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ALLGEMEINES

Es ist schwierig, viel Informationen über den D´Entrecasteaux National Park zu finden, denn nur wenige Touristen, die an der Südküste unterwegs sind, besuchen die wenigen zugänglichen Orte in diesem Park. Er ist recht schmal und erstreckt sich 130 Kilometer zwischen den Orten Walpole und Augusta entlang der Küste. Genauer gesagt von Black Point, 35 km östlich von Augusta, bis Long Point, 10 km westlich von Walpole. Ins Inland hinein sind es nur 5-20 km, die Gesamtfläche beträgt 115.000 ha. Der Franzose Joseph Bruni D'Entrecasteaux (ausgesprochen wird es don-truh-cast-oh mit leichter Betonung auf der letzten Silbe) gab dem großen Nationalpark seinen für uns fast unaussprechlichen Namen, gegründet wurde er im Jahr 1980. Hier findet man unberührte Strände, schroffe Kalksteinklippen, weiße Sanddünen, grüne Heidevegetation und abgelegene Campingplätze. Im Hinterland gibt es Seen, Feuchtgebiete und einige Flüsse wie den Shannon, den Warren River und den Donelly. Der Lake Jasper ist der größte Süßwassersee im südlichen Teil von Western Australia. Leider kommt man nur mit einem Allradfahrzeug zu den meisten Abschnitten des Parks. Hauptattraktion sind die Dünenfelder der Yeagurup Dunes, mit 8x3 km Ausdehnung eines der größten und mobilsten Dünenfelder von ganz Western Australia. Nur Windy Harbour/Point D´Entrecasteaux, Salmon Beach und das Broke Inlet kann man mit einem normalen Auto erreichen, sobei auch nicht alle Strecken asphaltiert sind.

Nachdem wir uns auf dem Weg zum Black Point im Sand festgefahren und dabei festgestellt hatten, dass unser 4x4 für Tiefsand wenig geeignet ist, verzichteten wir auf weitere Ausflüge auf den Off-Road Strecken. Denn hier ist spätestens vor der Küste immer mit tiefen Sand und hohen Dünen zu rechnen. Einige Angel- und Campingplätze sind auch nur per Boot zu erreichen und man sollte sich vorher beim CALM-Office über den aktuellen Stand informieren, vor allem nach Regen.

Im D´Entrecasteaux National Park leben kleine Quakkas, Beutelmarder, Fuchskusus, Nasenbeutler und Wallabies. Leider waren wir nur am Tag unterwegs und konnten so die meist nachtaktiven kleinen Beutler nicht beobachten. Nur wenige Vögel sahen wir und auch die Echsen hielten sich vornehm zurück. Zur richtigen Jahreszeit, natürlich nicht im März, als wir hier unterwegs waren, kann man von den Klippen der Küste auch hervorragend Wale beobachten.


Broke Inlet

Zwei Nationalparks liegen rund um das Broke Inlet, welches Australiens größtes Inlet ist: der D'Entrecasteaux und der Shannon National Park. Ein schmaler Kanal verbindet das Inlet mit dem Ozean, er ist allerdings nicht ganzjährig geöffnet. Laut Reiseführer eignet sich die Umgebung des weitläufigen, seichten Meeresarms zum Wandern, zur Vogelbeobachtung und zum Angeln.

Wir kamen nach der Übernachtung an den Fernhook Falls über den South Western Highway und beschlossen, an der Broke Inlet Road abzubiegen. In unserer Vorstellung wollten wir am Ufer des Inlet sitzen und Wasservögel betrachten, die Realität sah dann leider anders aus. Zuerst führte die Strasse durch dichten Wald und dann endete sie am Signal Point. Dort war auf unserer Karte sogar ein Campingplatz eingezeichnet, doch als wir ankamen erwartete uns nur öde Tristesse. Ein grauer Himmel wölbte sich über dem Inlet und am Ufer entlang gab es ein hässliches Squatter Camp. Hier hatten sich Leute nach altem australischem Landrecht irgendwann aus Platten und Resten mehr oder weniger primitive Hütten zusammengebastelt, um hier ihre Ferien zu verbringen. Die meisten waren gerade nicht bewohnt. Alles in allem sah das Ganze wenig einladend aus und Vögel waren auch keine zu sehen. Nur eine Jugendgruppe, die am Campground gerade ihren Kram zusammenpackte.

Wir beschlossen, hier nicht länger zu verweilen und zum Highway zurück zu fahren, um ihm weiter zu folgen bis zur nächsten Abfahrt in Richtung Küste. Diese Abzweigung lohnte sich schon eher, denn sie führte uns an den wildromantischen Mandalay Beach.


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Broke Inlet


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