Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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TE PAKI

Schon von weitem, wenn man vom einem Ausflug zum Leuchtturm am Cape Reinga zurückkommt, sieht man 25 km weiter südlich an der Küste etwas Helles: die riesigen Sanddünen im Te Paki Recreation Reserve. Sie sind ein absolutes "Must see" in der Region. Um sie zu erreichen biegt man im Mini-Ort Te Paki auf die ausgeschilderte Gravelroad namens Te Paki Stream Road ab.

Die Straße führt vorbei an Weiden, auf der wir auffallend viele Truthähne sahen. Die eitlen Fatzken standen mit aufgestellten Schwanzfedern herum, während die Hennen und Küken friedlich pickten. Nach kurzer Fahrt auf der Schotterstraße erreicht man wenige hundert Meter hinter dem Eingang des Reserves dann eine Art Parkplatz, erkennbar an dem Toilettenhäuschen auf dem Hügel daneben und den beiden Autos, die dort im Sand neben einem kleinen Gewässer parkten.

Viel Platz für Autos ist hier nicht, der Boden ist sandig und wird vom glasklaren Flüsschen auf der einen und einer Düne auf der anderen Seite begrenzt. Der Hauptweg dazwischen muss freigehalten werden, denn hier kommen oft die Tourbusse auf dem Weg zum oder vom 90 Mile Beach vorbei. Bis zur Beach sind es von hier noch ca. 2,5 km.

Der Te Paki Stream ist ein kleiner, flacher Flusslauf, der sich nach rund zwei Kilometern am 90 Mile Beach in die Tasman Sea ergießt. Er ist auch der Hauptverkehrsweg für Fahrzeuge, die an den Strand fahren dürfen und für die zahlreichen Tourbusse. Hier an dem Toilettenhäuschen endet die eigentliche Straße, und es geht nur im Flussbett weiter. Die Busse kommen je nach Gezeiten entweder vom Süden über den 90 Mile Beach und nehmen hier die letzte Ausfahrt auf dem Weg zum Cape Reinga. Oder sie fahren auf dem Rückweg hier hinunter zum langen Strand.


Sandkasten

Doch die eigentliche und unvergessliche Attraktion sind die bis über 150 Meter hohen Sanddünen, die hier vom Wind aufgehäuft werden. Es macht irre Spass in diesem riesigen Sandkasten herumzulaufen, sich den Abhang herunterrollen zu lassen oder eine der Anhöhen zu erklettern. Dahinter sieht man dann die nächste Düne.

Die sandigen Füße kann man dann beim Rückweg zum Camper im Te Paki Stream waschen, ein wunderbares Gefühl durch das seichte warme Wasser zu wandern und den weichen sandigen Untergrund zwischen den Zehen zu spüren. Wir hatten Glück, mit uns zusammen waren nur noch vier andere Menschen in dem Gelände unterwegs. Abgesehen von zwei vollbesetzten Tourbussen, die einmal in hohem Tempo vorbeifuhren.

Ab und zu wird weiter in Richtung Strand eine Reisegruppe von einem der bunten Adventure-Bussse ausgespuckt und rutscht auf mitgeführten Surfbrettern einen Sandhang hinunter. Dieser Anblick blieb uns aber erspart und wir genossen die Ruhe um die Mittagszeit. Viel mehr gibt es zu den Dünen eigentlich auch nicht zu sagen, die Bilder dieser Seite sprechen für sich. Ähnliche Dünen findet man auf Kangaroo Island in Südaustralien, dort nennt man sie Little Sahara.


Google Map zum Thema

Die Sanddünen von Te Paki


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