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YZERFONTEIN

Der kleine, verschlafene Fischerort Yzerfontein ist eigentlich gar nichts Besonderes. Er war nur zufällig unser erstes Ziel am Meer und der Weg dorthin von Tulbagh über Malmesbury und Darling war schon ein Erlebnis. Während es im von Bergen umgebenen Tulbagh noch regnete, sah man hier im ziemlich flachen Land an der Küste mit ständigem Wind nur noch blauen Himmel mit sehr dekorativen Wolken.

Man kommt inmitten etlicher Getreidefelder auch vorbei an einigen Weinfarmen, hier wird hauptsächlich Shiraz angebaut. Die Weinregion hier heißt Swartland und ist bekannt für gute Rotweine und Ports. Das Weingut Allesverloren ist der bekannteste Vertreter der Region und sehr zu empfehlen.

Sonst gibt es eine Menge Weizenfelder, was die Landschaft zeitweise ein wenig eintönig erscheinen lässt. Doch immer wieder kommt ein Berg, ein Hügel oder kurz vor der Küste auch mal eine Düne, die das Landschaftsbild auflockern.

Nicht nur bei Yzerfontein, sondern auch bei Britannia Bay, Paternoster und Rocher Pan tummeln sich im Frühjahr in geschützten Buchten die Wale und können gut vom Land aus beobachtet werden.

Fischer

Yzerfontein heißt übersetzt Eisenquelle und ist ein wichtiger Fischereihafen an der Westküste. Hier kaufen die Restaurant- und Ladenbesitzer aus dem 80 Kilometer entfernten Kapstadt direkt von den Fischerbooten die Kisten mit frischem Fisch.

Wir hatten Glück, obwohl wir kurz vor Mittag erst dort ankamen, machte uns eine große Möwenschar schon von weitem auf den Platz aufmerksam, an dem der Fisch verkauft wird. Viele bunte Boote wurden entladen und anschließend auf Anhängern weggefahren. Das erste Bild zeigt diese Szene. Die lauten und gestenreichen Verhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern sind ein Erlebnis, der frische Fisch wird direkt vom Boot verkauft.

Ein Fest für die zahlreichen Möwen, die als weiße Punkte vor dem knallblauen Himmel schwebten und versuchten, ihren Anteil an der Beute zu bekommen.

Ferien

Das Yzerfontein nur ca. 80 Kilometer von Kapstadt entfernt liegt, haben hier viele Städter ihre imposanten Ferienhäuser gebaut. Trotzdem ist der Ort beschaulich und übersichtlich. Im Gegensatz zum inzwischen ziemlich zugebauten Langebaan weiter nördlich hat man hier noch Platz und die Zersiedlung der Landschaft ist nicht sehr fortgeschritten.

Wer am abgesperrten Hafen parken möchte muss 1 Rand Gebühr für den Wagen zahlen. Von dort kann dann auf die Mole gehen und den Möwen und Anglern zuschauen. Der Hafen verdient seinen Namen aber nicht so ganz, er ist eher eine durch die Mole vor der rauen See geschützte Anlegestelle mit Bootsrampe. Dort werden die Fischerboote mit Trailern zu Wasser gelassen und am Vormittag nach dem Fang wieder herausgeholt.

Einige imposante Häuser liegen oben an der Klippe mit Aussicht auf den kilometerlangen Sandstrand. Auf einer Vorgelagerten Insel tummeln sich eine Menge Kormorane und Albatrosse. Leider sind sie für das bloße Auge sehr weit entfernt.

Der berühmte Sixteen-Mile-Beach am Ende von Yzerfontein war bei unserem Besuch fast menschenleer, der großzügige Parkplatz lässt auf mehr Besucher während der Ferienzeit schließen. Hier kann man lange Strandwanderungen unternehmen, Muscheln suchen und den Möwen zuschauen. Im Hintergrund sind hohe Dünen, leider ist das Wasser ziemlich kalt und rau.

Auch für Surfer ist Yzerfontein ein attraktives Ziel. Hier wird alles geboten, was das Surfer- und Kiter-Herz höher schlagen läßt. Sideshore Wind von links, Wellen zum Springen und Abreiten, Sandstrände so weit das Auge reicht, ohne Steine und Riffe. Neoprenanzug ist allerdings bei dem kalten Wasser Pflicht, auch im Sommer.

Bei kräftigem Seegang kann die Linkswelle hier am langen Sandstrand von Yzerfontein, dem eine weiße Felseninsel vorgelagert ist, schon mal bedenklich hoch werden. Das ist ein Revier für Könner. Am gesamten Küstenverlauf kommt der Wind zu 80 % aus Südost. Er bläst konstant und kräftig mit 5 - 7 Windstärken.

Wir waren nach einem längeren Aufenthalt am Meer ziemlich fertig, denn man muss immer gegen den Wind ankämpfen, was auf Dauer schon ein wenig schlaucht.

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