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Das Maho Boutique Hotel ist ein kleines, exklusives Haus in Anuradhapura, mit privater Atmosphäre und einer schönen, grünen Umgebung. Es liegt sehr gut, um mit einem Tuk-Tuk die antiken Stätten der Umgebung zu erkunden, ist aber eine ruhige Basis mitten im Grünen und abseits des lauten und quirligen Stadtzentrums. In der näheren Umgebung kann man schön spazieren gehen.
Inmitten der Gartenanlage befindet sich ein gepflegter Außenpool, der zur Entspannung und Abkühlung nach Besichtigungstouren einlädt. Das haben wir auch gebraucht, denn nach vielen Regentagen und Wolken im Hochland und in Sigiriya schien hier wieder erbarmungslos die Sonne vom blauen Himmel.
Am Pool stehen sechs Liegen für die sechs Gäste zur Verfügung, inklusive Sonnenschirmen. Da das Hotel italienischen Inhabern gehört, ist der Service sehr persönlich, und die Details zeigen europäischen Standard. Ein Manager namens Gayan war meist vor Ort und ansprechbar, sonst findet man immer jemanden vom netten Personal am Restaurant, in dem sich auch die Rezeption befindet.
Man organisierte uns einen Fahrer mit Tuk-Tuk für die Besichtigung, der die Eintrittskarten vorab online kaufte. Das kostete 9.000 LKR für das Tuk-Tuk und den Fahrer-Guide sowie zusätzlich 60 US-Dollar für den Eintritt zu den historischen Stätten. Dafür waren wir über fünf Stunden unterwegs.
Nach unserer Ankunft bekamen wir ein Begrüßungsgetränk, den WLAN-Code und wurden zu unserem Zimmer begleitet, wo man uns alles erklärte und zeigte.
Die Nebenkosten hier im Hotel waren vergleichsweise hoch, für die Wäsche von fünf Kleidungsstücken und sechs Paar Socken wurden stolze 4.000 LKR berechnet. Wir erzählten dem Manager, dass wir gerne King Coconut trinken und man diese in Hotels in Sri Lanka leider eher selten bekommt. Am nächsten Tag hatte man extra welche für uns besorgt, was wir sehr nett fanden. Natürlich nahmen wir zwei Stück. Das war dann allerdings das teuerste Kokosnuss-Schlürfen im gesamten Urlaub: Stolze 1.320 LKR wurden uns dafür inklusive Service Charge berechnet. Im Ort kauften wir zwei Stück später an einem Stand am Straßenrand für insgesamt 500 LKR.






Das Hotel liegt in Palugaswewa, einem ruhigen Vorort im Norden von Anuradhapura, die Innenstadt ist von hier 16 Kilometer entfernt. Die Umgebung ist sehr naturnah und bietet gute Möglichkeiten für Spaziergänge oder Beobachtungen von Vögeln und Affen im Garten. Die Kuttam Pokuna, auch als Twin Ponds bekannt, sind etwa 2,5 km entfernt.
Da Anuradhapura etwa 75–85 Kilometer von Sigiriya entfernt liegt, ist das Hotel eher ein Ausgangspunkt für die nördliche Kulturregion. Für Besuche des Löwenfelsens muss von hier eine Fahrzeit von etwa 1,5 bis 2 Stunden eingeplant werden.
Die reine Fahrzeit von Anuradhapura bis zum Haupteingang des Wilpattu-Nationalparks, dem Hunuwilgama Entrance, beträgt etwa eine Stunde pro Strecke für die ca. 40 Kilometer. Bei organisierten Safaris werden Gäste oft direkt an der Unterkunft in Anuradhapura abgeholt. Die Abholung erfolgt meist gegen 05:00 Uhr für die Morgensafari oder gegen 14:00 Uhr für die Nachmittagssafari. Da wir im Anschluss noch einige Nächte direkt in Wilpattu verbracht haben, blieben wir hier nur zwei Nächte, um die städtischen Highlights von Anuradhapura zu besichtigen.
Einen Ausflug ins 12 Kilometer entfernte Mihintale haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft. Hier soll der Mönch Mahinda im 3. Jahrhundert v. Chr. dem König Devanampiya Tissa den Buddhismus nähergebracht haben. Die Anlage besteht aus Tempeln, Stupas und einer langen Treppe, die auf einen Hügel mit weiter Aussicht führt. Mihintale ist ein bedeutender Pilgerort und ein wichtiges historisches Kulturerbe.






