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PROTEA HOTEL BIG HOLE

Für die erste Nacht nach der Ankunft in Johannesburg hatten wir uns diesmal für ein größeres Kettenhotel mit vier Sternen entschieden. Nach der langen Fahrt von Johannesburg bis Kimberley wollten wir ein bequemes Bett und ein Restaurant, das man zu Fuß erreichen kann. Vom Besuch des Big Hole im Vorjahr war uns die zentrale Lage des Protea Hotels im Herzen von Kimberley noch in Erinnerung und wir buchten dort.

Das sollte sich als gute Wahl erweisen, denn leider haben wir unseren Flug verpasst und kamen einen Tag später als geplant in Südafrika an. Bei 94 Zimmern und geringer Auslastung kostet es uns nur einen Anruf, um problemlos die Buchung um einen Tag zu verschieben.

Dazu kam Wind und wechselhaftes Wetter am Ankunftstag, so dass wir froh waren nach der anstrengenden Anreise nicht mehr vor die Haustür zu müssen. Das Auto parkt hier sicher bewacht vor dem Hotel, man kann sich in dem kleinen Garten ein wenig die Beine vertreten oder sich auf Liegen mit Kissen an den Pool legen. Dieser besteht aus einem runden Tank, der nicht in den Boden eingelassen ist, sondern mit Kiesrand auf dem Rasen steht. Eine Leiter führt hier hoch ins Wasser, zum Schwimmen war es aber leider viel zu kühl.

Das Hotel verfügt zwar über einen Blick auf das berühmte Big Hole, leider sieht man davon aber nur die Ränder und schaut nicht hinein bis zum türkisfarbenen Wasserspiegel. Den kann man nur von der Aussichtsbrücke im benachbarten Besucherzentrum aus sehen.

Das Innere ist gemütlich eingerichtet, ganz im kolonialen Stil mit hohen Decken, alten Möbeln, prächtigen Kronleuchtern und viel dunklem Holz. Die Rezeption und die dahinter liegende Bibliothek sind beeindruckend. Daran schließt sich das Restaurant an, mit Bar und Terrasse.

Überall hängen große Spiegel und Bilderrahmen mit historischen Fotos aus der Goldgräberzeit von Kimberley an den Wänden. Irgendwo im Haus gibt es auch noch eine Konferenzzone und neben der Bar einen stilvollen Billardraum, den wir aber nicht genutzt haben.

Im Hotel waren bei unserem Aufenthalt im November nur wenige Gäste, bei weitem nicht ausgebucht und vor allem keine lauten Reisegruppen. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit, man hat uns sogar die Telefonnummer der Mosu Lodge im Mokala Nationalpark herausgesucht, weil wird dort noch Bescheid sagen mussten, dass wir leider eine Nacht später kommen.


Lage

Wie schon erwähnt ist die Lage sehr zentral, an der West Circular Road mitten in Kimberley am Big Hole gelegen. Diese Hauptattraktion der Diamantenstadt ist zu Fuß erreichbar, da sich das Besucherzentrum und das sehenswerte Kimberley Mining Village direkt nebenan befinden. Einkaufsmöglichkeiten wie große Supermärkte sind auch nur 5 Fahrminuten von hier entfernt.

So konnten wir ohne Gepäck am nächsten Morgen gemütlich und risikolos zum Einkaufen fahren und dann erst am Hotel das Gepäck einladen und auschecken. Das nächste Ziel war der nur 85 Kilometer entfernte Mokala National Park.

Zimmer

Die 94 Zimmer des Hotels befinden sich in zwei verschiedenen Gebäuden, die durch einen überdachten Übergang miteinander verbunden sind. Im vorderen Gebäude befinden sich auch Rezeption und Restaurant, hier haben wir in Raum Nummer 203 gewohnt. Über eine Treppe und die offene Galerie der Bibliothek erreicht man den Flur zu den Räumen. Nachteil bei vielen der Räume im Haupthaus ist die Aussicht, entweder auf den Parkplatz oder auf das andere Gebäude. Dieses befindet sich näher zum Big Hole und bietet dann auch je nach Zimmer Aussicht auf die Stadt. Aber für eine regnerische Nacht war uns der Ausblick dann ziemlich egal, wir haben uns hier nach langer Anreise sehr wohl gefühlt.

Die Zimmer sind wie der Rest des Hotels im historischen Stil eingerichtet, gemütlich und vom Platz her großzügig. In jedem Zimmer gibt es einen Schreibtisch, ein riesiges Bett, einen Kühlschrank, Klimaanlage, genug Ablagefläche und einen Flachbild-Fernseher.

Hinter dem Bett steht in einer Nische eine alte Uhr und der Schreibtisch sieht aus, als wäre er alt und mit Leder bezogen. An den Wänden hängen einige alte Fotos aus Kimberley und von den Diamantenfeldern. Alles keine Originale, aber sehr schön auf Echt getrimmt und durchaus stilvoll zusammengestellt.

Auch im Bad kann man sich gut bewegen, herrlich duschen oder Baden und im großen bequemen Bett haben dann hervorragend geschlafen.


Frühstück

Das Frühstück im Hotel war in unserem Übernachtungspreis von knapp 80 Euro für das Zimmer nicht inkludiert. Am frühen Morgen waren wir dann nach Ausschlafen direkt einkaufen, haben danach in Ruhe unsere Sachen gepackt und sind zum Mokala Nationalpark gefahren. Daher haben wir aus Zeitgründen auf ein Frühstück verzichtet, da Checkout um 11:00 Uhr war.

Essen

Das Restaurant mit seinen beeindruckend hohen Wänden und den langen Gardinen an fast raumhohen Sprossenfenstern ist gemütlich eingerichtet. Es gibt eine Sitzecke mit Sofas und Sesseln und Tische mit bequemen Stühlen. Der Boden ist schwarz-Weiß und an den riesigen Lüstern und den Wandlampen finden sich die gleichen Glitzersteine wie auch an den Lampen in der benachbarten Bibliothek. Das Personal im Restaurant war sehr freundlich und sichtlich bemüht alles recht zu machen.

Nachdem wir uns aus der Weinkarte einen Rotwein ausgesucht hatten, brachte man uns dann sogar die "großen" Gläser. Zum Schmunzeln war die Tatsache, dass diese dann greade mal einen Zentimeter höher waren als die bereits eingedeckten "Kleinen". Der Wein hat 204 Rand gekostet, aber wir haben leider nicht aufgeschrieben welchen wir ausgewählt hatten.

Das Restaurant war gut besucht, mit sehr gemischtem Publikum. Auch einheimische Geschäftsleute jeder Hautfarbe kamen zum Dinner hierher. Man bot uns auch ein Buffet an, aber wir haben dann doch lieber a la carte gegessen.

Die Speisekarte war umfangreich und wir entschieden uns für den ersten Abend für Fleisch. Mit einem Steak Medium Rare kann man in Südafrika eigentlich nie etwas falsch machen, aber auch die Vorspeise haben wir leider vergessen. Es war aber alles sehr lecker und die Portionen umfangreich, so dass am Ende zum Nachtisch nur noch ein Dom Pedro mit Kailuha passte.

Die Rechnung betrug an diesem Abend 540 Rand inklusive Trinkgeld.


Fazit

Gemütliches Hotel, zentral gelegen und ideal für die erste Nacht.

Im November 2012 waren wir für 1 Nacht hier.

Hier ist ein Link zu Protea Hotel Kimberley.

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Protea Hotel Big Hole


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