaurants zu führen. Sonntags findet hier ein Brunch statt zu dem auch Einheimische gerne kommen, sicherlich auch sehr nett, aber leider nicht in unserem Zeitplan gelegen.

An beiden Abenden haben wir im Freien unter den Bäumen in sehr romantischer Atmosphäre gegessen. Es ware auch immer mehrere Tische besetzt. Das Essen war lecker und gut gewürzt, die Auswahl in Ordnung und der Service nett. Dazu tranken wir wie üblich ein Kingfisher Bier. Nur am ersten Abend hatten wir ein Gericht mit Sauce und Huhn, in dem zu viele Knochen waren. Ein einzelner Fehlgriff, denn alle anderen bestellten Gerichte waren sehr lecker und boten keine weiteren unangehmen Überraschungen. Das Naan als Beilage ist sehr zu empfehlen, satt und zufrieden fielen wir dann danach in unsere gemütlichen Betten.


Fazit

Schöne Wohlfühlunterkunft mit viel Grün und gemütlichen Zimmern.

Im November 2015 waren wir für 1 Nacht hier.

Wer sich direkt informieren möchte, hier ist die Webseite vom Hotel Jehan Numa Retreat.


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Jehan Numa Retreat

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