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| FABER Restaurant | Cicchetti Bacco Estate | Kapokbos | Orangerie Le Lude |

Auf dieser Seite gibt es einen Überblick der von uns am Mittag besuchten Restaurants in der Weinregion im Oktober und Dezember 2025. Dieses Jahr wohnten wir zuerst im Plaisir Estate Accommodation in Simondium und am Ende des Urlaubs noch im "Largest one bed apartment & private pool" in Franschhoek.
Von dort aus waren wir meistens zum Lunch in verschiedenen Restaurants der Umgebung unterwegs. Auf den beiden Unterkunftsseiten sind ebenfalls noch weitere Restaurants wie Reuben´s, Ōku, Bon Vivant oder Glen Carlou beschrieben, die wir bei der Anfahrt oder am Abend besucht haben.
Bilder und Infos zum Besuch in beiden Restaurants von Tokara findet Ihr auf der Seite Weingut Tokara, wir waren ebenfalls noch im "The Oak" bei Grande Provence.
Achtung: Viele Restaurants verlangen mittlerweile aufgrund schlechter Erfahrungen einen Betrag als Vorkasse, meist waren das ca. 400 Rand, teurer geht immer. Dazu oder alternativ sollte man sich bis zum Nachmittag des Vortages oder am Vormittag per Mail oder Telefon nochmal zurückmelden und die Reservierung bestätigen. Ein vor der Reise eingerichteter Account auf der Webseite dineplan.com ist dabei sehr hilfreich, man bekommt eine SMS und kann bestätigen.
Natürlich sind die Eindrücke hier sehr subjektiv und in den nächsten Jahren kann sich auch einiges wieder ändern. Bei allen Restaurants haben wir auch eine Flasche Wasser bestellt, das wird nicht extra erwähnt.







Das Avondale Wine Estate liegt in der Nähe von Paarl, am Fuße der Klein Drakenstein Mountains. Hier hatten wir reserviert und parkten direkt vor dem Eingang. Vor dem stilvollen Gebäude im alten Kap-Holländischen Stil mit Blick auf Weinberge und das Tal befindet sich hier ein schöner, üppiger Garten, in dem im Frühjahr viel blühte.
Das Gut bewirtschaftet eine Philosophie von organischem und biodynamischem Weinbau, so gibt es hier sogar einen Wein aus dem georgischen Quevri, den wir natürlich probiert haben. Am Ende nahmen wir dann noch eine Flasche davon mit, im Restaurant 420 Rand und nebenan im Shop für 370 Rand zu haben.
Historisch ist bekannt, dass die Fläche schon seit über 300 Jahren für Weinbau genutzt wird. Die Kombination von Wein, Natur, gutem Essen und Nachhaltigkeit macht das Gut zu einem Erlebnis-Ort, nicht nur für eine klassische Weinprobe.
Obwohl die Terrasse mit Aussicht auf die Blumenbeete sehr schön war und das Wetter prächtig, setzten wir uns lieber in Innere. Da es hier bodentiefe Fenster gibt, die komplett geöffnet waren, saß man am Übergang so gut wie im Freien. Nur mit dem Vorteil eines schön eingedeckten Tischs mit weißer Tischdecke und bequemeren Stühlen als im Außenberich.
Beim Restaurant Faber handelt sich um ein Farm-to-Fork-Restaurant: Die Zutaten kommen überwiegend direkt von den Feldern und Gärten des Guts. Der Küchenbetrieb integriert Kompostierung, Recycling, Nutzung von Freilandprodukten, Verzicht auf intensiven Zusatzstoffeinsatz etc. Im Jahr 2025 erhielt FABER zwei Sterne bei den "Eat Out Woolworths Restaurant Awards", eine hohe Anerkennung in der südafrikanischen Gastronomieszene.
Wir begannen mit Vorspeisen: Beeftartar mit Chips für Michael und ein tolles Springbockloin mit Butternutpurré für mich.
Dann Gemsbok Loin mit Orange und ein Duck Confit Leg mit Beilagen. Beides sehr lecker und genau unser Geschmack. Dazu passte der ausgesuchte Quevri Wein, den wir aber nicht austranken, sondern noch halb gefüllt mitnahmen.
Käsekuchen mit Lavendeleis bildete den Abschkuss für Michael und ich hatte sich für eine Mousse aus Ziegenkäse und weißer Schoko mit Rotweinbirne und Frischkäse-Eis entschieden. Ein Träumchen.
Die Rechnung betrug am Ende mit Trinkgeld 2.000 Rand ohne Trinkgeld.










