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TAUPO CITY

Der Ort Taupo erstreckt sich ohne große Highlights über die Hügel am Nordostufer des Lake Taupo, nett sind hier die Uferlinie und die nähere Umgebung. Es zahlreiche Unterkünfte, Motels und Campgrounds und viele Touristen, denen Rotorua zu groß ist, lassen sich hier nieder, um die Umgebung mit ihren Thermalgebieten von Taupo aus zu erkunden. Vor allem Sportler fühlen sich in der Stadt wohl, Kanutouren auf dem See sind sehr beliebt. Am Seeufer befindet sich sogar eine Golfinsel, die vom Festland aus angespielt wird. Es ist eine große Herausforderung für die Golfspieler und wohl ziemlich einmalig. Ansonsten kann man in Taupo alles buchen, was ein junger, hipper Funsportler in Neuseeland laut Werbung auf keinen Fall verpassen darf, egal ob Reiten, Bungee-Jumping, Skydiving, 4W Driving (4-Rad-Motorrad), Jetboot-Touren oder Helikopterrundflüge. Vom kleinen Flughafen starten Rundflüge über die Vulkanberge des Tongariro National Park. Der nahe Tongariro River mit Schwierigkeitsgrad 3 ist ein sehr begehrter Fluss für Raftingfans.

In der näheren Umgebung finden sich einige hübsche Ausflugsziele, die ich zum größten Teil auf eigenen Seiten vorgestellt habe. So findet man nicht weit vom Zentrum von Taupo entfernt die eindrucksvollen Huka Falls. Nicht sehr viel weiter kann man in Thermalgebiet der Craters of the Moon spazieren gehen. Und dann wären da noch die Stromschnellen des Waikato River, Neuseelands längstem Fluss, die nur ein paar Mal am Tag geöffnet werden. Alle diese Attraktionen sind kostenlos zu besichtigen, eine Seltenheit in Neuseeland. Und wer nicht mit einem gemieteten Auto unterwegs ist, der kommt mit dem so genannten HOTBUS zu all diesen Attraktionen. Er startet am i-Site Visitor Center in Zentrum von Taupo.

Orakei Korako, auch Hidden Valley genannt, ist ein sehr farbenprächtiges und einmaliges Thermalgebiet, zudem nicht von Menschenmassen überlaufen. Es liegt 37 Kilometer nördlich von Taupo und einen Besuch sollte man nicht verpassen. Ausserdem kann man noch ein geothermisches Kraftwerk besichtigen und an Maorishows teilnehmen.

Eine Bootsfahrt mit Veranstalter Chris Jolly Outdoors auf dem Lake Taupo führt vom Hafen entlang an der Westseite des Sees zu einem berühmten in Stein geschnitzten riesigen Maori-Gesicht. Dieses moderne Rock Carving ist leider nur vom Boot aus zu sehen.

Ausblick

Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter ist der Lake Taupo ein beliebtes Urlaubsziel, dann startet man von hier in die umliegenden Skigebiete. So ist es kein Wunder, dass sich zu den ca. 30.000 Einwohnern jedes Jahr über 600.000 Touristen gesellen.

Vom Nordufer aus kann man die drei Vulkankegel Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe über dem See erkennen. Wenn frischer Schnee auf den Gipfeln liegt sieht es besonders schön aus. Wir hatten Glück und am Tag vorher hatte es noch geschneit, bei unserer Ankunft im Ort war der Blick frei auf die Gipfel im Süden. Leider hatten wir Pech als wir uns am nächsten Tag den Vulkanen näherten, da zeigten sie sich nicht und hüllten sich in Wolken.

Eine Promenade am Ufer des Sees lädt zum Flanieren ein, und von den Cafés am gegenüberliegenden Straßenrand hat man einen beeindruckenden Blick über den blauen See. Schwarze Schwäne und Enten werden von Besuchern gefüttert.

Ein wenig oberhalb des Ortszentrums befindet sich ein ausgeschilderter Aussichtspunkt, den wir auch ansteuerten. Von hier aus hat man ebenfalls einen guten Überblick, das Bild unten ist dort entstanden. Hier trifft sich ein bunt gemischtes Touristenvolk.

Turangi

Im Süden des Lake Taupo liegt Turangi, ein eher gesichtsloser Ort der als Wohnstätte und Versorgungszentrum für die Arbeiter und Angestellten des nahen Wasserkraftwerks angelegt wurde. Der Damm wurde 1973 gebaut, heute kommen vor allem Angler nach Turangi, um hier die dicksten Forellen aus dem Seee zu ziehen. Auch als Ausggangspunkt für Wanderungen in den nahegelegenen Tongariro National Park ist der Ort ideal und bietet recht gute Einkaufsmöglichkeiten.

Wir kamen aus dem eher hektischen Taupo und fuhren am Ufer entlang in Richtung Süden. Hier suchten wir ein idyllisches Plätzchen, aber die drei Campingplätze, die auf der Karte eingezeichnet waren, lagen entweder scheusslich oder waren erst gar nicht zu finden. Die Ufer sind ziemlich zugebaut mit Unterkünften aller Art. So kamen wir am Abend nach Turangi, 5 Kilometer westlich liegt die Siedlung Tokaanu mit einigen Motels und Unterkünften und es gibt hier auch ein Thermalbad.

Im Oasis Motel Turangi fanden wir einen Stellplatz auf dem Campground. Eine gute Wahl, denn hier hat man am Abend kostenlos ebenfalls heiße Quellen. Die großen Becken sehen nicht sehr einladend aus, aber es gibt kleine Pools mit Tür, die hier nichts extra kosten. Nebenan kann man die nassen Badesachen über Nacht dann in einen Trockenraum hängen. Wunderbar, vor dem Schlafengehen hier noch ein Viertelstündchen im ziemlich heißen Wasser zu entspannen. Es gibt sogar ein (etwas merkwürdiges) koreanisches Restaurant.

Google Map zum Thema

Taupo mit Lake Taupo


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