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WALDKIRCH-BUCHHOLZ

Der Waldkircher Stadtteil Buchholz liegt am Gebirgsfuß zwischen rebenbewachsenen Hängen und grünen Wiesen am Eingang des Elztals und ist umgeben von üppigen Obstgärten. In Deutschland gibt es 58 Orte mit dem Namen Buchholz, die in engem Kontakt zueinander stehen und regelmäßig "Buchholz meets Buchholz"-Treffen durchführen.

Im Jahre 920 wurden hier vermutlich die ersten Höfe durch das im selben Jahr gegründete Kloster St. Margaretha in Waldkirch angelegt. Durch seine günstige Verkehrslage entwickelte sich der ehemalige Bauern- und Winzerort Buchholz weitgehend zu einer Arbeiter- und Bauerngemeinde mit sehr hohem Pendleranteil und starker Orientierung in Richtung Freiburg.

Das idyllische Ortsbild bietet eine schöne Kulisse für ausgedehnte Spaziergänge. Baulücken werden hier schnell zugebaut, denn der Bedarf im Umland von Freiburg ist groß, ebenso wie die Immobilienpreise hoch sind. Seit dem Jahr 1975 ist Buchholz in die Stadt Waldkirch eingegliedert.

Im Ort gibt es einige überregional bekannte, gut geführte Gaststätten. Neben den vielen Ausflugszielen in der Region gibt es auch rund um Buchholz viele Spazierwege und unter anderem auch einen 5 Kilometer langen Weinlehrpfad mit leichten Anstiegen und herrlichen Weitblicken. Von hier genieß man Ausblicke auf die Rheinebene und den Kaiserstuhl im Süden und Westen, das Elztal und die Schwarzwaldberge im Osten.

Buchholz hat eine Gesamtfläche von 572 ha, davon sind 50 Hektar Reben, 192 Hektar Wald und 180 Hektar Erdbeeren und Obst. Der Weinanbau hat hier seit dem Jahr 1833 Tradition. Von der Buchholzer "Sonnhalde" kommen speziell die guten Burgunderweine.

Wir haben hier 6 Nächte im Ortskern in einer wunderschönen Ferienwohnung namens Annas Orangerie gewohnt. Auf Grund der zentralen Lage kann man von hier aus viele Ausflüge machen, sei es in die Ausläufer des Schwarzwalds, in den Kaiserstuhl oder in die Stadt Freiburg. Eine Regionalbahn fährt einmel die Stunde, die man dank Konus-Gästekarte kostenlos nutzen kann.






An der Elz

Die Elz ist ein rund 121 km langer, rechtsseitiger Nebenfluss des Rheins. Sie entspringt nördlich von Furtwangen, fließt dann in nördliche Richtung, zunächst durch ein Hochtal mit Wiesen, Mooren und von eiszeitlichen Gletschern geprägten Formen, dann, nach einer Steilstufe mit den kleinen Elzfällen, durch ein tief eingekerbtes, kaum besiedeltes Waldtal.

In Oberprechtal knickt sie scharf in Richtung Südwesten ab und hier beginnt das eigentliche Elztal, das geradlinig nach Südwesten führt und dabei den Hochschwarzwald im Südosten vom weit niedrigeren Teilen des Mittleren Schwarzwaldes trennt. Im nun dicht besiedelten Tal folgen auf die Stadt Elzach die Orte Winden und Gutach im Breisgau. Unterhalb der Stadt Waldkirch tritt die Elz dann bei Denzlingen in die Freiburger Bucht der Oberrheinebene aus, passiert Emmendingen und Teningen und bei Riegel am Kaiserstuhl treffen die Elz, die aus Freiburg im Breisgau kommende Dreisam und die Alte Dreisam aufeinander.

Hier bei Buchholz genossen wir die sonnigen Frühlingsabende und spazierten am Ufer der Elz entlang. Im Oberlauf noch recht naturnah, bekommt sie schon im mittleren Elztal einen ausgeprägten "Kanalcharakter". Alle paar Meter gibt es hier eine Stufe aus Steinen, ideales Jagsgebiet für Wasservögel wie Bachstelzen. Hier sahen wir bei unseren Abendspaziergängen bei schönem Frühlingswetter auch die seltenen Wasseramseln und ein paar Reiher sowie Greifvögel am Himmel.

Die hier lebenden Fische sieht man am besten von den Brücken aus, so wie die Rad- und Fußgängerbrücke die vom Ort über die Bundesstrasse 294 in Richtung Suggental führt.

2005 wurden bei Waldkirch Junglachse in die Elz eingesetzt. Das war ein erster Schritt zur Wiederansiedelung des Atlantischen Lachses. Da die Flüsse durch den Druck der Umweltbewegung wieder sauberer sind und manche Flusshindernisse weggeräumt wurden, gab es im Jahr 2005 den ersten Lachslaichfund in der Kinzig und im Jahr 2006 hat nach über 100 Jahren der erste Lachs auch wieder in der Murg gelaicht.

Wer den Lachs in der Elz und den Flussregenpfeifer am Ufer wieder willkommen heißen will, der muss sich für bessere Wasserqualität, für Renaturierung und für die Verlegung von Deichen engagieren. Dafür setzen sich viele ein, wie die Interessengemeinschaft Elz. Aber es braucht noch viel Zeit und Geld, damit aus der Bach-Autobahn Elz auf ersten Teilstücken wieder ein mäandernder Fluss mit Kiesbänken und Auen wird.






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