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BRAESIDE

Man parkt vor dem großen Haus, schleppt seine Koffer über die Treppe auf dem Foto ins Zimmer und fühlt sich auf Grund der herzlichen Begrüßung gleich wohl. Das Braeside ist ein imposantes, altes edwardianisches Herrenhaus mit großem Garten und fantastischer Aussicht auf die Langeberg Mountains. Hier lernt man wahre südafrikanische Gastlichkeit kennen, und entspannt sich in ruhiger Umgebung. Auch ein erfrischender kleiner Salzwasser-Pool und Grillmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Das hübsche Städtchen Swellendam mit seinen historischen Häusern lässt sich von hier aus gut zu Fuß erkunden. Ein Besuch der örtlichen Tourist Information lohnt immer. Ganz in der Nähe der Stadt gibt es sehr viele interessante Ausflugsziele, man ist schnell an der Küste, im De Hoop Nature Reserve oder in anderen Nationalparks und Nature Reserves der Umgebung wie zum Beispiel dem Bontebock. Nach Barrydale und Montagu führt der Weg über den imposanten Tradou Pass.

Das Braeside war die einzige Unterkunft neben Andries Stockenström, die uns wegen Honeymoon gleich 2 kleine Flaschen Sekt auf das Zimmer brachte. Eine liebevolle Aufmerksamkeit des Hauses.

Lage

Das Braeside ist gut ausgeschildert und leicht zu finden. Wenn man die Hauptstraße von Swellendamm, die Vortrek Street in Richtung Osten fährt, so kommt fast am Ende links die Kirche. Hundert Meter weiter biegt die Hauptstraße nach rechts ab, an der Ecke ist ein kleiner Park mit zwei alten Kannonen. Halblinks geht es bergauf einmal um eine Kurve, schon ist man da.

Man ist hier immer noch mitten im Ort, zu Fuß ist das Zentrum mit Restaurants, Supermarkt und Geschäften in wenigen Minuten gut zu erreichen. Trotzdem ist es in der Seitenstraße, umgeben von einem großen Grundstück, sehr ruhig. Im Teich vor dem Haus quaken nachts ein paar Frösche, auch sonst fühlt man sich gar nicht wie in einer Kleinstadt, sondern eher wie auf einem alten Landsitz.

Zimmer

Die Zimmer im Haus sind gemütlich und alle in unterschiedlichem Stil dekoriert. Es gibt African Rooms, Dutch Rooms und einen einen English Room, den wir belegt hatten. Unter der hohen Decke rotieren große Lüfter. Das Bad war bei uns ohne Dusche, dafür aber mit einer Eckbadewanne ausgestattet, auf dem Bild rechts zu sehen.

Alles strahlt den Charme eines alten Herrschaftshauses aus, wenn auch nicht auf Schöner-Wohnen-Niveau des Wilderness Manor, aus dem wir gerade kamen. Etwas einfacher, aber gemütlich und liebevoll mit frischen Blumen, Kerzen und Portwein für den Gast.

Im Zimmer gibt es aus alten Zeiten auch noch Personalklingeln, wenn man dort aus Versehen draufdrückt klingelt es in der Küche. Man darf dann nur nicht erwarten, das jemand kommt, wie uns der Hausherr Chris verschmitzt erzählt. Also immer vorsichtig mit dem Licht, nicht auf den falschen Knopf drücken.

Frühstück

Das Frühstück im Braeside ist große Klasse, man sitzt auf der schattigen Veranda und isst Janines selbstgebackenes Körnerbrot, Muffins und Toast. Das ganze Programm eines ausgiebigen Frühstücks gibt es hier, inclusive einer Schale frischen Obstsalat, Joghurt und die üblichen warmen Dinge wie Eier und Speck. Wegen einer Allergie achtet Janine sehr darauf, dass alle Nahrungsmittel von bester Qualität und möglichst naturbelassen auf den Tisch kommen.

Immer wieder prüft die Hausherrin, ob man auch zufrieden ist. Sie setzt sich dann, wenn die Gäste gegessen haben, auch selbst mit einem Omlett an den Tisch und es entwickeln sich sehr interessante Gespräche. Hier kamen wir kaum vom Frühstückstisch weg, es war eher wie in einer großen Familie.

Besonderes Augenmerk sollte man auf die Silber-Löffel und Marmeladentöpfchen haben, designed von einer südafrikanischen Künstlerin namens Carrol Boyes.

Essen

Im Braeside gibt es kein Abendessen, aber in der näheren Umgebung findet man mehrere Restaurants. Das Zanddrift, in vielen Reiseführern lobend erwähnt, bietet aber nur Brunch und bleibt am Abend geschlossen. Zwei Restaurants in Swellendam kann ich hier sehr empfehlen, beide zu Fuß vom Braeside aus zu erreichen.

Die Restaurantkritiken befinden sich hinter den folgenden Link: Restaurants

Fazit

Das Braeside liegt sehr schön zentral und zeichnet sich vor allem durch Janine aus, die eine wirkliche Persönlichkeit ist. Diskussionen mit der ehemaligen Sozialarbeiterin, die viele Freunde unter der schwarzen Bevölkerung hat, sind eine echte Bereicherung. Man muss aufpassen, dass man nicht am Frühstückstisch, in Diskussionen verstrickt, den Tag verbringt. Auf Wunsch kann man mit ihr auch die Häuser ihrer Freunde besuchen, eine gute und echte Gelegenheit mal das andere Südafrika zu sehen.

Im Januar 2002 waren wir für 2 Nächte hier.

Wer sich direkt informieren möchte, hier ist die neue Webseite vom Braeside. Hier findet man auch die aktuellen Ünernachtungspreise.

 Nachtrag Dezember 2004: Mail von Heike, vielen Dank für die Infos! :-)

 Das *Braeside* in Swellendamm hat seit August einen neuen Eigentuemer - Leon Lewis. Er betreibt das Guesthouse mit seinem Lebensgefaehrten, der aber wohl nur am Wochenende da ist. Auch wenn ich ueber diese Tatsache erst ein wenig enttaeuscht war - es war dennoch nett dort. Leon gibt sich sehr viel Muehe, unter anderem auch mit dem Fruehstueck, aber ich kann natuerlich nicht beurteilen, ob das nun mit Pams Kaeseomlett mithalten kann :-)) Von dem hausgebackenen Seadloaf schwaermen wir heute noch ....

 Die beiden sind da sehr ruehrig und am Renovieren, z. Bsp. wurden gerade die Plastikliegen gegen schoene Teak-Moebel ausgetauscht, das macht dann gleich etwas mehr her.

 Gegessen haben wir im *'Koornlands'*, das wir aber nicht ganz so toll fanden, es gab so eine klebrige Sauce, die sehr nach 'Tuete' geschmeckt hat. Am zweiten Abend waren wir im *'Vagabond'*, das von einem jungen belgischen Paar gefuehrt wird. Dort hat es uns besser gefallen - bis auf die leider innen noch gefrosteten Blumenkohlroeschen .... aber es gab ansonsten reichlich und TK-Blumenkohl braucht man eh nicht.

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