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Der Name dieser Unterkunft in Franschhoek fällt bei Booking sofort ins Auge: denn diese Unterkunft trägt den sehr sperrigen Namen "Largest one bed apartment & private pool in the Hoek". Die Unterkunft war ein richtiger Knaller für die letzten vier Nächte der 8-wöchigen Reise, bei der wir schon einige wunderbare Unterkünfte genießen durften.
Hier hatten wir das Glück, dass wir schon im Dezember für das nächste Jahr gebucht hatten und der Preis umgerechnet noch bei 165 Euro lag. Im neuen Jahr wurde es dann 50 Euro teurer pro Nacht. Für den Luxus, der hier geboten wird, sicher ebenfalls ein angemessenere Preis, aber wir verfuttern diesen Aufpreis dann lieber in den umliegenden Restaurants.
Das Appartement begeistert. Wir wurden persönlich empfangen von der Hausmanagerin Lizette, die uns alles zeigte und erklärte. Es handelt sich im ein größeres Haus das einer Familie aus Großbritanien gehört, die sich ebenfalls melden und erkundigen, ob alles in Ordnung ist. Es gibt im Haus mit drei Appartements und einer Einliegerwohnung. In dieser wohnt Lizette mit zwei Katzen direkt vor Ort, die anderen drei werden vermietet und ein Gärtner und eine Hausangestellte sorgen für Ordnung. Es gibt eine gemeinsame Waschmaschine und eine Wäscheleine, die man nutzen kann. Bügeln kann für R400 pro Waschgang arrangiert werden, wenn Vivien Zeit hat.
Man parkt das Auto hinter einem Gate, für das man eine Fernsteuerung am Schlüssel hat. Auch an der Straße stehen weitere Parkpülätze zur Verfügung. Es gibt Überwachungskameras in Außenbereichen auf dem Grundstück.
Am letzten Tag mussten wir um 10:00 Uhr raus, weil gleich weiter vermietet war. Wir durften aber unser Auto stehen lassen, noch gemütlich Mittagessen gehen und konnten dann gegen 14:00 Uhr zum 65 Kilometer entfernten Flughafen nach Kapstadt fahren.
Im vorderen Beich vom Haus liegen die beiden Appartements in der ersten Etage, ein kleiner Pool befindet sich zur Nutzung am Grundstücksrand daneben. Dazwischen führt ein Durchgang weiter nach hintem zum Eingan mit dem Treppenhaus. Das Große Appartement, in dem wir gewohnt haben, liegt wie ein Haus im Haus am Ende. Es hat zwei Zugänge, einmal direkt Durchgang geradeaus und einmal innen vom Treppenhaus aus.
Der dahinter liegende große Gartenteil ist privat und wird nur vom Gärtner betreten, wenn Gäste anwesend sind. Da wir am Wochenende hier waren, kam auch der Gärtner nicht und wir hatten absolute Privatsphäre, denn die Wohnung wird nicht jeden Tag gewartet. Hunde sind auf dem Grundstück nicht erlaubt.
Direkt neben unserer privaten Terrasse befand sich in einem kleinen Busch ein Nest mit drei Kücken des Fiscal Flycatcher (Sigelus silens). Die Eltern kamen aus allen Richtungen zum Füttern und ließen sich von uns nicht abschrecken. Am Morgen unserer Abfahrt wurden alle drei Jungen flügge und verließen das Nest, die ersten Meter etwas unsicher, der zweite Start vom Rasen aus erfolgte schon sehr zielstrebig und kraftvoll.







Die Unterkunft "Largest one bed apartment & private pool in the Hoek" liegt ziemlich zentral in Franschhoek in der Anne-Marie Street Nummer 2. Das ist eine Sackgasse, wer hier vorbei fährt wohnt in dem dahinter liegenden kleinen Wohngebiet. Die Hauptstraße von Franschhoek und somit alle Geschäfte, Galerien und Restaurants sind vom Appartement aus fußläufig entfernt. Das Huguenot Denkmal kann man in 15 Minuten zu Fuß erreichen.
Wenn wir ans andere Ende vom Ort wollten, sind wir lieber parallel zur Hauptstrasse entlang der ruhigeren Cabriere Street gelaufen. Die Haltestelle der Wine Tram Shuttles liegt 5 Minuten Fußweg entfernt, ebenso ein kleines Shopping Center mit einem Checkers Supermarkt.
Auch der Samstags Markt, der Pick N Pay und der Woolwoth im Zentrum sind nicht weit.






