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Elefant

RUNDWEGE

Wenn man von der Haupstraße aus der Stichstraße und den Wegweisern folgt erreicht man zuerst das Camp mit Souvenirshop, Toiletten und Restaurant. Hier kann man sich noch einmal mit Lebensmitteln, Getränken und Informationen eindecken. Vor allem gibt ein Ranger am Infostand am Eingang in groben Zügen Auskunft, wo sich gerade Elefanten aufhalten. Auch geführte Touren und Nachtfahrten kann man hier buchen. Für die Fahrten auf den offenen Jeeps und Minibussen sollte man sich warm anziehen, einige hundert Rand pro Person sind aber ein happiger Preis.

Ein Wasserloch am Hang unterhalb des Restaurants lockt viele wilde Tiere an, meist jedoch am frühen Morgen und am späten Abend. 6 Wasserstellen befinden sich im eigentlichen Park, dessen Grenze man schließlich nach einigen hundert Metern Weiterfahrt erreicht.

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Das Zufahrtstor zum Park ist von 7 Uhr morgends bis maximal 19 Uhr geöffnet - je nach Jahreszeit auch weniger. Nach heftigen Regenfällen allerdings bleibt die Zufahrt geschlossen, da die Schotterstraßen schnell unpassierbar werden. Am Park Gate zahlt man seinen Eintritt, das Autokennzeichen wird notiert und man wird gefragt, ob man Zitrusfrüchte oder rohes Fleisch mithat. Dann ist man endlich drin und sollte von nun an sein Auto nicht mehr verlassen. Aussteigen darf man nur an einigen dafür speziell eingerichteten Lookouts.

Es gibt mehrere Wege, meist Schleifen, die man im Park fahren kann. Einige sind Einbahnstraßen und auf den Karten, die man am Eingang bekommt, auch deutlich als solche gekennzeichnet. Ein Netzwerk von Pisten, insgesamt 70 km lang, ermöglicht so den Besuchern, die Tiere vom eigenen Auto aus in den verschiedenen Landschaftsformen zu suchen. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind exzellent - nur die Tiere sind nicht immer zu sehen. Ein wenig Glück und Geduld gehört dazu.

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Herde am Wasserloch

Begegnungen

Wir waren einmal einen Nachmittag dort und dann am nächsten Tag nochmals von Vormittag bis zum späten Nachmittag. In einigen Reiseführern ist zu lesen, ein Besuch um die Mittagszeit würde sich nicht lohnen, denn dann würde man keine Tiere sehen. Dem müssen wir widersprechen, denn es ist allgemein bekannt, dass große Elefantenherden jeden Mittag zum Baden an ein Wasserloch kommen und sich dabei hervorragend beobachten lassen.

Mehrere Familien kommen nacheinander über die Hügelkuppe und warten geduldig, bis die Familie vor ihnen mit dem Schlammbad fertig ist. Die nassen, schlammbedeckten Tiere jeder Altersstufe ziehen dann friedlich ab und die nächste Gruppe ist an der Reihe. Sorgsam wird an dem Wasserloch mit der Pumpe nur getrunken, ein zweiter Tümpel bachabwärts dient zum Baden. Ein Schauspiel, dem man stundenlang zugucken kann.

Begegnung

Dazwischen geben Warzenschweine, Strauße, Schildkröten und Schakale noch einige Showeinlagen, die von einer langen Reihe Autos beobachtet wird. Alle parken natürlich am Wegrand, um dieses Schauspiel nicht zu verpassen. Sieht dann aus wie ein Stau auf der Autobahn.

Man kann natürlich auch lange durch die unspektakuläre Vegetation fahren, ohne auch nur ein einziges Tier zu sehen. Dann plötzlich rennt eine aufgescheuchte Gruppe Perlhühner mit blauen Köpfchen aus dem Gras, oder eine Kuhantilope liegt mitten auf dem Weg. Wir sind ganz dicht herangefahren, doch sie ließ sich nicht verscheuchen: die Tiere im Addo sind an Autos gewöhnt.

Wer etwas länger an den Wasserlöchern verweilt, der sieht mit ziemlicher Sicherheit die verschiedensten Tierarten. Bei einer gebuchten Tour ist dafür aber meist keine Zeit, die Tourjeeps waren meist als erste wieder weg. Dafür gibt es aber eine Dämmerungs- und Nachttour, die man mit dem eigenen Wagen wegen der Öffnungszeigen nicht machen kann.

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Blick durch die Palisade

Wasserstellen

Etwa 12 km fährt man zum Kadouw-Ausguck. Von hier hat man einen schönen Blick über die Vegetation. Ein wenig weiterfahren und man erreicht ein weiteres kleines Wasserloch, die Spekboom-Wasserstelle, auf den Karten nicht als Wasserloch eingezeichnet. Hier steigt man aus, parkt sein Auto und erklimmt über eine Treppe dicke Aussenpalisaden einer abgeschirmten Zone.

Dahinter erreicht über einen schattigen Mini-Lehrpfad durch den ursprünglichen Busch die Aussichtspunkte zum Wasserloch. Auch eine Toilette gibt es innerhalb der Palisaden.

Zur Wasserstlle hin gibt es Fenster in der Palisadenwand als "Ausguck" und die Dickhäuter am Wasser lassen sich fast aus Froschperspektive beobachten. Bei unserem Besuch waren nur 2 junge Bullen anwesend wie auf dem Foto zu sehen.

Die Hapoor-Wasserstelle ganz in der Nähe ist etwas großer und freier, hier haben wir viele Antilopen beobachten können und direkt neben unserem Auto sassen einige Crowned Plover und beobachteten unsere Aktivitäten. Hier ist ein Foto von einem Exemplar. Als es aus dem Schatten einige Meter weiter ins braune Grass lief war es kaum noch zu sehen.

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Crowned Plover
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Google Map zum Thema

Elefanten an der Spekboom-Wasserstelle


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