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ALLGEMEINES

Wie überall auf der Welt steht und fällt der Urlaub auch in Namibia mit der Auswahl der Unterkünfte. Wer nicht mit Allrad und Dachzelt unterwegs ist, der hat eine vielfältige Auswahl, je nach Komfortwunsch, Geldbeutel und Geschmack. Für unsere erste Reise nach Namibia hatten wir uns hauptsächlich für hochwertige Lodges und B&B´s entschieden. Buchen kann man diese entweder direkt oder, bequemer, über einen Veranstalter. Es gibt vorgefertigte Routen, oder man sucht sich selbst die Unterkünfte heraus und gibt die Wünsche an Spezialveranstalter weiter. Bequeme Buchungsseiten wie Portfoliocollection in Südafrika gibt es für Unterkünfte in Namibia nicht. Alle der landesweit über 1.000 Unterkünfte sind aber über das Namibia Tourism Board (NTB) registriert, was einen gewissen Grundstandard sichert.

Über meine Webseite und das Forentreffen meiner Reisecommunity hatte ich vor einigen Jahren Marion Kober kennengelernt, die sich mit Protea Tours als Spezialveranstalter für Reisen ins südliche Afrika selbstständig gemacht hat. Über sie haben wir alle Unterkünfte gebucht, was von Vorteil war, denn Marion war schon oft vor Ort und kennt alle Zimmer und die Besitzer/Manager meist persönlich. So hatte sie für uns meist das schönste Zimmer gebucht und alles hat hervorragend geklappt. Auch die Reiseunterlagen, die sie individuell für jeden Gast zusammenstellt, können sich sehen lassen. Alles Gründe um den nächsten Urlaub wieder bei ihr zu buchen. 2010 werden wir aber nicht mehr nur in die Lodges reisen, sondern haben einen Mix aus Gästefarm, B&B, Lodge und Selbstversorgerunterkunft in Wilderness Camps gebucht.

Wer sich für einen Urlaub in Namibia entscheidet und bestimmte Unterkünfte buchen möchte, der sollte sich mit der Planung nicht zu viel Zeit lassen und rechtzeitig buchen. Das Angebot ist bei weitem nicht so umfangreich wie im benachbarten Südafrika und die Strecken zwischen den einzelnen Unterkünften unter Umständen recht lang. Besonders in Ferienzeiten und zur Hochsaison sind viele Zimmer lange im Voraus ausgebucht.


Lodges und Gästefarmen

Viele Lodges bieten höchsten Luxus mit erstklassigem all-inclusive-Service und am Abend eine Spitzengastronomie, was natürlich nicht gerade preiswert ist, Aber auch einfachere Lodges können da zum Teil durchaus mithalten, was Weinauswahl, Unterkunft, Essen und Service angeht. Fast alle verfügen über einen Swimmingpool, gemütliche Aufenthaltsräume mit Bibliothek, bieten geführte Wanderungen und Wildbeobachtungsfahrten an und machen am Abend oft ein Lagerfeuer im Boma. Mit dem eigenen Auto alleine herumreisen darf man auf dem privaten Gelände auch als Gast meist nicht, denn schließlich sollen hier ja die teuren Fahrten im offenen Safari-Fahrzeug verkauft werden, sofern sie nicht schon im Packetpreis vorab inkludiert sind. Oft wird man vom Servicepersonal während des Essens unterhalten, indem ein Tänzchen aufgeführt oder einheimisches Liedgut vorgetragen wird.

Preise und Leistungen sind so vielfältig, dass es oft schwer fällt eine Auswahl zu treffen. Schlecht war es nirgendwo, das Ambiente ist oft im "Out of Africa Style" gehalten, mit warmen Farben und afrikanischen Deko Elementen. Oft ist die Natur in Form von Felsen oder Baumstämmen in den Räumen integriert.

Besonders schön sind Zeltlodges, die nur noch wenig mit Camping zu tun haben. Hier lebt man in komfortablen Zelten mit festem Bad und Terrasse, meist wunderschönem Ausblick in die Natur und Privatsphäre.

Man sollte bei seiner Planung am besten darauf achten, Unterkünfte mit möglichst wenig Zimmern zu buchen. So umgeht man laute Reisegruppen und Buffetschlachten, hat nur den Nachteil das meist noch früher ausgebucht ist. Gerade die kleinen Lodges mit 5 bis 15 Zimmern bieten sehr persönliche Betreuung und ein gutes kulinarisches Angebot.

Dazu gehören auch die Gästehäuser/B&Bs, die man meist in Orten findet.

Es gibt auch zahlreiche Gästefarmen im ganzen Land, die Zimmer vermieten und sich so ein wenig dazu verdienen. Der Standard ist sehr unterschiedlich. Von einfacher Unterkunft mit Familienanschluss, über Jagdfarmen bis zu nagelneuen Lodges mit Manager findet man auf den privaten Farmgeländen alle Arten von Unterkunft. Bei manchen nimmt man am Abend das Essen gemeinsam mit allen Gästen und der Gastfamilie an einem großen Tisch ein, manchmal stimmt die Chemie und manchmal eben nicht. Auf jeden Fall lernt man durch Gespräche bei dieser Art der Unterkunft das Leben und die Arbeit der einheimischen weißen Farmer am besten kennen. Man kann den Aufenthalt auf einer Gästefarm mancherorts vielleicht mit unserem "Urlaub auf dem Bauernhof" vergleichen.

Viele Unterkünfte ziehen Gäste an, weil sie besondere Tiere halten, am beliebtesten sind auf Auktionen in Südafrika gekaufte Nashörner und alle Arten von Raubkatzen. Hier hat man die Möglichkeit, diese Tiere meist naturnah recht intensiv zu erleben.


Restcamps und Camping

Wer sich auf seiner Reise vorwiegend selbst versorgen will, der sollte Restcamps in den Nationalparks oder Ferienwohnungen in Windhoek oder Swakopmund buchen. Dort gibt es Bungalows mit voll eingerichteter Küche und meistens ist auch ein Grillplatz nicht weit. Diese Camps sind meist eine Mischung aus Lodge, Self-Catering und Camping. Dem entsprechend voll ist es dort meist auch und beim Service und der Verpflegung in den Restaurants sollte man nicht mit all zu großen Erwartungen anreisen. Dafür liegen die Restcamps meist zentral mitten in der Natur und man darf hier noch mit dem eigenen Auto herumreisen, was auf Privatgelände fast nie geht.

Eine sehr beliebte Reiseart in Namibia, für viele die beste und natürlich auch günstiger als der Aufenthalt in Lodges, ist Camping. Dazu mietet man in den meisten Fällen ein Allradfahrzeug mit Dachzelt und steht in der Nacht auf einem Campingplatz. Es gibt aber auch normale Campmobile und Allradcamper zu mieten. Stellplätze in unterschiedlichster Ausstattung kann man sehr gut direkt beim Farmer oder Betreiber vorbuchen, was außerhalb der Hochsaison aber wohl nicht nötig ist. Auch Lodges haben meist separat einen kleinen Campingplatz auf ihrem Gelände angelegt. Tipps und Informationen zum Thema Camping in Namibia gibt es auf der Webseite von Thomas Richter. Aus eigener Erfahrung können wir darüber nicht berichten.


Video zum Thema

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