Wenn man das Appartement betritt, steht man im hohen Wohnbereich mit Küche unter einem Spitzdach. Oben auf einer Galerei befindet sich ein weiteres Bett, dies kann über den Hausflur erreicht werden und somit können auch bis zu vier Personen hier wohnen.
Das Wohnzimmer hat eine großzügige Sofalandschaft mit Flachbildfernseher mit Satellitenkanälen, den wir aber gar nicht genutzt haben. Hier steht auch ein Schreibtisch.
Daaneben führt eine Tür in das gemütliche Schlafzimmer mit großem Doppelbett, in dem wir wunderbar geschlafen haben. Angrenzend ein begehbarer Schrank und das schöne Badezimmer mit Doppelwaschtisch, Dusche und Badewanne.
Im Hauptraum die offene und sehr große Küche. Ein tolles Teil mit massig Stauraum und sogar mit eigener, abgetrennter Spülküche. Der Kühlschrank bietet Platz für einen Monatseinkauf und der riesige Gasherd ist mit 4 getrennten Backöfen etwas Besonderes. Leider kommt man nach Franschhoek ja nicht zum Kochen, sondern um Essen zu gehen. Somit war die Küche für uns leider völlig überflüssig. Eigentlich schade, denn direkt nebenan befindet sich gegenüber vom Wohnraum ein in meiner Lieblingsfarbe gestrichener und großzügiger Essbereich mit großem Tisch.
Durch diesen Anbau gelangt man in den Garten. Und hier hat man nicht nur einen großen Rasen und viel Platz, sondern auch eine Terrasse mit Grill, mit bequemen Stühlen und vier verstellbaren Liegen - und natürlich den fantastischen Pool. Das Highlight dieser Unterkunft und bei den herrschenden Temperaturen Anfang Dezember haben wir ihn oft genutzt.
In der Grundstücksecke hinter dem Pool gibt es auch noch eine überdachte Sitzgelegenheit im Garten. Ein wunderbarer Ort, um nach einem Lunch im Grande Provence die etwas üppige Weinbegrleitung zu verarbeiten.
Alles in allem haben wir uns hier sehr wohl gefühlt, konnten wunderbar entspannen und waren schnell zu Fuß überall in Franschhooek unterwegs. Klimaanlage, Highspeed-Glasfaser-WLAN und Solarstrom stehen für einen entspannten, sorgenfreien Aufenthalt natürlich ebenfalls zur Verfügung.









Highlights bei einem Franschhoek Besuch sind natürlich die besuchten Restaurants. Meist waren wir am Mittag unterwegs, einige habe ich auf der Seite Besuchte Restaurants im Oktober und Dezember 2025 am Mittag vorgestellt.
An einem Abend waren wir dann im Ōku, das wir schon 2024 besucht hatten. Das Erlebnis der 10 Gänge mit Weinbegleitung war noch immer sehr schön, leider hatten wir an diesem Abend etwas Pech. Das Restairant war gut besucht, auch mit einer größeren Gruppe lustiger Damen, und somit doch ziemlich laut. Das hat das Erlebnis etwas geschmältert, die Rechnung betrug am Ende 4.360 Rand.
An einem anderen Abend waren wir noch einmal nach langer Zeit im Le Bon Vivant. Im Innenraum hatte man renoviert, aber so richtig gemütlich finden wir es hier immer noch nicht. Wegen Wind sassen auf der Terrasse alle Gäste unter der Überdachung entlang der Hauswand. Wir hatten uns für das 6-Gäng-Menü mit Weinbegleitung entschieden.
Es gab einen Gruß aus der Küche mit Beetroot Sorbet, Jacobsmuschel, Wachtel, Prawn + Crab, auf zwei Arten zubereiteten Lachs, Blesbock und Strawbberry Alaska. Die Weine dazu waren in Ordnung, aber nichts, was uns besonders in Erinnerung geblieben wäre. Drei der Gänge fanden wir fantastisch, die drei anderen in Ordnung. Bezahlt haben wir 2.500 Rand ohne Trinkgeld.
Der letzte Mittag in Südafrika führte uns dann endlich mal in Reuben´s Restaurant. Da wir schon mit Jeans für den Flug in die Kälte gekleidet waren, haben wir uns in den klimatisierten Innenraum gesetzt und einen schönen Tisch mit Sitzplatz über Eck bekommen. Es war nicht viel los und wir haben hier hervorragend gegessenm, das werden wir sicher wiederholen.
Michael hatte Fleisch und sich für Steak Tartar und danach Springbok Steak medium Rare entschieden. Ich warvmehr auf Fisch aus und hatte erst Tunfisch Tataki, gefolgt von Seafood Risotto. Alles war sehr lecker, schön dekoriert und auf den Punkt mit hochwertigen Zutaten zubereitet. Dazu tranken wir jeder ein Glas Wein, einen leckeren Lomond Sauvignon Blanc und einen Rustenberg Cabernet Sauvignon. Nachtisch passte nicht mehr, aber zwei Cappucino rundeten den Lunch ab. Die Rechnung betrug 1.450 Rand ohne Trinkgeld.
Erwähnen möchte ich noch das hübsche Café Mill House auf dem Gelände der La Cotte Farm, hier kann man auch dort gebackenes Brot und Gebäck kaufen. Eine himmlische Kaffeepause in schöner Umgebung. Wasser plätschert auf das sich langsam drehende hölzerne Wasserrad neben dem Haus, der Duft von frisch gemahlenem Kaffee und frisch gebackenem Brot lockt in den hübschen Innenraum. Dies ist offiziell die älteste Wassermühle Afrikas, die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1731. Wir haben es uns auf der Terrasse bequem gemacht und den hervorragenden Kaffee und ein Törtchen genossen. Geöffnet ist hier Montag – Sonntag von 8:00–15:00 Uhr.











Wunderschöne Unterkunft mit Traumpool und zentral in Franschhoek. Sehr zu empfehlen!
Hier ist ein Link zur Unterkunft.



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