Auf dem Weg von Simodium an die Westküste machten wir noch eine Pause am Mittag im Restaurant Cicchetti im Bacco Estate in Paarl. Zur Weinprobe gibt es Cicchetti, kleinen Platten oder Tapas-artige Gerichte.
Das junge Weingut wurde im Jahr 2016 gegründet, damals wurden die ersten 15 Hektar Weinberge angelegt. Der Stil des Anwesens ist stark von der Toskana inspiriert: Zypressen, Architektur und das Gesamtkonzept sollen an das italienische Weinbau- und Genusserlebnis erinnern. Die Weinproduktion setzt auf moderne Technik gepaart mit minimaler Intervention: temperaturkontrollierte Keller, sorgfältige Sortierung und gezielte Verarbeitung der Trauben.
Das Weingut kultiviert auch etwas Exotisches für Südafrika: die Rebsorte Vermentino, der Wein bekommt gute Bewertungen bei Verkostern.
Die Architektur ist durchaus beeindruckend. Backsteinbauten mit großen Fenstern, eine Terrasse mit Blick auf die Berge und gepflegte Gärten in Lila und weiß erzeugen eine Atmosphäre, die südafrikanische Landschaft mit mediterranem Flair verbindet. Man kann in den Weinkeller blicken, die Decken sind extrem hoch und die Bilder an der Wand Extra-groß. Alle Tische waren eingedeckt, als wir kamen.
Wir bekamen eine Karte, aber nach dem 3-Gang-Menü, das wir im Internet gefunden hatten, mussten wir erst fragen. Der Service war betont nett, aber für meinen Geschmack ein wenig übergriffig, die Kellnerin fasste mich mehrmals an Schulter und Arm an.
Wir bestellten ein Curry-Mutton-Risotto, das sehr lecker war, und geräucherte Lachsforelle mit Fenchelsalat. Hauptspeisen waren Ravioli mit Oxtail und zwei Saucen für mich. Die Saucen empfand ich als recht schwer und fettig. Michael hatte Duck Leg Confit mit Polentastäbchen - die besser Wahl.
Die Nachspeisen im Menü standen gar nicht auf der normalen Karte, man hatte die Wahl zwischen Panacotta mit Passionsfrucht und Tiramisu. Auch hier hatte Michael mit dem Panacotta eindeutig die bessere Wahl getroffen, denn das war kalt und erfrischend. Mein Tiramisu war warm und fast flüssig. Ich denke, es war gerade frisch gemacht und hatte noch nicht lange genug in der Kühlung gestanden, aber das hätte man ja auch sagen können. Auf meine Nachfrage wiegelte die Kellnerin ab und meinte, ihr Chef will das so, da käme heißer Espresso drauf. Nach diesem Essen ging es mir leider nicht wirklich gut für die nächsten Tage.
Je ein Glas Chardonnay und Rose vom Weingut zum Essen konnten uns auch nicht zu weiteren Käufen animieren.
Die Rechnung betrug am Ende ohne Trinkgeld 1.200 Rand. Wir würden hier nicht noch einmal essen gehen.








Nach dem ersten Besuch im Jahr 2024, der uns begeisterte, waren wir auch diesmal wieder zum Lunch im Kapokbos. Die Kellner kannten wir noch, auch das Ambiente hatte sich nicht verändert, nur die Chefin war schwanger. Wir bekamen wieder einen schönen Tisch auf der Terrasse mit Blick auf den Rosengarten. Da wir an einem Sonntag hier waren, waren Tasting und Verkauf geschlossen, so dass es noch entspannter war.
Wir begannen mit Springbock-Tataki für Michael, das war wunderbar dekoriert mit einer Rolle Tête de Moine Käse on Top. Ich hatte Fisch und mich für das geräucherte Snoek-Parfait entschieden, mit Fenchel, Mandarine und sensationellen Nori-Reiscrackern. Super lecker!
Danach hatte Michael wunderbar zarte Lamschulter mit Kartoffelscheiben-Würfel und Gemüsetopping. Ich Yellowtail auf Rösti mit Beurre blanc und Tomatengemüse.
Bei der Nachspiese waren wir uns einig: zwei Mal Erdbeeren und Erdbeersorbet mit Mürbeteiggebäck auf Vanillecreme, dekoriert mit Holunderblüten.
Da Sonntag war und wir keine Flasche Wein kaufen konnten bestellten wir dazu je eine Flasche Weltevrede Chardonnay und den fantastischen Bedrock Shiraz. Die namen wir dann mit in die nächste Unterkunft zum Abendessen. Zusammen mit Wasser und zwei Cappuchino kostet uns das 1.800 Rand.
Alles in allem ein rundum gelungener Besuch, den wir dann auch sofort wiederholen wollten und konnten, weil wir ganz in der Nähe gewohnt haben.
So kamen wir zwei Tage später noch einmal hierher, diesmal hatte ich die Fleischgerichte und Michael den Fisch. Zum Dessert dann etwas anderes: Dunkle Schokolade mit Rum, Kirschen und Sahne für Michael und und eine Mandeltarte mit Pflaumen und Eis für mich. Dazu wieder Wasser, Capuccino und diesmal je ein Glas guten Wein. Die Rechnung betrug an diesem Tag 1.400 Rand.








Auf dem Weg von McGregor zur nächsten Unterkunft in Franschhoek machten wir am Mittag eine Pause in der Orangerie im Weingut Le Lude, das wir schon vom Vorjahr kannten. Diesmal bekamen wir einen tollen, großen Tisch für vier ganz alleine für uns draussen auf der Terrasse.
Begonnen haben wir das Menü natürlich mit dem hervorragenden rosa Sekt. Dann bestellten wir eine wunderbare frische Burrata mit Aprikosen und Basilikum für mich und Michael schmeckte ein Tartare aus Lachsforelle.
Bei der Hauptspeise waren wir uns diemal einig: von Duck Confit Keule kann man nie genug bekommen und hier war sie wunderbar zart.
Auch der Nachtisch war schon klar, denn hier können sie gut Soufflés. Und das Angebot zum Nachtisch war ein wunderbares Aprikosen Soufflé mit selbstgemachtem Mandeleis. Ein Traum.
Zur Weinbegleitung wählten wir einen Vigonier von Lynx, hier war es der teurere. Den einfachen hatten wir schon oft gekauft, er steht diesem aber in nichts nach, beide sind ausgespochen lecker.
Die Rechnung betrug am Ende ohne Trinkgeld 1.505 Rand.






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