Das Hotel verfügt über lediglich drei Zimmer, was den Gästen eine außergewöhnliche Exklusivität bietet. Das ansprechende Design kombiniert moderne srilankische Eleganz mit einer Terrasse, die einen weiten Blick ins Grüne ermöglicht.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, etwa hundert Meter entfernt, befinden sich weitere Zimmer vom gleichen Besitzer, die ein bisschen weniger exklusiv gestaltet sind. Dort wohnt man Wand an Wand, zudem entstehen derzeit zusätzliche Räume. Laut Aussage des Managers sind diese Unterkünfte eher für einheimische Gäste vorgesehen und werden unter dem Namen Myla Lodge vermarktet. Da wohnte gerade niemand, das war auch gut so. Denn die Gäste dürfen laut Booking den Pool des Boutique Hotels mitbenutzen, solange es dort noch keinen eigenen gibt. Der ist geplant, aber am hiesigen Hotelpool gibt es ja nur 6 Liegen.
Wir bewohnten das erste der drei Zimmer, die in einer Reihe vom Pool und Restaurant aus angeordnet sind. Es ist sehr großzügig geschnitten, gut klimatisiert und verfügt über eine Terrasse mit Blick in den grünen Garten sowie zum Pool. Auf den Terrassen befinden sich kleine Wasserbecken mit blühenden Pflanzen, die gerne von Fröschen und Echsen besucht werden.
Besonders gut gefallen hat uns das große Bett mit den hochwertigen Matratzen und der ansprechenden Bettwäsche. Den Fernseher in der Ecke haben wir während unseres Aufenthalts nicht genutzt.
In einem Vorraum zum Badezimmer befindet sich ein offener Kleiderschrank, in dem man auch die Koffer gut unterbringen kann. Hier stehen zudem ein Wasserkocher sowie Tee und Kaffee zur Zubereitung bereit.
Das stilvolle Badezimmer mit Regendusche bietet ebenfalls viel Platz. Da die gläserne Abtrennung sehr unauffällig ist, sollte man die Schiebetür zum Bad stets bewusst wahrnehmen. Nachdem wir anfangs einige Male dagegen gelaufen sind, haben wir uns schnell daran gewöhnt.
Neben der Toilette, der gläsernen Dusche und dem Waschbecken mit umlaufender Ablage steht hier eine wunderbare Badewanne. Wie fast überall in Sri Lanka führt auch hier eine kleine Stufe hinauf, auf die man achten sollte. Ökologisch hochwertiges Badesalz, Shampoo, Conditioner und Duschgel stehen in Glasflaschen zur Verfügung, und ein Föhn ist natürlich ebenfalls vorhanden.







Das Frühstück muss man am Vorabend bestellen, wobei eine Auswahl aus zwei Getränken besteht: Fruchtsaft sowie eine Variante mit Porridge, den wir beide nicht mögen. Dazu gibt es Früchte, Toast mit Butter und Marmelade sowie beim westlichen Frühstück Eier nach Wahl mit gegrillter Tomate, Speck und Würstchen. Letzteres kann man durch ein srilankisches Frühstück ersetzen, hier wurden jedoch lediglich String Hoppers und Bananen-Pfannkuchen mit Kithul-Sirup angeboten.
Am ersten Morgen bestellten wir pochierte Eier, die jedoch etwas misslungen serviert wurden, da sie fast hart waren. Zudem lagen auf dem Teller noch ein paar Streifen Artischocken und gebratene Pilze. Da mir etwas Süßes fehlte, erhielt ich am Ende sogar noch einen kleinen zusätzlichen Pfannkuchen.
Der gemischte Fruchtsaft wurde in einem kleinen Sektglas serviert, und der Kaffee kam in einer French Press auf den Tisch. Wenn man einen Nachschlag wünschte, musste man aktiv danach fragen.
Am nächsten Morgen versuchten wir es dann mit Omelett und Rührei. Die Portionen waren übersichtlicher als in anderen Unterkünften, reichten uns aber völlig aus, um satt zu werden.






Da das Hotel sehr abgelegen ist und es keine Restaurants in der unmittelbaren Umgebung gibt, haben wir hier wie auch die anderen Gäste am Abend gegessen. Die Tische sind ansprechend gedeckt, und man speist im offenen Restaurant mit Blick auf den Garten und den Pool.
Es gab eine Menükarte für den Abend, auf der drei Vorspeisen, vier Hauptgerichte und einige Nachspeisen aufgeführt waren. Das Angebot auf dieser Karte wechselte am nächsten Tag. Wie so oft auf der Insel waren lediglich Nettopreise angegeben, auf die am Ende noch einmal 10 % Service Charge aufgeschlagen wurden.
Am ersten Abend wählten wir einen Grilled Chicken Salad (1.800 LKR). Michael entschied sich für Devilled Chicken mit Knoblauchreis (3.150 LKR), während ich ein wunderbares und leckeres vegetarisches Pittu (2.650 LKR) genoss. Zum Nachtisch wählte Michael den Klassiker Curd mit Treacle, der hier mit stolzen 1.150 LKR auf der Karte stand, und ich bestellte für 1.200 LKR ein Watalappam. Alles war sehr lecker und man bemüht sich hier etwas Besonderes zu bieten.
Insgesamt zahlten wir an diesem Abend umgerechnet ca. 34 Euro ohne Getränke, was für Sri Lanka ein eher gehobener Preis ist.
Da wir mittags bei der Hitze oft nichts essen, haben wir meist am Abend Hunger und drei Gänge waren eine gute Portion. Es gab auch eine Mittagskarte mit Vorspeisen, Salaten, Schnitzel, Wraps und Nachspeisen. Als wir von der Besichtigung zurückkamen, gönnten wir uns noch zwei Kleinigkeiten: einen Marinated Vegetable Salad und eine Seasonal Fruit Platter. Dazu reichte bei der Hitze einfaches Wasser.
Am zweiten Abend waren wir von den Besichtigungen so erschöpft, dass wir gar keine Fotos mehr gemacht haben. Es gab für uns beide eine Ambarella- und Mango-Gazpacho, gefolgt von Grilled Chicken sowie Fish and Chips. Beides war nicht ganz so begeisternd wie die Gerichte vom Vortag, aber lecker. Banana Fritters mit Eis für Michael und eine Portion Eis für mich bildeten den erfrischenden Abschluss. Dazu tranken wir zwei Gläser Weißwein (Bottega Pinot Grigio), der uns jedoch nicht besonders schmeckte und zudem zu schnell warm wurde.
Am Ende belief sich die Rechnung für zwei Abendessen und ein kleines, leichtes Mittagessen inklusive Service Charge auf 34.595 LKR, was umgerechnet knapp 100 Euro entspricht.






Eine wunderschöne, sehr private Unterkunft mit schönem Pool, ein fantastischer Rückzugsort.
Hier ist ein Link zu Booking.com direkt zur Unterkunft Maho Boutique Hotel.

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